Zweck der Ankündigungen

 

»Eine kurze Zeitspanne vergeht nur noch bis zum Ende dieser Welt. Und in dieser kurzen Zeit wende ich alle Mittel an, euch zur Umgestaltung eurer Seele zu veranlassen. Ich bringe mich den Menschen zu Gehör, bevor noch das letzte Gericht zu erwarten ist. Also müsset ihr Menschen zuerst dieser meiner Äußerung entgegensehen, bevor ihr mit dem letzten Ende rechnet. Doch dieses folgt dem Vorhergehenden sehr schnell.

 

Immer wieder muss ich euch das Gleiche ankündigen, ansonsten ihr meinen Worten zu wenig Glauben schenket; immer wieder muss ich euch darauf hinweisen, weil ihr Menschen zur Zeit zu wenig geistig eingestellt seid, also auch Worte, die von oben euch geboten werden, nicht viel anders bewertet als Menschenaussprüche, ja eher Letztere anerkennet und beachtet als Belehrungen, deren Inhalt nur eurer Seele zustatten kommt.

 

Was also soll ich tun, um euch das, was notwendig ist für euer Seelenheil, eindringlich vor Augen zu halten? Wenn mein Wort euch nicht zu bewegen vermag, die Arbeit an eurer Seele in Angriff zu nehmen, so muss meine Stimme lauter ertönen, auf dass ihr erschrecket und mich rufet in der Angst und Not, die euch befallen wird angesichts des Endes. Und auf dieses Ereignis, das sich in der Natur abspielt, weise ich euch mit aller Dringlichkeit hin, gibt es doch erst meinem Wort die Bestätigung seiner Echtheit, die die Menschen zumeist anzweifeln. 

 

Zuvor aber will ich schon wirken auf die Menschenherzen, die empfänglich sind für meine Liebe und Gnade, die mein Wort als Zeichen der Liebe und Gnade erkennen und es darum annehmen mit Freude und Dank. Diese werden doppelten Segen haben aus dem letzten Mahn- und Warnzeichen. Sie werden selbst überaus im Glauben gestärkt sein und daher eifrig und überzeugt eintreten für mein Wort und sich erfolgreich am Erlösungswerk Christi beteiligen können. Denn nun sind die Augen aller Gläubigen auf das Ende gerichtet, das sie mit Überzeugtheit erwarten und daher auch feststehen werden in jeglichem Kampf gegen mich und mein (Wort) Reich.

 

Dies bezwecke ich durch meine oftmaligen Ankündigungen zuvor, dass allen Menschen noch ein letztes Zeichen meiner Liebe und Erbarmung zugeht, wenngleich es als solches nur selten erkannt wird. Den Meinen aber ist es verständlich, dass und warum ich aus der Höhe spreche zu den Menschen und sie rechnen darum mit jedem Tag, dass ich meine Stimme ertönen lasse. Ich aber habe meinen festen Plan und ich spreche, wenn die Zeit gekommen, wenn ihr am wenigsten mich erwartet, wenn ihr mich untätig wähnet, wenn scheinbar eine irdische Not abgewendet ist. Doch es erfüllet sich, was vorausgesagt ist, in Wort und Schrift ...

 

Ich lasse ein Naturgeschehen sich abspielen von unerhörter Größe und Ausweitung, das unzählige Menschenleben kosten wird. Und doch ist dieses nur ein kleines Vorzeichen von der Zerstörung am letzten Tage, nur dass ich mich jetzt nicht sichtbar äußere, während kurz vor dem Ende ich selbst kommen werde, um die Meinen zu beglücken und sie heimzuholen in mein Reich. Wer aber die Naturkatastrophe zuvor überlebt, der wird überzeugten Glauben gewinnen, so es ihm ernst darum ist. Und das bezwecke ich, dass ein tief gläubiger Mensch nun seinen Mitmenschen gegenüber alles vertritt, was auf das letzte Ende Bezug hat. Denn dieses lässet nicht lange auf sich warten.

 

So meine Stimme von oben vernehmbar sein wird, geht ihr mit Riesenschritten dem Ende entgegen. Für viele wird zwar schon die letzte Lebensstunde geschlagen haben mit dem Ausbruch jener Naturkatastrophe, die unzählige Menschenopfer fordern wird, doch der Überlebenden wegen kündige ich dies an, denn sie sollen daraus einen Nutzen ziehen für ihre Seelen, sie sollen glauben lernen und mich als ihren Schöpfer und Erhalter, als Vater und göttlichen Freund erkennen lernen, sie sollen aus eigenem Antrieb zu mir rufen, und so sie meine sichtliche Hilfe erfahren haben, mir zustreben; sie sollen mich, nachdem sie mich erkannt haben, mit liebendem Herzen zu erringen suchen und sich meinen Willen zu eigen machen; sie sollen mich, nachdem sie mich gefunden haben, nicht mehr aufgeben, sondern mir treu bleiben bis zum Ende.

 

Und darum lasse ich es zu, dass die Erde teilweise betroffen wird, von einem überaus großen Vernichtungssturm, auf dass das Denken derer, die überleben, sich wandle und mir zuwende, der ich nach meinen Geschöpfen verlange, die noch fern von mir stehen und doch meine Liebe besitzen, weil sie einstens ausgegangen sind von mir und wieder zu mir zurückkehren sollen. Denn meine Liebe lässet nicht nach, meine Liebe höret nimmer auf, sie gilt ewiglich dem von mir Geschaffenen, selbst wenn es noch nicht den Weg zu mir gefunden hat. Dann zeige ich ihm immer wieder den Weg und biete mich selbst als Führer an denen, die sich meiner Obhut anvertrauen und mir folgen wollen, auf dass sie einmal ihr Ziel erreichen, auf dass sie ewig vereint sind mit mir, wie es ihre uranfängliche Bestimmung war.«

 


Quelle: innodoj.ch


 


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