Bürgerkrieg und Anarchie 

 

Bürgerkriegsähnliche und anarchistische Zustände in Deutschland – das sieht der Pastor der mit über 1.000 Mitgliedern größten deutschen Baptistengemeinde, Heinrich Christian Rust von der Friedenskirche in Braunschweig, voraus.

Wie er in einem Impulsreferat auf der Konferenz Charismatischer Leiter am 30. November in Niedenstein bei Kassel sagte, habe er diesen prophetischen Eindruck bereits am 1. Februar 2005 erhalten. Er habe ihn damals nicht deuten können und deshalb mehrfach zur Prüfung an verantwortliche Leiter christlicher Gemeinden und Kirchen weitergeleitet. Auch diese Brüder hätten den Eindruck gehabt, dass der Impuls wirklich von Gott gekommen sei, doch habe ihnen »eine umfassende Zuordnung« gefehlt. Dies sei nun möglich, meinte Rust. Wörtlich sagte er den 30 Teilnehmern des Treffens:

»Es wird eine Zeit kommen, da werden auf Deutschlands Straßen und Plätzen Tausende Menschen kämpfen und demonstrieren ... Menschen werden sich weigern, demokratische Parteien zu akzeptieren. Parteien und Regierungen sind sich einig, werden aber kaum noch Einfluss haben ... Auch in anderen europäischen Ländern wird es ähnliche Entwicklungen geben. Man wird von der Unregierbarkeit des neuen Europa sprechen.«

Wie Rust weiter sagte, würden Christen als Minderheit in vielen europäischen Ländern an Einfluss verlieren und unterdrückt werden. Durch diese Ereignisse wolle Gott die Christen wachrütteln. »Durch das Sieb des Leides« werde es dann zu erwecklichen Aufbrüchen kommen. Es werde auch zwei Hitzewellen geben, die die Ohnmacht der Menschen aufzeigten. Diese Erschütterungen seien Zeichen der Gnade Gottes, der den Menschen sage: »Ihr sollt wissen: Ich habe euch nicht verlassen, ich suche euch!«

Prophetischer Impuls auch schon im Jahr 2000

Rust hatte bereits im Jahr 2000 – damals als Referent in der Heimatmission des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden) – durch eine Prophetie für Schlagzeilen gesorgt. Gott wolle sein Volk zur Umkehr rufen, war damals der Kern seiner Prophetie. Der Theologe hatte auch begleitende Zeichen erwähnt, um die Ernsthaftigkeit des Anliegens zu unterstreichen, die nach seiner Einschätzung später alle eingetreten waren. Er sprach damals von Schwierigkeiten bei den Wahlen in den USA, Bewegungen auf dem Weltfinanzmarkt, Problemen in der Leiterschaft vieler christlicher Werke und Gemeinden sowie Kriegswirren in bisher friedlichen Gebieten.

Christen sollen die Welt gestalten

Wie Rust jetzt sagte, versetzten die globalen Krisen viele Christen in Unsicherheit. Sie sollten jedoch nicht Bedrohungsszenarien das Wort reden, sondern diesen aufgrund der biblischen Verheißungen »die Salz- und Leuchtkraft der Kinder Gottes« entgegensetzen: »Christen sind aufgerufen, diese ächzende und krächzende Welt im Namen Jesu zu gestalten.« Eine besserwisserische Beurteilung und ein Rückzug aus der Welt seien dagegen fehl am Platze. Kraft dafür könne man in Gottesdiensten schöpfen. Er regte an, in Gottesdiensten stärker die Gegenwart Gottes zu feiern, anstatt Programme mit ständigen Appellen an den Intellekt und die ethische Verantwortung »abzuspulen«. Gottesdienste müssten vielmehr zu Orten des Innehaltens und inneren Auftankens werden.

 


Quelle: Schneider-Breitenbrunn | Bild: © xmasarox - Fotolia.com


 


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