רֹאשׁ הַשָּׁנָה

Rosh HaShanah

Das Fest der Posaunen

 

Das zentrale Augenmerk von Rosh HaShanah (dem jüdischen Neujahrsfest) liegt auf dem Ertönen des Schofar-Horns (Widderhorn). Es ertönt an beiden Tagen von Rosh HaShanah, es sei denn, dass der erste Feiertag auf einen Sabbat (Samstag, der am Freitagabend beginnt und am Samstag bei Sonnenuntergang endet) fällt; in diesem Fall ertönt das Schofar-Horn nur am zweiten Feiertag. Der Klang des Schofar-Horns steht u. a. für den Trompetenschall des Volkes bei der Krönung ihres Königs. Er ist auch der Aufruf zur Buße, da das Fest Rosh HaShanah der Gedenktag für den Sündenfall des ersten Menschenpaares und deren Reue darüber ist. Es ist der erste der »Zehn ehrfuchtsvollen Tage«, in denen man Reue zeigt und die in dem Yom Kippur (dem Versöhnungstag) ihren Höhepunkt haben und als dem »Tag der Sühne« enden. Während des Verlaufs des Rosh HaShanah ertönt insgesamt 100 Mal das Schofar-Horn.

 

Schofar-Horn

 

Ein Schofar-Horn ist ein Horn eines koscheren Tieres, bei dem das Mark entfernt wurde. Wird das Schofar-Horn geblasen, klingt es wie ein Trompetenschall. Wenn man zum richtigen Zeitpunkt des Jahres die korrekte Tonsequenz darauf spielt, dann erlangt man die große Mitzvah (Pflicht). Wann ertönt das Schofar-Horn? (siehe dazu auch: wikipedia) In der Bibel wird Rosh HaShanah der »Tag des Schofarblasens« genannt. Es ist die Mitzvah (das Gebot) des Tages, den Klang des Schofar-Horns zu hören. Da das Rosh HaShanah-Fest zwei Tage dauert, müssen wir das Schofar-Horn während es Tag ist an beiden Feiertagen hören, es sei denn, der erste Feiertag fällt auf einen Sabbat, dann ertönt das Schofar-Horn nur am zweiten Tag.

 

 

Rosh HaShanah ist die Zeit, um aus unserem geistlichen Schlummer aufzuwachen, uns wieder mit unserer Quelle, Gott, zu verbinden und uns wieder auf unseren göttlichen Auftrag in dieser Welt zu besinnen. Rosh HaShanah wird an den folgenden Tagen nach dem Gregorianischen Kalender gefeiert:

 

  • Jüdisches Jahr 5772 – 28. September 2011 Sonnenuntergang  bis 30. September 2011 Einbruch der Dunkelheit
  • Jüdisches Jahr 5773 – 16. September 2012 Sonnenuntergang bis 18. September 2012 Einbruch der Dunkelheit

 

Jesus Christus erfüllte bei seinem ersten Kommen die ersten vier jüdischen Feste exakt an dem Tag, an dem diese Feste gefeiert wurden, und es bleiben noch genau drei Feste übrig, die sich erst noch erfüllen müssen.

 

Biblische Feiertage

 

Frühlingsfeste = Historische Erfüllung während des ersten Kommens Jesu

 

1. Pessach = Jesu Tod am Kreuz

2. Fest der ungesäuerten Brote = Begräbnis Jesu

3. Fest der Erstlingsfrüchte = Die Auferstehung Jesu

4. Wochenfest (Pfingsten) = Ausgießung des Heiligen Geistes

 

 

 

 

Herbstfeste = Erfüllung beim zweiten Kommen Jesu

 

5. Das Fest der Posaunen

6. Der Versöhnungstag  

7. Das Laubhüttenfest

 

Dazwischen liegt das Gemeindezeitalter (Quelle: amzi focus israel).

 

 

Die jüdischen Feste auf einen Blick

von Ueli Stettler und Catherine Meerwein

 

Die jüdischen Feste dienen dazu, dass sich Gottes Volk Jahr für Jahr daran erinnert, wie Gott es versorgt, geführt und geheilt hat. Auch Jesus, die Apostel und die ersten Gemeinden feierten diese Feste (Lukas 2:41ff – Matthäus 26:17ff – Johannes 7  Apostelgeschichte 2:1). Sie weisen auf Gottes Erlösungsplan und auf Jesus als den Messias Israels hin, von seinem Sterben bis zur Errichtung des messianischen Königreichs. Die vier Frühlingsfeste sind eng miteinander verbunden. Das Passahfest, das Fest der ungesäuerten Brote, das Fest der Erstlingsfrüchte und das Wochenfest (Schawuot) finden ihre Erfüllung im ersten Kommen des Messias und des Heiligen Geistes. Die biblischen Herbstfeste Rosh HaShanah, Jom Kippur und Sukkot weisen hingegen auf die Ereignisse bei der Wiederkunft Jesu hin. Jesus Christus wird bei seinem zweiten Kommen die letzten jüdischen Feste erfüllen.

 

Rosh HaShanah

Das Fest der Posaunen

 

»Rede zu den Kindern Israels und sprich:

Im siebten Monat, am ersten des Monats, soll ein Ruhetag für euch sein,

ein Gedenken unter Hörnerschall, eine heilige Versammlung.«

(3. Mose:23-24)

 

Es ist das erste der Herbstfeste. Viele Bibelexperten glauben, dass an diesem Tag die Entrückung der Brautgemeinde erfolgt, dass dann der Messias Jesus Christus in den Wolken am Himmel erscheint, um seine Braut heimzuholen. Die Entrückung wird in der Bibel immer mit dem lauten Klang einer Posaune in Verbindung gebracht.

 

»Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt (d. h. hinweggeführt) werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten!«

(1. Thessalonicher 4:13-18)

 

»Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.«

(1. Korinther 15:51-52)

 

Yom Kippur

Der Versöhnungstag

 

»Am zehnten [Tag] in diesem siebten Monat ist der Versöhnungstag,

der soll euch eine heilige Versammlung sein; und ihr sollt eure Seelen demütigen

und dem Herrn ein Feueropfer darbringen.«

(3. Mose 23:27)

 

Viele Bibelexperten glauben, dass dies eine Prophezeiung für den Tag seines zweiten Kommens auf die Erde sein wird. Das wird der Tag der Sühne für den jüdischen Überrest sein.

 

»Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen [Sohn], und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen.«

(Sacharja 12:10)

 

»Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor ersehen hat! Oder wisst ihr nicht, was die Schrift bei Elia sagt, wie er vor Gott gegen Israel auftritt und spricht: „Herr, sie haben deine Propheten getötet und deine Altäre zerstört, und ich bin allein übrig geblieben, und sie trachten mir nach dem Leben!“ Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? „Ich habe mir 7.000 Männer übrig bleiben lassen, die [ihr] Knie nicht gebeugt haben vor Baal.“ So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest vorhanden aufgrund der Gnadenwahl. Wenn aber aus Gnade, so ist es nicht mehr um der Werke willen; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade; wenn aber um der Werke willen, so ist es nicht mehr Gnade, sonst ist das Werk nicht mehr Werk.«

(Römer 11:1-6)

 

»Denn ich will nicht, meine Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: „Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.“ Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auserwählung aber Geliebte um der Väter willen. Denn Gottes Gnadengaben und Berufung können ihn nicht reuen (sind unwiderruflich). Denn gleichwie auch ihr einst Gott nicht geglaubt habt, jetzt aber Barmherzigkeit erfahren habt um ihres Unglaubens willen, so haben auch sie jetzt nicht geglaubt um der euch erwiesenen Barmherzigkeit willen, damit auch sie Barmherzigkeit erfahren sollen. Denn Gott hat alle miteinander in den Unglauben verschlossen, damit er sich über alle erbarme. O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unausforschlich seine Wege! Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass es ihm wieder vergolten werde? Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen.«

(Römer 11:25-36)

 

Sukkot

Das Laubhüttenfest

 

»Rede zu den Kindern Israels und sprich:

Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats

soll dem Herrn das Laubhüttenfest gefeiert werden, sieben Tage lang.«

(3.Mose 23-34)

 

Viele Bibelexperten glauben, dass dieser Festtag ein Hinweis auf das Versprechen des Herrn ist, dass er einst wieder bei seinem Volk wohnen wird, wenn er auf die Erde zurückkehrt, um die Welt zu regieren.

 

»Doch es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des Herrn fest gegründet an der Spitze der Berge stehen und wird über alle Höhen erhaben sein, und Völker werden ihm zuströmen. Und viele Heidenvölker werden hingehen und sagen: „Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des Herrn, zum Haus des Gottes Jakobs, damit er uns über seine Wege belehre und wir auf seinen Pfaden wandeln!“ Denn von Zion wird das Gesetz (die Lehre, die Weissagung) ausgehen und das Wort des Herrn von Jerusalem. Und er wird das Urteil sprechen zwischen großen Völkern und starke Nationen zurechtweisen, die weit weg wohnen, so dass sie ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden und ihre Spieße zu Rebmessern; kein Volk wird gegen das andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen; sondern jedermann wird unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum sitzen, und niemand wird ihn aufschrecken; denn der Mund des Herrn der Heerscharen hat es geredet! Denn alle Völker mögen wandeln, jedes im Namen seines Gottes; wir aber wollen wandeln im Namen des Herrn, unseres Gottes, immer und ewiglich!«

(Micha 4:1-7)

 

Es heißt doch aber:

 

»Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand,

auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein Mein Vater.«

(Matthäus 24:36)

 

Wir kennen zwar Tag und Stunde nicht, aber wir wissen, dass Jesus Christus während des Festes der Posaunen wiederkommt. Da wir nicht wissen, in welchem Jahr das sein wird, müssen wir das tun, worum er uns gebeten hat, nämlich warten und nach ihm Ausschau halten. Wir sollen allezeit bereit sein, so dass er, wenn er kommt, sieht, dass wir seinen Willen befolgen und bereit zur Entrückung sind.

 

Warum will Jesus dennoch, dass wir den biblischen Kalender im Auge behalten? Jesus Christus will, dass diejenigen, die nach seiner Wiederkunft Ausschau halten, bereit sind, wenn er kommt, um seine Brautgemeinde aus der Welt zu nehmen. Der einzige Weg, dies tun zu können, ist, zu wissen, nach was man Ausschau hält. Es ist sonnenklar, nach was die Christen Ausschau halten; aber ich würde sagen, dass die meisten Christen keinen Anhaltspunkt haben, was die ZEICHEN sind. Und warum wissen sie es nicht? Dafür gibt es mehrere Gründe:

 

1.

Sie sind in einer Kirche, in der Ihr Pastor nicht über die Zeichen der Zeit predigt.

2.

Diese Christen studieren nicht selbst die Bibel und kennen deshalb die Zeichen nicht.

 

Ich möchte Euch nun dabei helfen, eine sehr wichtige Botschaft von Jesus Christus zu verstehen. Wenn Ihr begreift, über was Jesus gesprochen hat, wird Euch klar werden, wonach Ihr und Eure Familie Ausschau halten sollt.

 

Viele Leute fragen mich, warum ich Zeit vergeude, um herauszufinden, wann Jesus Christus zurückkehrt, wo doch Jesus selbst gesagt hat, dass kein Mensch »jenen Tag und die Stunde« kennt. Nun, ich möchte Euch darauf aufmerksam machen, was Jesus Christus hier wirklich im Hinblick auf die jüdische Art zu denken und in Verbindung mit den jüdischen Traditionen gesagt hat.

 

Die Phrase »Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand« ist eine hebräische Redewendung, die im Zusammenhang mit dem jüdischen Feiertag Rosh HaShanah gebraucht wird. Rosh HaShanah (das jüdische Neujahrsfest) ist eines der sieben jüdischen Feste und ist dem jüdischen Volk als das Fest der Posaunen geläufig. Es findet im Herbst statt. In 3. Mose 23 wird gesagt, dass diese Feste gute Zeiten bedeuten; sie sind eine jährliche Aufzählung davon, wie Gottes vollständiger Plan geschichtlich und prophetisch gesehen, aussieht. Dieser Plan enthält das Kommen Jesu und wie er allen Menschen Erlösung bringt, die ihn annehmen. Kurzum: Gott hat uns seinen biblischen Kalender gegeben.

 

Von den sieben biblischen Feiertagen sind die einzigen, die noch zu erfüllen sind, die Herbstfeiertage:

 

Rosh HaShanah = das Fest der Posaunen

Yom Kippur = der Versöhnungstag

Sukkot = das Tabernakelfest = das Laubhüttenfest

 

Ich werde mich hier nur auf das Fest der Posaunen beschränken, weil es in Gottes Kalender das nächste ist, was sich erfüllen wird. Wir wollen noch einmal auf Matthäus 24:36 zu sprechen kommen. Dieser Vers hat mit der jüdischen Hochzeit zu tun. Der Vater des Bräutigams muss sicherstellen, dass der Sohn alles zur Hochzeit vorbereitet hat. Wenn irgendjemand einen jüdischen Mann fragen würde, wann seine Hochzeit ist, würde er antworten: »Frag meinen Vater, er ist der Einzige, der das weiß.« Das war die übliche Praxis bei den Juden. Dieser Satz war die traditionelle Antwort.

 

Wenn dann die Zeit für die Hochzeit gekommen war, ging der Mann um Mitternacht zu dem Haus seiner Braut und gab das Hornsignal, um seine Braut wissen zu lassen, dass er gekommen war, um sie heimzuholen. Das Fest der Posaunen oder Rosh HaShanah ist der jüdisch-kulturelle Beweis, dass es die gute Zeit der Entrückung der Brautgemeinde ist. Um dies zu beweisen, möchte ich jetzt aufzeigen, wie die jüdische Hochzeit mit Jesus Christus und seiner Brautgemeinde in Zusammenhang steht.

 

1.

Bei einer jüdischen Hochzeit zeigt die jüdische Frau, dass sie einen Mann heiraten will, indem sie das Angebot annimmt, einen Kelch Wein mit ihm zu trinken, welchen er ihr reicht. Was tat Jesus Christus beim letzten Abendmahl? Er bot einen Kelch Wein an, und jene, die den Wein annahmen, akzeptierten dadurch, seine Braut zu sein.

 

2.

Der jüdische Mann muss den Eltern der Braut einen Preis bezahlten. Was tat Jesus Christus, und was war sein Preis? Er bezahlte den Preis für uns, seine Braut, mit seinem eigenen Leben, indem er am Kreuz für uns starb.

 

3.

Das Nächste, was der jüdische Mann tut, um die Hochzeit vorzubereiten, ist, dass er der Braut ein Geschenk macht. Welches Geschenk machte Jesus Christus seiner Brautgemeinde? Er gab uns das Geschenk des Heiligen Geistes.

 

4.

Nun bereitet der jüdische Mann eine Stätte für sich und seine Braut, wo sie zusammenleben können, wenn sie verheiratet sind. Erinnert Ihr Euch noch an die Worte Jesu?

 

»Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.«

(Johannes 14:3)

 

Und das tut Jesus Christus gerade. Er bereitet das Zuhause für seine Gemeinde, Seine Braut.

 

5.

Als Hochzeitsvorbereitung nimmt der jüdische Bräutigam eine Menge Leute mit zum Haus seiner Braut, wo er um Mitternacht nach ihr ruft und das Schofar-Horn bläst. Jetzt lesen wir, was Jesus Christus dem Apostel Paulus eingegeben hat, was er an die Thessalonicher schreiben soll:

 

»Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.«

(1. Thessalonicher 4:15-16)

 

Paulus erwähnt hier den genauen Zeitpunkt der Entrückung zweimal. (Wenn etwas in der Bibel zweimal erwähnt wird, ist es immer von allergrößter Bedeutung.)

 

In Vers 15 schreibt er, dass dies bei der »Wiederkunft des Herrn« geschieht, und in Vers 16 heißt es  noch einmal, dass »der Herr selbst, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen wird«. Das ist der exakte Zeitpunkt, an dem Jesus Christus für uns, die Brautgemeinde, kommen wird, geradeso wie der jüdische Mann um Mitternacht hinausgeht und nach seiner Braut ruft. Und das findet – laut Gottes Kalender – am Fest der Posaunen statt.

 

6.

Nach der jüdischen Hochzeit wird der Mann sieben Tage allein mit seiner Gemahlin in ihren Hochzeitsgemächern verbringen, um mit ihr die Ehe zu vollziehen. Wenn Jesus Christus für seine Brautgemeinde zurückkommt (in den Wolken; ER wird die Erde NICHT betreten), nimmt er sie für sieben Jahre mit in den Himmel. Habt Ihr es bemerkt? Es ist genau der Zeitraum der siebenjährigen Trübsalzeit.

 

»So geh nun, mein Volk, in deine Kammern und schließe die Tür hinter dir zu! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergegangen ist! Denn siehe, der Herr wird von seinem Ort ausgehen, um die Bosheit der Erdenbewohner an ihnen heimzusuchen; und die Erde wird das auf ihr vergossene Blut offenbaren und die auf ihr Erschlagenen nicht länger verbergen.«

(Jesaja 26:20-21)

 

Das sind die Gemächer, in denen Jesus Christus sich mit seiner Brautgemeinde aufhält, während auf der Erde die siebenjährige Trübsalzeit erfolgt. Die Brautgemeinde von Jesus Christus wird VOR dieser schrecklichen Zeit bewahrt, welche über die Erde kommen wird. Wie Ihr sehen könnt, steht alles, was Jesus Christus tat, im Einklang mit der jüdischen Hochzeitstradition, die gleichermaßen auf den jüdischen Feiertagen im biblischen Kalender basieren.

 

Zeiten und Zeitpunkte

 

»Von den Zeiten und Zeitpunkten aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben. Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie nämlich sagen werden: „Friede und Sicherheit“, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte.«

(1. Thessalonicher 5:1-4)

 

Paulus war Jude und verstand die Zeitzeichen während der »Zeiten und Zeitpunkte« bzw. der jüdischen Feiertage. Er spricht hier von »Friede und Sicherheit« und sagt den Lesern, dass sie nicht in der Finsternis sind, weil sie nach diesen Ereignissen Ausschau halten, die während der jüdischen Festtage im Herbst geschehen.

 

»Und Gott sprach: „Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre.«

(1.Mose 1:14)

 

 

Das Wort »Zeiten« bedeutet im Hebräischen »ein festgelegter Zeitpunkt«.

Die »Zeiten«, der festgesetzte Zeitpunkt, auf den sich Paulus hier bezieht,

ist der Tag, an dem Jesus Christus am Fest der Posaunen,

das im Herbst gefeiert wird, zurückkehrt.

 

 

Wenn Paulus also den Juden schreibt:

 

»Von den Zeiten und Zeitpunkten aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben.«

(1.Thessalonicher 5:1)

 

dann verstand jeder Jude genau, was er meinte. Die einzigen Menschen, die dann in der Finsternis sein werden, wenn Jesus Christus zu seinem Fest kommt, werden jene sein, die nicht das Verständnis für das Wort Gottes und die biblischen Zusammenhänge haben.

 

»Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist doch tot.«

(Offenbarung 3:1)

 

Hier teilt Jesus Christus der Gemeinde in Sardes, welche von ihm als »tot« angesehen wird, mit, dass sie Buße tun und wachen soll. Passt auf, was passiert, wenn ihr nicht wacht!

 

»Wenn du nun nicht wachst, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.«

(Offenbarung 3:3b)

 

Vergesst dabei nicht, dass Jesus Christus hier zu einer toten Gemeinde spricht. Was zeigt er uns hier in diesem Vers? Er zeigt uns, dass er nur zu einer toten Gemeinde wie ein Dieb kommt. Das gilt aber nicht für seine wache und lebendige Brautgemeinde. Sie wird von der Wache nicht schlafend vorgefunden werden.

 

»Denn du sprichst: „Ich bin reich und habe Überfluss, und mir mangelt es an nichts!“ – und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt. ICH rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird; und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst!«

(Offenbarung 3:17-18)

 

Hier spricht Jesus Christus zu der Gemeinde in Laodizäa, einer weiteren Gemeinde, die nicht bereit ist. Er bezeichnet sie als lauwarm. Und was passiert mit einer lauwarmen Gemeinde? Jesus beantwortet diese Frage:

 

»So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus Meinem Mund.«

(Offenbarung 3:16)

 

Jesus Christus empfiehlt den Mitgliedern dieser Gemeinde, sich »weiße Kleider« zu kaufen, »damit die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird«. Was die meisten nicht verstehen, ist, was diese »weißen Kleider« wirklich bedeuten. Es wird deutlich, wenn man folgenden Vers damit in Zusammenhang bringt:

 

»Siehe, ich komme wie ein Dieb! Glückselig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht entblößt einhergeht und man seine Schande sieht!«

(Offenbarung 16:15)

 

Wie ein Dieb in der Nacht

 

Wir wollen noch einmal auf die jüdische Tradition zu sprechen kommen, denn dadurch kann ich aufzeigen, wie das alles zusammenhängt. In der Zeit, als der jüdische Tempel noch stand, als Jesus Christus dort war, wurde der oberste Tempelwächter als »Dieb in der Nacht« bezeichnet. Und wieso? Der Tempelwächter bewachte den Priester im Tempel, der wiederum darauf achten musste, dass das Feuer auf dem Altar nicht ausging. Dabei handelte es sich um das göttliche Feuer, das auf den Altar fiel; und das Gebot Gottes bestand darin, es niemals verlöschen zu lassen. Der Priester musste auf dieses Feuer aufpassen. Wenn er schlief, wenn der Tempelwächter seine Runde machte, nahm dieser die Fackel, welche sich direkt neben dem Altar befand und setzte damit das Gewand des Priesters in Brand. Der Priester wurde davon natürlich wach, rannte wie wild im Tempel herum und riss sich das Gewand vom Leib, das in Flammen stand. Und die Schande seiner Blöße wurde sichtbar. Jetzt seht ihr, wie Offenbarung 16:15 mit dem zusammenhängt, was Jesus Christus über die tote Gemeinde in Sardes gesagt hat.

 

»Von den Zeiten und Zeitpunkten aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben. Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie nämlich sagen werden: „Friede und Sicherheit“, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte.«

(1. Thessalonicher 5:1-4)

 

Hier sagt Paulus: »Aber Ihr wisst ganz genau, dass der Tag des Herrn wie ein Dieb in der Nacht kommt, denn Ihr kennt ja diese Phrase und wisst, was sie bedeutet.« Mit anderen Worten: Wenn Jesus Christus wiederkommt und findet Euch schlafend, wie den Priester im Tempel und offensichtlich nicht wachend, werdet Ihr wie dieser Priester enden. Man wird Eure Blöße und Schande sehen, und Ihr werdet wie wild herumrennen, weil Ihr für seine Ankunft nicht bereit wart.

 

»Dann wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen aber waren klug und fünf töricht. Die törichten nahmen zwar ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit sich. Die klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mitsamt ihren Lampen. Als nun der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: „Siehe, der Bräutigam kommt! Geht aus, ihm entgegen!“ Da erwachten alle jene Jungfrauen und machten ihre Lampen bereit. Die törichten aber sprachen zu den klugen: „Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen!“ Aber die klugen antworteten und sprachen: „Nein, es würde nicht reichen für uns und für euch. Geht doch vielmehr hin zu den Händlern und kauft für euch selbst!“ Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen. Danach kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: „Herr, Herr, tue uns auf!“ Er aber antwortete und sprach: „Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht!“ Darum wacht! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird.«

(Matthäus 25:1-13)

 

Hier spricht Jesus Christus von zwei Gruppen von Jungfrauen. Eine Gruppe war wachsam und bereit für die Ankunft des Bräutigams. Das ist das Bild für die Brautgemeinde, welche den Willen des Vaters tut. Sie steht wieder mit der jüdischen Hochzeit im Zusammenhang, bei der die Braut Ausschau nach dem Bräutigam hält. Und Jesus Christus kommt in den Wolken zurück, um seine Brautgemeinde heimzuführen.

 

Jesus sagte, dass diese fünf Jungfrauen bereit waren und Öl in ihren Lampen hatten, als der Bräutigam kam. Beachtet, dass der Bräutigam um Mitternacht kommt, entsprechend der Gewohnheiten der jüdischen Hochzeit, und er kommt mit einem Ruf, entsprechend der jüdischen Sitte. Die fünf Jungfrauen, welche bereit waren, gingen mit dem Bräutigam, und dann wurde die Tür geschlossen.

 

Und genau das wird bei der Entrückung der Brautgemeinde geschehen, von der wir glauben, dass sie am Fest der Posaunen stattfindet, dem jüdischen Fest, das zwei Tage anhält. Deshalb ist es so wichtig, zu allen Zeiten wachsam zu sein, aber ganz besonders währen der jüdischen Herbstfeste.

 

Und was geschah mit den anderen fünf Jungfrauen, die nicht bereit waren, mit dem Bräutigam mitzugehen, als er um Mitternacht kam? Jesus Christus sagt uns, dass sie nicht darauf vorbereitet waren. Sie hatten kein Öl in ihren Lampen, als er um Mitternacht erschien. Deshalb mussten sie zuerst Öl kaufen gehen, um den Weg beleuchten zu können. Jedoch als sie dann schließlich bei der Tür des Bräutigams ankamen, war sie verschlossen, und der Herr sagte: »Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht!« Das ist ein Bild für all die Menschen, die nicht wachsam sind und draußen vor der Tür der Sicherheit von Jesus Christus bleiben müssen. Diese unvorbereiteten Jungfrauen sind ein Bild für all diejenigen, die in die siebenjährige Trübsalzeit geworfen werden, weil sie, wie der Priester im Tempel, geschlafen haben. Genauso wie der Priester werden sie von dem Oberwächter des Tempels entdeckt, der als »Dieb in der Nacht« bekannt war, oder in diesem Fall Jesus Christus sein wird. Als Folge davon, dass Du nicht bereit bist, so wie der Priester im Tempel, wirst du genauso entblößt und beschämt dastehen wie er. Jesus Christus gab uns noch eine weitere Botschaft in dem Gleichnis von dem schlechten und guten Knecht.

 

»Glückselig sind jene Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich schürzen und sie zu Tisch führen und hinzutreten und sie bedienen. Und wenn er in der zweiten Nachtwache kommt oder in der dritten Nachtwache kommt und sie so findet, glückselig sind jene Knechte! Das aber erkennt: Wenn der Hausherr wüsste, zu welcher Stunde der Dieb käme, so würde er wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.«

(Lukas 12:37-40)

 

Und dann spricht Jesus Christus von dem schlechten Knecht, der nicht den Willen des Vaters tut. Er achtet nicht auf den Dieb in der Nacht.

 

»Da sprach Petrus zu ihm: „Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle?“ Der Herr aber sprach: „Wer ist wohl der treue und kluge Haushalter, den der Herr über Seine Dienerschaft setzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die verordnete Speise gibt? Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen spricht: „Mein Herr säumt zu kommen!“ und anfängt, die Knechte und die Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich zu berauschen, so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn entzwei hauen und ihm sein Teil mit den Ungläubigen geben.«

(Lukas 12:41-46)

 

Das ist ein Bild für die Menschen, die es besser wissen müssten, weil sie den Willen des Herrn kennen, ihn aber nicht befolgen wollen.

 

»Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kannte und sich nicht bereithielt und auch nicht nach seinem Willen tat, wird viele Schläge erleiden müssen.«

(Lukas 12:47)

 

Ich frage Dich jetzt, bist Du einer von den so genannten »Gläubigen« von heute, die Jesus Christus nicht gehorchen und den Willen des Vaters nicht befolgen? Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass es Millionen von Menschen auf der ganzen Welt gibt, die vorgeben, Christen zu sein, aber den Willen des Vaters nicht tun. Sie halten auch nicht Ausschau nach der Wiederkunft des Herrn, auf die Jesus selbst sie aufmerksam gemacht hat. Von dieser Art Menschen ist hier die Rede. Sie kennen seinen Willen, doch befolgen sie ihn nicht.

 

Damit kommen wir zu der Kernfrage: Wer ist der schlechte Knecht? Jesus Christus antwortete Petrus, dass der schlechte Knecht derjenige ist, der den Willen des Vaters nicht befolgt. Wieder haben wir es mit einer Gruppe von Menschen zu tun, die halbiert wird. Die erste waren die zehn Jungfrauen, fünf davon waren klug und bereit, und die anderen fünf waren töricht und nicht vorbereitet, als der Herr um Mitternacht kam.

 

Jetzt haben wir die achtsamen, guten Knechte, die den Willen des Vaters tun und die gesegnet werden, verglichen mit der anderen Hälfte, den schlechten Knechten, die den Willen Gottes zwar kennen, aber seinen Willen nicht befolgen und nicht wachsam sind und dafür geschlagen werden.

 

Tag und Stunde

 

Eine andere wichtige Tatsache, die man über das Fest der Posaunen wissen muss, ist, dass niemand den Tag und die Stunde kennt, weil das Fest der Posaunen bei Sichtung des Neumondes beginnt. Ich möchte das hier genau erklären. Am 30. jeden Monats versammelten sich die Mitglieder des Hohen Rates im Gerichtshof von Jerusalem. Dort warteten sie, bis zwei zuverlässige Zeugen aus dem Volk kamen und ihnen versicherten, dass sie den Neumond gesehen hatten. Bei Anfang des Neumondes war es den Mitgliedern des Hohen Rates erlaubt, den Neumond zu weihen. Erst dann konnte das Fest der Posaunen beginnen.

 

Der Neumond ist am ersten Tag sehr schwer zu erkennen. Er kann nur bei Sonnenuntergang nahe bei der Sonne gesichtet werden, wenn die Sonne nach Norden wandert. Deshalb ist die Suche nach einer sehr schwachen, matt leuchtenden Mondsichel, die sich sehr nahe bei der Sonne befindet, ein ziemlich schweres Unterfangen. Wenn die Mondsichel am 30. Tag nicht zu sehen war, wurde das Neumondfest erst am 31. Tag gefeiert. Das ist der Grund, warum das Fest der Posaunen zwei Tage dauert. Es wird an zwei Tagen gefeiert, obwohl es eigentlich nur ein einziger Tag innerhalb von 48 Stunden ist. Das Fest der Posaunen dauert deshalb zwei Tage, weil wenn sie mit dem Beginn des Festes bis zum Aufgang des Neumondes warten mussten, den sie dann weihten, war oft die Hälfte des ersten Tages schon vorbei, weil der Neumond nur geweiht werden konnte, solange noch die Tagesstunden zählten.

 

Es scheint vom Herrn also geboten zu sein, dass wir die Zeiten kennen,

genauso wie Paulus es gesagt hat;

aber wir wissen nicht Tag oder Stunde.

 

»Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. Also auch ihr, wenn ihr dies alles seht, so erkennt, dass er nahe vor der Türe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein Mein Vater.«

(Matthäus 24:32-36)

 

Yom Teruah oder das Fest der Posaunen ist das EINZIGE jüdische Fest, von dem wir den Tag, an dem es beginnt, nicht wissen; da wir nicht sicher sind, wann der Neumond in Erscheinung tritt. Deshalb müssen wir danach Ausschau halten. Wenn Jesus Christus uns in Matthäus 24:36 sagt, dass wir weder Tag noch Stunde wissen, dann spricht er vom Fest der Posaunen, weil es das einzige Fest ist, von dem die Juden den genauen Tag oder die Stunde nicht wussten, wann es beginnt, weil das vom Neumond abhing.

 

Heute kann Euch auch keiner sagen, wann die Entrückung der Brautgemeinde erfolgt, weil sie zu jeder Zeit während dieses Zeitraums von 48 Stunden geschehen kann. Am Fest der Posaunen wird Jesus in den Wolken wiederkommen, um seine Brautgemeinde von der Erde weg in sein Vaterhaus zu nehmen. Er wird die Gemeinde, die den Willen des Vaters tut, auf der Erde nicht übernehmen, sondern diese Brautgemeinde wird dastehen und nach ihm Ausschau halten, um von ihm in den Himmel hinauf genommen zu werden.

 

»Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.«

(1. Korinther 15:51-53)

 

Zu diesem Zeitpunkt, der in der allernächsten Zukunft liegt, wird Jesus Christus vom Himmel kommen und aus den Wolken (einer Wolkensäule?), um seine Braut zu sich rufen, genau wie es bei einer jüdischen Hochzeit Brauch ist. Wir, die nach ihm Ausschau halten, seine Braut, wir werden bereit sein. Unsere irdischen Körper werden in himmlische Leiber verwandelt werden und das in einem einzigen Augenblick. Die Fragen, die Du Dir jetzt stellen musst, sind:

 

In welche Klasse hat Jesus Christus mich eingeteilt?

Gehöre ich zu den klugen Jungfrauen, die bereit sind, aus der Welt hinauszugehen, um ihrem Seelenbräutigam, dem Schöpfer von Himmel und Erde, zu begegnen?

Halte ich nach Ihm Ausschau, oder bin ich eine von den fünf törichten Jungfrauen, die nicht bereit sind und kein Öl in ihren Lampen haben?

Bin ich einer der guten Knechte, den Jesus Christus wartend an der Tür stehend vorfindet und der nach Ihm Ausschau hält? Ober bin ich der schlechte Knecht, der behauptet, Christ zu sein, aber den Willen des Vaters nicht tut?

Gehöre ich zu den Ungläubigen, die nicht Teil der Brautgemeinde Jesu ist?

 

Wach auf und entscheide Dich für eine Seite – das Licht oder die Finsternis! Wenn Du kein Christ bist, dann sage ich Dir: Schau Dir an, was Jesus Christus uns aufzeigt. Bereue Deine Sünden, so dass Du zu denen gezählt werden kannst, die von ihm als wert befunden werden, all den Dingen zu entfliehen, die über diese Welt kommen werden und dass Du vor dem Menschensohn Jesus Christus bestehen kannst.

 

Video vom 27. Juni 2010: He who has an ear let him hear what the Spirit is saying

 

Ich bete dafür, dass meine Arbeit für Jesus Christus dazu führen möge, dass Du ihn als Erlöser annehmen willst. Wenn das der Fall sein sollte, dann kannst du Deinen neuen Weg mit dem nun folgenden Gebet beginnen. Du kannst kein ewiges Leben erlangen, ohne dass Du so anfängst. Und Jesus Christus sagt uns, dass wir ihn um Vergebung all unserer Sünden, die wir Ihm bekennen, bitten sollen.

 

Das ist aber erst der Anfang des neuen Weges. Wenn Du Jesus Christus Dein Herz übergeben hast, dann lass es auch zu, dass er Dir dabei hilft, auf seinem Weg zu wachsen. Such Dir eine Gemeinde, in der noch die ganze Bibel gelehrt wird und werde ein Jünger Jesu. Wir sind viel zu nahe an dem zweiten Kommen des Herrn dran, als dass wir es uns leisten könnten, ein lauwarmer Christ zu sein. Und hier nun das Gebet:

 

 

Himmlischer Vater, sei mir Sünder gnädig.

 

Ich glaube an dich und daran, dass dein Wort die Wahrheit ist.

 

Ich nehme JESUS CHRISTUS als den Sohn des lebendigen Gottes an.

 

 

Er starb für mich am Kreuz auf Golgatha,

so dass ich jetzt Vergebung all meiner Sünden habe.

 

 

Im Namen meines Erlösers JESUS CHRISTUS

habe ich jetzt ewiges Leben.

 

 

Ich weiß, dass mein Leben,

ohne dich in meinem Herzen zu haben,

bedeutungslos ist; denn dann bin ich ohne Hoffnung

und werde in die Hölle geworfen.

 

 

Ich glaube von ganzem Herzen, dass du, mein Herr und Gott,

Jesus Christus von den Toten auferweckt hast, so dass er lebt.

 

 

Ich warte auf seine Wiederkunft wie alle,

die ihm treu geblieben sind und an ihm festhalten.

 

 

Bitte, Herr Jesus, vergib mir JEDE SÜNDE,

die ich jemals begangen habe,

auch die der Gegenwart und der Zukunft.

 

 

Bitte, Jesus Christus, vergib mir und komm heute in mein Herz

als mein persönlicher Herr und Erlöser.

Ich brauche dich als meinen Vater und meinen Herrn.

 

 

Ich übergebe mich dir jetzt GANZ und bitte dich,

von diesem Moment an die vollständige Kontrolle

über mein Leben zu übernehmen.

 

 

Ich bereue zutiefst all meine Sünden und bitte dich,

mir dabei zu helfen, dein guter und ergebener Diener zu sein.

 

 

Ich danke dir dafür,

dass du meinen Namen in dein Buch des Lebens geschrieben hast.

 

 

Ich weiß, dass dies erst der erste Schritt in unserer neuen Beziehung ist.

 

 

Und ich bitte dich jetzt, Herr Jesus Christus,

mich zu lehren, wie ich den Lebensweg FÜR DICH gehen soll.

 

 

Bitte hilf mir dabei und leite mich so,

dass ich dir vom heutigen Tag an treu ergeben bin.

 

 

Bitte führe mich zur Jüngerschaft,

bei der ich mehr und mehr in dir wachse.

 

 

Dies bete ich im Namen von JESUS CHRISTUS.

 

AMEN

 

 


Quelle: Endzeit-Reporter | Foto: © mady70 - Fotolia.com


 


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