Eines Tages sprach Gott zu mir über meinen Sohn. Er sagte: 

»Gewöhne deinen Sohn an meine Stimme,

bete zusammen mit ihm und handele so wie ich euch sage.«

 

Ich dachte das sei zu schwer und sagte: »Josua (er war damals 5 Jahre alt), willst du mit mir Gott fragen, was wir zusammen tun sollen?« Er antwortete: »Gut, Papa.« Wir beteten, und er war sehr ernsthaft dabei. Der Herr sprach zu uns, dass wir in eine bestimmte Stadt gehen sollten. Und um eine lange Geschichte kurz zu machen: ungefähr zwei Wochen später standen wir um Mitternacht in der Mitte der Stadt. Wir hatten einige Andere eingeladen, mit uns zu diesem Einsatz zu kommen. Und so waren wir einige Eltern mit Kindern. Im Gebet wurde uns ein Platz inmitten von einigen Gebäuden gezeigt.

 

Ich fuhr das Auto, als ein kleines Mädchen sagte: »Das ist der Platz, den ich im Gebet sah, gerade dort!« Ein kleiner Junge hatte im Gebet in seinem Sinn das Wort „Hotel“ als ein Hinweisschild gesehen. Ich kannte die Hotelstraße, die im Bordellviertel der Stadt liegt. Ich war vorher schon mit einem Einsatzteam dort gewesen. Ich hatte nicht versucht, einen begeisternden Einsatzplan zu machen, sondern die Kinder eingeladen, mit uns Gott zu gehorchen. 

 

Ein anderes Kind hatte im Bild gesehen, dass wir mit Palmzweigen auf der Mitte der Straße singen und tanzen und dann Leute in einen Hof führen sollten. Wir hatten etwa 200 Leute in diesen Hof gelockt, die dem Kinderprogramm zuhörten. Am Ende des Programms zog mich mein kleiner Sohn, der an diesem Abend mein Gebetspartner war, am Hosenbein. Wir sollten für jemanden in der Menge beten, und er sagte: »Papa, ich glaube, wir sollten für diese Person beten.« Ich schaute in die Richtung, in der er zeigte und sah, dass das jemand war, mit dem ich nicht mit meinem Sohn beten wollte. Er sah aus wie eine große, blonde Dame, in Schwarz gekleidet und mit roten, hohen Absatzschuhen. Das Problem war aber, dass es keine Frau, sondern ein Transvestit war. Ich wollte nicht, dass mein 5-jähriger Junge einem Menschen mit solchen Problemen nahe kommt. Als ich dabei war zu sagen: »Lass uns jemand anderes auswählen«, sprach Gott innerlich zu mir und sagte: 

 

»Wage es nicht, dich in meine Führung

im Leben dieses kleinen Kindes einzumischen.

Du hast keine Ahnung, was ich für sein Leben geplant habe,

und das ist gerade jetzt sehr wichtig für ihn.« 

 

Ich gehorchte, wir gingen auf diese Person zu, und ich deckte meinen Sohn mit Gebet. Wie ein normaler 5-Jähriger sagte er: »Hallo, ich heiße Josua und wie heißt du?« Diese Person antwortete mit einer sehr komischen Stimme und nannte ein sehr schmutziges Wort. Sie versuchte, unfreundlich zu sein und dieses Kind loszuwerden. Aber Josua wusste nicht, was dieses Wort bedeutet. Und so sagte er: »Herr „Soundso“, kann ich für Sie beten?« Der Mann war schockiert. Er wusste nicht, dass ein Mensch auf der Erde so rein sein konnte und antwortete: »Gut.« Und so fing mein Sohn an, zu beten: »Lieber Herr Jesus ...« wie ein kleiner Junge zu beten pflegt. Es war ein sehr ernstes Gebet, und ich dachte: »Ist das nicht nett? Mein Sohn wird das Herz dieses Menschen erweichen, und dann werde ich dieser Person das Wort präsentieren.« Ich versuchte, mich an all die Dinge zu erinnern, um Menschen mit dieser Not zu dienen. Da realisierte ich, dass mein Sohn ein recht langes Gebet sprach und hörte ihn sagen: »Herr Jesus, und zu der Zeit, als sein Vater ihn aus dem Haus warf ...« Ich nahm wahr, wie ein Wort der Erkenntnis aus dem Mund meines kleinen Jungen kam. Es war mein kleiner Sohn, der gar nicht gern die Zähne putzt, den ich abends 3 – 5 Mal ermahnen muss, um ins Bett zu gehen. Niemals hatte ich ihn gelehrt, so etwas zu tun. Und er betete weiter über Einzelheiten aus der Kindheit dieses Mannes. Auf einmal fing dieser an, zu schreien und schrie etwa eine halbe Stunde. Er schrie: »Gott, hilf mir!« Conny sah (so war sein Name) während Josua betete, wie er in die Hölle heruntergelassen wurde. Er sah sich buchstäblich an einem Faden hängen, der jeden Moment reißen konnte und er dann in alle Ewigkeit verloren wäre. Er schrie um Gottes Gnade.

 

Wieder war ich um meinen kleinen Jungen besorgt. Ich dachte, er würde in seiner Erinnerung verwundet sein und nachts rufen: »Papa, hörst du nicht das Schreien?« Stattdessen sah er mich mit Tränen in den Augen an, und ich werde nie vergessen, was er sagte, indem er mir in die Augen schaute: »Papa, Jesus liebt ihn so sehr, nicht wahr?« Von der Liebe Gottes bewegt, erfasste er mein Handgelenk und weinte.

 

 


 

Visionen chinesischer Kinder

 

Diese Geschichte zeigt, wie gern Gott mit uns kommunizieren möchte und wie wichtig sein Reden ist, um Menschen gezielt erreichen zu können. Gleichzeitig macht sie deutlich, wie wenig dieses Anliegen heute selbst von Leiterschaften in seiner Bedeutung verstanden wird, die dem Geist Gottes nicht selten wie Bremsklötzer im Wege stehen. Statt die Leute zu lehren, was es mit dem Reden des Geistes auf sich hat, wird sein Wirken in die Apostelzeit verlegt und für beendet erklärt. Genauso gut könnte man Gott selbst für tot erklären. [Anm. d. Inh. d. S.]

 


 

Quelle: on-fire-for-jesus


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