Zeugen des Himmels

 

»Schon jetzt bieten die Regierungen alle ihre Macht auf, um die Nationen zu beruhigen, aber das wird schnell unmöglich werden. Panik und Zorn werden rasch ein so besorgniserregendes Ausmaß annehmen, dass die Regierungen mit totalitären Maßnahmen reagieren werden, die aber die Panik und den Zorn in der Konsequenz noch mehr anfachen. Überall in der Welt finden bereits Vorbereitungen auf die Stunde der Unregierbarkeit der Massen statt. Denn Menschen, die in Panik und Zorn geraten, sind nicht zu regieren.«

(Jesus Christus)

 

»Es gibt einen Punkt der Unumkehrbarkeit, und dieser ist überschritten. Nicht einmal mehr der Zusammenbruch geschieht kontrolliert. Eure Aufgabe in der Welt des Turmes [Anm.: zu Babel] ist nicht mehr, den Sturz zu verhindern oder hinauszuschieben. Andere Generationen hatten diese Aufgabe. Eure Aufgabe besteht nun, da der Punkt der Unumkehrbarkeit überschritten worden ist, darin, Zeugen des Himmels zu sein. Ihr könnt euch nicht mehr erlauben, den Himmel nur vom Hörensagen oder rein abstrakt-theologisch zu kennen. Ihr habt die Aufgabe, zum Ausgangspunkt der Evangelien zurückzukehren und sozusagen einige tausend Jahre Geschichte zu überspringen. Der Ausgangspunkt bin ICH.

 

Ihr müsst erneut Zeugen sein, wie es die ersten Jünger waren. Der Himmel muss euch so vertraut und gewiss sein, dass ihr inmitten einer enger und panischer werdenden Welt ohne Sorge seid – was menschlich gesehen ganz unmöglich ist. Je unsicherer die Welt wird, desto sicherer muss euch der Himmel werden. Aber nicht ein abstrakter Himmel, der irgendwann einmal kommt, sondern einer, der mitten unter euch ist – ganz real und ganz erfahrbar. Da er nicht den Gesetzen der Welt unterworfen ist, sind von ihm her Dinge möglich, die in der Welt nicht möglich sind: Wunder. Diese zu eurer alltäglichen Normalität zu machen, ist die Tat, die die Kirche so völlig revolutionieren wird, dass tatsächlich einige tausend Jahre wie übersprungen und vergessen werden und man die Gemeinde nicht wiedererkennen wird. Dabei spreche ich nicht von der Pseudokirche des Turmes, sondern von meiner Kirche, die mir folgt, und den Himmel, euer wahres Zuhause, verkörpert.

 

Ich bin bereit, einem jeden, der zu mir kommt und sich mir anschließt, den Himmel zu zeigen. Ich bin gleichsam die Türe zum Himmel, dem eigentlichen Zuhause des Menschen. Ich vertröste Menschen keineswegs auf das Jenseits oder auf die Zeit nach dem Tod. Dies ist eine Erfindung eurer erfahrungslosen Theologen, die vom Stolz des Turmes geblendet meinen, sie wüssten etwas – auch ohne jegliche Erfahrung. 

 

 

Ich sage es noch einmal: Ich bin auf die Erde gekommen, damit ihr in den Himmel kommen könnt. Ich habe euch gerufen, aus der Fremde nach Hause zu kommen. Ich habe euch einen Platz an meiner Seite gegeben. Er wartet auf euch. Zögert nicht, zu kommen, der Weg steht euch jederzeit offen. Dies ist das Evangelium. Das müsst ihr den Menschen klarmachen. Allerdings ist dies die Botschaft, die der Turm nicht ausstehen kann. Predigt ihr das „JETZT!“ des Reiches Gottes, erwacht der Widerstand des Systems, und es wird hellhörig. Predigt ihr das „HIER!“ des Reiches Gottes mitten im Territorium des Turmes, dann will er die Kunde darüber mit allen Mitteln unterbinden, damit seine Sklaven nicht durch das Portal des Himmels entfliehen und zu Gott überlaufen.«

(Jesus Christus)

 

Bei dieser Rede Jesu bin ich überzeugt davon, dass eigentlich viele Leute zu Gott »überlaufen« würden, wenn sie nur wüssten wie. Es ist bitter wahr, dass ihnen »Zeugen« fehlen, die wissen, wovon sie sprechen und nicht wie die Blinden von der Farbe. Die Suche der Menschen nach Wirklichkeit und Authentizität ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. In einer sich immer schneller auflösenden Welt ist das auch zu erwarten. Jetzt ist der Moment gekommen, nicht länger Kirche zu spielen, sondern Kirche zu sein. Der Zeitsprung über die Kirchengeschichte hinweg zu einer ursprünglichen und verwandelnden Berührung mit Jesus, wie sie das Neue Testament schildert, ist einfach notwendig für ein authentisches Zeugnis davon, dass Gott selbst jetzt und hier unter uns ist. Und zwar nicht der Gott, wie ihn tausende Jahre Kirchengeschichte domestiziert haben, sondern wie er wirklich ist

(Autor)

 


Quelle:  Die Geisterstadt  von Frank Krause Bild: © GaryAlvis  iStockphoto.com


 


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