Vision von der hungernden Gemeinde

 

Ich sehe die Gemeinde an einer großen Tafel sitzen und darauf warten, dass das Essen serviert wird. Alle warten ungeduldig auf den Pastor. Der setzt sich obenan und ... wartet mit den Wartenden. Eine Zeit lang sitzen sie schweigend, dann beginnen die Ersten, unruhig zu werden. Wieso tut der Pastor nichts, fragen sie sich. Wo hat er die »Speise« versteckt, die er der Gemeinde geben will? Schließlich zieht der Pastor eine Bibel aus der Tasche und liest einen Psalm. Das finden die meisten am Tisch in Ordnung, aber dadurch ändert sich nichts an der Situation. Der Pastor liest einige Verheißungen über wunderbare Versorgung und Zuwendung von Gott vor, während weiterhin alle vor leeren Tellern sitzen.

 

 

Die Ersten stehen auf und gehen – einige fühlen sich getäuscht und sind wütend, andere sind geknickt und fragen sich, ob es vielleicht an ihnen liegt, dass es nichts zu essen gibt. Der Rest der Gesellschaft ist peinlich berührt und versucht, die Gehenden zum Bleiben zu bewegen, was ein paar auch tun – für eine Zeit. Dann steht der Pastor auf und holt ein Glas Wein und eine Scheibe Brot, um das Abendmahl zu feiern. Für die hungrige Gruppe ist es nicht mehr als ein winziges Schlückchen und eine Krume für jeden. Dennoch ist der Pastor sehr zufrieden, dass es wenigstens irgendetwas gegeben hat. Er versucht, das Wenige sehr groß zu reden. Er appelliert an den Glauben der Gemeinde. Er lächelt dabei mit seinem pastoralen Lächeln in die hungernden Augen und Gesichter, um Zuversicht zu verbreiten.

 

Es werden große Diskussionen über die Sitzordnung und die Anordnung des Geschirrs geführt, so als hinge daran das Heil. Das Geschirr wird poliert und poliert und das Besteck unterschiedlich angeordnet, was weitere Kontroversen nach sich zieht. Es gibt Streitereien und auch Versöhnungen. Am Ende sind alle ziemlich fix und fertig. Auch der Pastor hat keine Kraft mehr für weitere Auseinandersetzungen und ist geneigt, den Tisch zu verlassen. Da Hunger ehrlich macht, beginnen einige Leute, den Sinn des Tisches überhaupt in Frage zu stellen. Sie zeigen unverblümt auf die leeren Teller und geben ihren schon lange herrschenden Enttäuschungen über diesen Zustand Ausdruck. Nun halten andere dagegen und finden deren Ehrlichkeit unverschämt und anstandslos.

 

Es ist grausam, diesem Schauspiel zuzusehen. Es ist eine »Aufführung des Mangels«. Es folgt Szene auf Szene. Schließlich wird der Pastor ausgewechselt, aber der neue fängt zwar mit frischem Mut an, hat jedoch auch nichts Substantielles zu geben. Die Theologie über die fehlenden Nahrungsmittel ist inzwischen sehr ausgereift und differenziert. Es gibt ganze Bände darüber zu lesen. Auch gibt es eine Menge einleuchtender Begründungen für das Dasein des Tisches, aber Fehlen des Essens.

 

Bald kann ich diese Aufführung wirklich nicht mehr aushalten und bitte Gott um Gnade und die Auflösung des Rätsels. Da sehe ich, wie auf einmal ein Engel zu dem Pastor tritt und ihm etwas ins Ohr flüstert und danach wieder durch eine Tür verschwindet. Er starrt danach erschrocken vor sich hin und weiß anscheinend nicht, wie er auf das Gehörte reagieren soll. Was mag der Engel ihm nur gesagt haben? Nach einiger Zeit des Überlegens flüstert er den Brüdern zu seiner Rechten und Linken ebenfalls etwas ins Ohr, und die blicken ebenfalls ganz erstaunt. Nachdem ein paar weitere Brüder »eingeweiht« sind, gibt es eine Besprechung unter ihnen mit dem Ergebnis, dass alle sich alsbald wieder setzen – und alles bleibt wie es war.

 

Dies ist nun doch sehr verwunderlich! Da kommt mir die Idee, dass ich dem Engel vielleicht folgen könnte, um ihn zu fragen, was das alles zu bedeuten habe. Ich gehe also um die große Tafel mit den vielen hungernden Leuten herum, die mich gar nicht bemerken, weil sie viel zu beschäftigt sind mit der Verwaltung ihres Tisches und Kaschierung ihres Hungers. Ich öffne die Holztür, durch die der Engel gekommen war, und stehe in einem kleinen Flur. Er ist erfüllt mit dem Geruch von Essen! Eine Tür weiter geht es in ein Nebenzimmer des Raumes, wo die Leute auf das Essen warten. Und dort ist ein üppiges Buffet aufgebaut! Die wunderschönsten Speisen, dekorativ aufgebaut und überreichlich, laden zum Essen ein.

 

 

Der Engel steht wie zum Empfang bereit, und ich frage ihn verblüfft: »Lieber Engel, was geht denn hier nur vor sich?! Da drüben sind die Leute am Verhungern, und hier stehen die wundervollsten Speisen und werden kalt! Was hast du denn dem Pastor ins Ohr geflüstert!?« – »Nun«, antwortet mir der Engel, »dies ist ein Buffet, und jeder kommt mit seinem Teller hier rüber, bedient sich und geht dann wieder an die Tafel nebenan. Wir warten hier schon sehr lange, dass die Gäste kommen, um sich zu holen, was sie wünschen, aber sie kommen nicht. Darum habe ich noch mal Bescheid gesagt. Warum der Pastor die Gesellschaft nicht informiert hat, wie die Sache läuft, weiß ich auch nicht. Aber sie läuft so – und nur so.« 

 

Entgeistert starre ich den Engel an, und dann laufe ich so schnell ich kann zurück, platze mitten in die Gesellschaft hinein, nehme mir einen Teller vom Tisch und schlage mit einer Gabel darauf. »Hört her, Leute! Es ist ganz einfach! Nehmt eure Teller und kommt mit nach nebenan, dort ist ein Buffet aufgebaut – schon die ganze Zeit!« Nun starrt die ganze Gemeinde genauso perplex auf mich, wie ich zunächst den Engel vom Buffet angestarrt hatte. Ihre Augen wandern zwischen mir und dem Pastor hin und her, während sie überlegen, was hier eigentlich vor sich geht. Dann zeigt der Pastor auf mich und sagt: »Er lügt!« Entsetzt erwidere ich: »Der Engel hat es dir doch gesagt!« – »Woher willst du das wissen, wir kennen uns doch gar nicht? Da kann ja jeder kommen und uns Märchen erzählen!« Dann fragt der Pastor die Brüder: »Kennt ihr diesen Mann?« Sie schütteln verneinend den Kopf. Da meldet sich der, dessen Teller ich genommen hatte, um mit der Gabel draufzuklopfen, und meint: »Er riecht aber nach Essen!« 

 

Nach diesen Worten bricht ein heftiger Tumult aus. Alle schreien durcheinander. Die einen wollen mich steinigen, die anderen als neuen Propheten feiern. Parteiungen bilden sich, wobei die einen dem Pastor und die anderen mir folgen wollen. Mein ungefragter Hinweis auf das Essen gleich nebenan führt zu ungeheuren Kontroversen und Spaltungen. Der Pastor weist auf all das Durcheinander hin, das unmögliche Benehmen, die Spaltung und Disharmonie und meint, dies sei ja wohl Beweis genug, woher ich käme. Direkt aus der Hölle. Der Mann, der das Essen gerochen hat, hält dagegen, dass auch die größte Einheit und Moral für keinerlei Essen auf dem Tisch gesorgt hat. So geht es hin und her. Einmal gelingt es mir, mich von den Händen, die mich hin und her zerren, frei zu machen und nah an den Pastor heranzukommen. Ich frage ihn direkt ins Gesicht: 

 

»Warum?!« 

 

»Weil sie mich dann nicht mehr brauchen würden, darum!

Verstehst du nicht? Der Mangel eint uns.

Wenn alle so viel Essen holen können wie sie wollen,

dann ist das das Ende der Kirche.« 

 

»Die Fülle ist das Ende der Kirche?!,

frage ich in äußerster Verblüffung zurück.«

 

»Natürlich!

Wir arbeiten nicht im Geschäft der Erfüllung, sondern der Vertröstung.

Kommt die Erfüllung, wird unser Geschäft überflüssig.

Darum bleiben wir hier.

Und auch du wirst nichts daran ändern, Verräter!« 

 

 

Als die Brüder mich greifen wollen und ich sehe, dass die Gewaltbereitschaft weiter zunimmt, laufe ich weg, rüber zu dem Engel, der mich mit einem Glas Orangensaft und Sekt empfängt: »Trink das, das wird dich stärken!« Erschöpft sinke ich auf einen Stuhl nieder – im Anblick des riesigen Buffets – und breche in Tränen aus. Der Engel legt begütigend seine Hand auf meine Schulter, und ich weine und weine über diese Verrücktheit der Gemeinde. Wie schwer ist es, Hungernden zu essen zu geben! Jedenfalls wenn sie religiös sind. Ich will es einfach nicht glauben und weiß mich gar nicht zu beruhigen. Von all den herrlichen Speisen will ich gar nichts anrühren, sondern verzweifelt sein.

 

Dann geschieht das nächste Erstaunliche: Plötzlich betritt ein Kind den Raum, geht wie selbstverständlich zu dem Buffet und holt sich eine ordentliche Portion Essen. Genauso seelenruhig, wie es hereinkam, geht es wieder raus, und ich blicke ihm sprachlos hinterher. »Siehst du das?«, kommentiert der Engel die Szene. »Alles, was die Gemeinde drüben hindert, hierher zu kommen, ist für ein Kind völlig gegenstandslos. Es versteht die Diskussionen und Kontroversen überhaupt nicht. Es ist auch keineswegs bereit, seinen Hunger zurückzustellen. Während also die Erwachsenen streiten, holen sich die Kinder schon mal was zu essen. Kinder machen das so.« Mit diesen Worten des Engels verschwinde ich aus dieser Vision. Das Letzte, was ich sehe, ist sein sanftes und gütiges Gesicht ...

 

Verwaltung des Mangels

 

Es ist bestürzend. Die ganze Gemeinde lebt auf einem nicht viel besseren Niveau als die »Welt« um sie herum. Zwar ist alles fromm angestrichen, aber im Kern sind die Menschen durstig und verloren. Sie nehmen die geistliche Welt nicht wahr – weder die Engel noch Jesus. Sie hören den Gesang des Himmels nicht und leben sehr gebunden an die irdische Dimension. Es gibt Ausnahmen, aber die bestätigen nur die Regel. Das alles tut mir schrecklich leid, und ich will nur noch zurück zu Jesus. Ich erinnere mich, wie er mir noch vor Kurzem folgenden, sehr aufschlussreichen Kommentar zu einer Gemeinde gab, deren Gottesdienst ich besuchte. Dieser Kommentar scheint mir genauso zur »Jesus-Christus-Gemeinde« zu passen wie wahrscheinlich für viele Kirchen überall in der Welt: 

 

»Stell dir vor, ein Wesen wird auf einem bestimmten Reifegrad in seinem Wachs-tum „eingefroren“. Es wird auf diesen einen Zustand beschränkt und festgelegt. Das ist grausam. Es entspricht nicht dem Wesen des Wachstums und der Vielfalt einer Gattung, im Wachstum und Ausdruck auf ein bestimmtes Maß festgelegt zu werden. Aber genau das betreiben viele Gemeindeleitungen, und es erleichtert ihnen die Aufgabe, ihre Gemeinde zu kontrollieren. Und nicht nur die Grau-samkeit der Beschränkung des Wachstums finden wir dort, auch die Grausamkeit der Festlegung unendlicher Vielfalt auf einen Ausdruck, im Besonderen den des Pastors. Wenn hundert Leute zusammenkommen und damit hundert Welten aufeinandertreffen, sind die Möglichkeiten der Begegnung miteinander und der Interaktion untereinander gigantisch  und werden mehr oder weniger auf eine einzige Möglichkeit begrenzt: die des Pastors. So ist es nicht gedacht. Gott ist das Leben, und er will, dass ihr lebt.

 

Das Wichtigste an einem Zusammenkommen der Gemeinde ist das Leben, wel-ches durch den Austausch und das Anteilnehmen sowie das Einander-Dienen hin und her fließt. Es könnte in einem Gottesdienst mehr an Heilung, Tröstung, Ermutigung, Erinnerung, Befestigung, Sendung usw. geschehen, als es jetzt in einem ganzen Jahr von Versammlungen geschieht. Die Gemeinde ist ungeheuer reich und lebt in völliger Armut. Sie starrt auf den Pastor, als sei er die Quelle des Lebens. Er ist es aber nicht. Er kann aber dem Leben Raum geben, es entfesseln und durch seine Aufsicht sichern. Jetzt aber erwartet die Gemeinde, dass das Leben gleichsam durch den Pastor zu ihr fließt, so, als sei sie selbst tot oder lebensunfähig und abhängig von einem Pastor. Ich habe aber allen das Leben gegeben, und das im Überfluss. Aber die Struktur der Gemeinde hemmt diese Fülle. Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben ...“ So habe ich es gesagt. Wer zu mir kommt, dem werde ich das Wasser des Lebens zu trinken geben. Ich werde ihm den Geist des Lebens geben, welcher den Tod überwindet. Die Vorstellung der Gemeinde über das Leben ist sehr eingeschränkt. Das ganze Thema der Gemeinde ist „Einschränkung“. Ich schränke sie aber nicht ein, sie selbst schränkt sich ein oder lässt sich einschränken. So wird das Leben zunichte gemacht, und sie leben weiter die Abwesenheit des Lebens in Fülle. Dafür bin ich weder gekommen noch gestorben!

 

Wenn mein Leben – das Leben – aus den Menschen hervorbricht,

ist das eine Revolution – die Revolution –,

und das wird nicht ordentlich aussehen, wie ihr euch Ordnung wünscht.

Bei euch herrscht die Ordnung eines Friedhofs

und nicht die Ordnung des Lebens.

Die Gemeinde kann mit dem Leben nichts anfangen –

und mit dem Ausbruch des Lebens schon gleich gar nichts.

 

Es herrscht nach wie vor die Situation der Synagoge von Nazareth, die seinerzeit nichts mit meiner Ankündigung anfangen konnte, dass jetzt die Zeit der Erfüllung des Wortes gekommen sei. Sie warf mich raus, und so wirft sie mich heute immer noch raus, um mit ihrer Nicht-Erfüllung weiterzumachen. Wie die Synagoge im babylonischen Exil entstanden ist und von der Heimkehr nach Jerusalem träumte, so predigt die Kirche immer noch diesen Exilzustand und vertröstet die Besucher auf die Heimkehr (den Himmel). Es ist genau derselbe Geist. Jetzt gilt es, entsprechend dieser Gesinnung lediglich durchzuhalten und auszuhalten, bis die Zeit erfüllt ist.

 

Die Zeit ist aber IN MIR längst erfüllt. Die ganze Zeit über könnt ihr in die Fülle bzw. die Erfüllung eintreten, ihr tut es aber nicht, weil dies sofort das Ende der Synagoge bzw. der Kirche als Durchhalteorganisation im Exil bedeuten würde. Wäre ich wirklich auferstanden, wofür dann so ein Gottesdienst, wie du ihn heute erlebt hast? Wofür die Durchhalteparolen, wenn ich noch da bin und jeden empfangen und erfüllen kann mit Leben? Wer will, der komme und nehme ... “, sagte ich. Die Gemeinde verhält sich so, als habe sie nach wie vor nur eine Verheißung, aber keine Erfüllung. Wie die Synagoge. Das ist nicht richtig, denn ich bin gekommen. Es ist getan. Ich habe bereits die Voraussetzungen für die Erfüllung der Verheißung erfüllt. 

 

Menschen in eine Verheißung einzuschließen, hat seinen Reiz und sieht sehr fromm und gläubig aus. Wer dann Erfüllung predigt, bedroht diese Situation und wird abgewehrt. „Wir stützen uns auf das Wort der Verheißung!“, sagen die Eingeschlossenen und fühlen sich dabei sehr gut und richtig, denn sie stützen sich ja schließlich auf das Wort Gottes. Etwas Richtigeres kann es ja gar nicht geben. Sie predigen es, sie singen es, sie legen es aus usw. Aber sie treten nicht in seine Erfüllung ein. Es darf sich nicht erfüllen, weil es dann den Zustand des Wartens auf die Erfüllung beenden würde. Und was dann? Darum haben die Pharisäer mich umgebracht. Ich war ihr Ende und der Anfang der Erfüllung. Es brauchte ihre Synagoge nicht mehr länger.

 

Kirche wäre keine Warteschleife mehr, sie wäre nicht mehr die „Solidargemein-schaft der Exilanten“, sondern die Feier des Lebens, das Teilen von Fülle, das Zeugnis der Erfüllung der Verheißung. Das ist eine ganz andere Angelegenheit – und der Rahmen der Gemeinde, wie du sie heute erlebt hast, passt dazu nicht im Geringsten. Jetzt muss die Gemeinde darum ringen, irgendein Zeugnis zu organisieren, und wenn es vom Ende der Welt her ist, um ihren aktuellen Mangel an allem zu kaschieren. Wo die Fülle ist, da muss die Leitung das Übermaß organisieren und nicht den Mangel. Das ist etwas ganz und gar anderes, als was sie jetzt hat. Sie kann Fülle ja nicht einmal denken. Die Kirche in der Form, wie du es heute gesehen hast, ist eine Verwaltung des Mangels, die Verwaltung eines Exil-Status, die Verwaltung einer Hoffnung. Sie kann mit Erfüllung nicht umgehen, und wo sie sich Bahn bricht, wird die Kirche sie bekämpfen als Irrlehre, Unordnung oder dergleichen. 

 

Der Friedhof misstraut dem Leben. Er ist dafür nicht konzipiert. Der Prediger hat heute über das Leben gesprochen wie der Blinde über die Farbe. Er sprach darüber, als hätte die Gemeinde es, obwohl es im Gottesdienst keinerlei Ausdruck fand. Darum ist es nicht wahr. Würde die Gemeinde ehrlich sein und über das sprechen, was sie tatsächlich hat – Mangel –, dann könnte ihr vielleicht geholfen werden. Aber da die Gemeinde so tut, als hätte sie das Leben, obwohl sie es nicht lebt, ist sie gefangen in Heuchelei. Tatsächlich hat sie das Leben in mir – aber eben in mir und nicht in sich. Das Zugeben des Mangels und der kindliche Schrei nach Leben, wie das Baby nach der Milch schreit – und zwar so lange und laut, bis es sie bekommt –, dies würde sie weiterbringen, anstatt immer weiter Kirche in der Art der Synagoge zu spielen. 

 

Das Licht der Gemeinde brennt nicht hell. Es ist ein glimmender Docht, und ich werde ihn nicht auslöschen. Entfacht wird er durch Ehrlichkeit und Verlangen. Aber dies bedeutet eine große Überwindung, zu der nur wenige bereit sind. Zu jeder Gemeinde in der Offenbarung sprach ich diese Herausforderung: Höre auf den Geist! Und: Wer überwindet, dem werde ich geben …!  So spreche ich es auch zu dieser Gemeinde, denn ich liebe sie.« 

(Jesus Christus)

 

 


Quelle: Frank Krause in  Die Geisterstadt  | Fotos: © lafota - © Farina3000 - Fotolia.com


 


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