Ich wende mich nun einem Thema zu, das mir bei vielen Dingen, die unsere heutige Zeit betreffen, Grund zur Besorgnis gibt. Und ich vertraue darauf, dass der Herr mir helfen wird, mich unmissverständlich auszudrücken.

 

Es geht um die Zeichen an Sonne und Mond. Das könnte ein Thema sein, bei dem sich Sonderlinge und Extremisten austoben können. Aber es ist nun einmal nicht zu leugnen, dass es im allerersten Buch der Bibel, im ersten Buch Mose im ersten Kapitel, heißt, dass Gott die Sonne, den Mond und die Sterne schuf. Und er sagte, sie sollen als Zeichen dienen. Im Wort Gottes stellen wir immer wieder fest, dass die Sonne, der Mond und die Sterne genau so gesehen werden. Denken wir nun an die Worte des Herrn Jesus in Lukas 21:25-26.

 

»Und es werden Zeichen geschehen an Sonne, Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.«

 

Und auch der Prophet Joel wurde bspw. vom Apostel Petrus am Pfingstsonntag bestätigt, wie in Apostelgeschichte 2:19-20 nachzulesen ist. Auch hier ist von Sonne und Mond die Rede. Das sind nur einige von sehr vielen Beispielen, die man überall in der Bibel findet.

 

Ich sagte zu Beginn dieses Updates, dass die kommenden drei Jahre [Anm.: 2013 – 2015] eine ganz entscheidende und strategische Rolle bei der Erfüllung der Absichten Gottes mit Israel spielen werden. Ich sagte, dass sich meiner Einschätzung nach im Rahmen der Absichten Gottes etwas ganz Gewaltiges ankündigt, und das möchte ich gerne näher erläutern.

 

2014 und 2015 wird es viermal einen blutroten Mond geben.

 

 

Das erste Mal 2014 am ersten Tag des Passah, der im römischen Kalender auf den 15. April fällt. Das zweite Mal am ersten Tag von Sukkot (Anm.: Laubhüttenfest), der im römischen Kalender auf den 8. Oktober fällt. Das dritte Mal im Jahr 2015, wieder am ersten Tag des Passah, der dann im römischen Kalender auf den 4. April fallen wird. Und zuletzt wieder am ersten Tag von Sukkot, der im römischen Kalender auf den 28. September fallen wird. Darüber hinaus haben wir zwischen 2014 und 2015 das jüdische Jahr 5775 [Anm.: Ajin-He], was ein Sabbatjahr ist. 

 

Zudem wird es 2015 noch eine totale Sonnenfinsternis geben,

 

und zwar am ersten des Monats Nissan [Anm.: Abib – beginnt am Abend], der nach römischem Kalender auf den 20. März fällt. Und eine teilweise Sonnenfinsternis an Rosch ha-Schana [Anm.: Neujahr des bürgerlichen Jahres]. Diese beiden Tage kennzeichnen einerseits das landwirtschaftliche Jahr in Israel, das mit dem ersten des Monats Nissan [Anm.: Abib] beginnt, und andererseits den Beginn des neuen Jahres an Rosch ha-Schana, das in diesem Fall auf den 13. September [Anm.: beginnend am Abend] fallen wird.

 

Diese Ereignisse sind umso bemerkenswerter, weil sie nicht nur sehr selten auftreten. Das nächste Mal wird es so eine Konstellation erst wieder in hunderten von Jahren geben. Dass diese Ereignisse mit den heiligen jüdischen Festtagen zusammenfallen, hat zweifellos etwas zu bedeuten.

 

Die Rabbis sagen – und ich glaube, dass sie in diesem Punkt absolut recht haben –, dass die Zeichen an der Sonne den Nichtjuden bzw. den Nationen gelten und die Zeichen am Mond Israel gelten. Das bedeutet, dass Gott Israel etwas zu sagen hat und versucht, ihre Aufmerksamkeit zu erregen in Bezug auf etwas, das er tut. Und zweitens hat es etwas mit den Nationen zu tun.

 

Sie können das nebenbei bemerkt anhand der Daten, die die NASA liefert, nachprüfen und werden feststellen, dass dies absolut korrekt ist. Doch wenn Sie das immer noch nicht überzeugt, möchte ich Ihnen von einem Buch in meiner Bibliothek berichten, in dem jeder einzelne Tag, angefangen vom letzten Tag des 19. Jahrhunderts, also 1899, bis ins 21. Jahrhundert verzeichnet ist. Ich habe all diese Daten genauestens überprüft, weil in diesem Buch die römischen und die hebräischen Jahreszahlen nebeneinander dargestellt werden. Ich habe diese Daten also nachgeprüft. Das ist nichts, was ich gehört habe, sondern das sind Fakten.

 

Ich möchte noch etwas sagen: Dazu kommt nämlich noch eine weitere ernüchternde Tatsache. Das letzte Mal, als es zwei blutrote Monde in zwei aufeinanderfolgenden Jahren gab, also insgesamt vier blutrote Monde, war das nicht vor vielen hundert Jahren, sondern 1949 und 1950. 1948 wurde nach römischem Kalender am 14. Mai die Unabhängigkeit des Staates Israel ausgerufen. Unmittelbar darauf begann der Unabhängigkeitskrieg. Fünf arabische Armeen griffen Israel an; drei davon waren von den Briten geschult und trainiert worden.

 

Der »Yusuf«, also der damalige Anteil an jüdischen Siedlern, war nur etwa 600.000 bis 700.000 Mann stark. Sie hatten ein einziges Flugzeug mit einem Propeller. Sie erfanden eine Waffe, die aus Konservendosen gebaut wurde, die einen unglaublichen Lärm machte, wenn sie abgefeuert wurde und die wir »Davidka« nannten, woraufhin die Araber glaubten, wir verfügten über eine Geheimwaffe. Wir hatten natürlich auch andere Waffen, aber nur sehr wenige. Dennoch ging Israel aus diesem Krieg siegreich hervor und hatte anschließend ein größeres Territorium, als es dies je für möglich gehalten hätte.

 

Bemerkenswert ist auch Folgendes: Nicht viele hundert Jahre zuvor zwischen diesem und dem nächsten Ereignis, das bereits 1967 und 1968 stattfand, also nicht erst hundert Jahre später, als Jerusalem befreit und der Sinai und die ganze Westbank übernommen wurden, gab es zwei blutrote Monde: Am ersten Tag des Passah und am ersten Tag von Sukkot.

 

Aus diesem Grunde glaube ich, dass Gott uns hier etwas sagen möchte, das ausgesprochen bedeutsam ist. Diese beiden Ereignisse hatten eine enorme prophetische Bedeutung. Ja, sie waren die Erfüllung von Prophetie. Ein großer Teil des prophetischen Wortes Gottes dreht sich um diese beiden Ereignisse.

 

Wenn, wie ich gesagt habe, dies gewaltige und bedeutsame Prophetien sind, die sich dadurch erfüllen, dass der Staat Israel am 14. Mai 1948 neu geschaffen wurde und dann am 7. Juni 1967 Jerusalem befreit wurde und wieder an das jüdische Volk zurückfiel, dann sind diese vier blutroten Monde – zwei im Jahr 2014 und zwei im Jahr 2015 und allesamt an wichtigen jüdischen Festtagen, an Passah und an Sukkot, und darüber hinaus auch noch die zwei angekündigten Sonnenfinsternisse, eine vollständige und eine partielle – zweifellos Zeichen, die eine sehr ernst zu nehmende und absolut strategisch relevante Bedeutung für uns haben müssen. Vielleicht kündigen sie viel Konflikt, Krieg und Schwierigkeiten an, aber gleichzeitig auch die wunderbare Erfüllung des prophetischen Wortes und Planes Gottes.

 

Wie könnten diese Erfüllungen aussehen?

 

Ich möchte drei von vielen möglichen Erfüllungen des prophetischen Wortes Gottes herausgreifen. Könnte es Punkt 1 die Errettung und Erlösung des Hauses Israel, des jüdischen Volkes, sein?

 

Könnte es Punkt 2 der Wiederaufbau des Tempels sein? Dazu wäre ein gewaltiger Schlag vonnöten, der den Rücken des militanten Islam zerschlägt. Es ist interessant, dass die führenden Rabbiner glauben, dass die Zeit für den Wiederaufbau des Tempels tatsächlich gekommen ist. Könnten diese Ereignisse und Zeichen etwas damit zu tun haben?

 

Punkt 3, die dritte Möglichkeit, ist die vollständige Wiedererlangung des verheißenen Landes, wie es Gott in einem Bund mit Abraham zugesagt hat: Durch Isaak, nicht durch Ismael; durch Jakob und nicht durch Esau und dessen Nachkommen, solange es eine Generation dieser Nachkommen auf dem Angesicht der Erde geben wird.

 

Ich möchte mit alledem sagen, dass wir in eine Zeit hineinkommen, die von ausgesprochen geistlicher Bedeutung sein wird. All die Spannung und der Stress dieser vergangenen Jahre werden meiner Einschätzung nach allmählich verblassen, wenn Gott ungeachtet von Krieg und Konflikten seinen Plan und seine Absichten verwirklicht. Dann ist es das wert, und ich glaube, dass es vielleicht eine unglaubliche Gnade gewesen sein wird, in so einer Zeit gelebt zu haben.

 

Ich für mein Teil kann sagen, dass ich noch so jung war, als Israel neu entstand. Einige christliche Geistliche haben mir gesagt, dass dies nie geschehen werde, weil es unmöglich sei. Doch dann geschah es. Der Nahe Osten explodierte, und dennoch geschah es. Zehn Kriege später ist Israel immer noch Israel. Dasselbe gilt für Jerusalem. Man sagte, es werde niemals geschehen, aber der Herr Jesus hat im Lukas-Evangelium im Kapitel 21 selbst gesagt, Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden. Wie ich die Dinge sehe, kam Jerusalem am 7. Juni 1967 in einem Krieg, den Israel nicht wollte, dem Sechstagekrieg, zurück, so wie es der Herr gesagt hat. 

 

Wir leben derzeit in einer Welt, in der es viel Bedrängnis und viel Aufruhr gibt. Man sucht nach einem »Superman«, der irgendwie einen Plan für wirtschaftliche Erholung, finanzielle Stabilität und vieles andere entwerfen wird. Aber er ist noch nicht auf der Bildfläche erschienen. Ich weiß nicht, was das alles bedeutet, außer, dass ich tief in meinem Geist spüre, dass sich meiner Einschätzung nach etwas ganz Gewaltiges ankündigt, und wir werden sehen, was es sein wird.

 

Haben Sie keine Angst! Vertrauen Sie dem Herrn! Glaube ist etwas Unglaubliches, etwas, das von Gott gegeben ist. Als Abraham Gott im Hinblick auf die Geburt Issaks glaubte, wurde er auf die Probe gestellt. Aber er glaubte, glaubte und glaubte. Er machte Fehler, aber er glaubte, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet. Wir gehen in diesem Leben also von Glauben zu Glauben. Der Gerechte wird nach dem Prinzip des Glaubens leben. Deshalb sollten wir keine Angst haben.

 

Aber Psalm 27 spiegelt exakt unsere Situation wider. Es geht in diesem Psalm um Krieg, um Menschen, Nationen und Völker, die den Psalmisten regelrecht umzingeln und ihn auffressen wollen. Das ist unsere Situation: Sie wollen das Land auffressen. Sie wollen es teilen. Sie wollen es verschlingen. Sie wollen es für sich selbst haben. Sie sind bereit, es ganz zu nehmen. 

 

Ich glaube es nicht, wenn Mahmud Abbas sagt, es gehe ihnen um einen friedlichen Palästinenserstaat, der unser Nachbar ist. Unsere Geschichte in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zeigt, dass es jedes Mal zu Problemen und Terrorismus kommt, wenn wir auf unserer Seite in dieser Weise einlenken und nachgeben. Der Hass auf uns ist so alt wie die Geschichte. Antisemitismus ist der älteste Hass der Menschheitsgeschichte. Ein Hass, der seit jeher andauert. Und warum? Weil er etwas mit Satan zu tun hat, und Satan ist nicht tot. Er ist sehr wohl am Leben, aber wir haben Hoffnung. Ich habe Psalm 27 gelesen, in dem es um all diese Dinge geht, aber dort heißt es auch:

 

»Wenn sich Krieg gegen mich erhebt, trotzdem bin ich vertrauensvoll. Eines habe ich vom Herrn erbeten. Danach trachte ich, zu wohnen im Haus des Herrn alle Tage meines Lebens, um anzuschauen die Freundlichkeit des Herrn und nachzudenken in seinem Tempel.«

 

Hören Sie gut zu: Wenn wir diese Gesinnung haben, können wir vertrauensvoll sein. Lassen Sie mich abschließend noch Folgendes sagen: Wir stehen vor dem jüdischen Jahr 5773 bzw. dem römischen Jahr 2013, das am 1. Januar beginnen wird. Und wir stehen hier im Glauben an Gott. Er wird einmal mehr über das Böse und die Finsternis triumphieren und einen weiteren großen Teil seiner Pläne und Absichten erfüllen.

 

Könnte es etwas Wunderbareres geben?

Lance Lambert

 


Quelle: crazy-christians |  Foto: © SuriyaPhoto - Fotolia.com


 


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