An die Gemeinde in Deutschland

 

 

 

»Fürchte dich nicht, Gemeinde von Deutschland, denn ich bin der, der dich kennt und ruft und heiligt, ich ganz alleine. Fürchte nicht die Menge (die Anderen), nicht die Macht der Institutionen noch den Klerus und Anspruch der Mächtigen, die dich allesamt nicht kennen und nicht bei deinem Namen rufen und nicht heiligen, sondern fürchte Gott, der dies alles tut.

 

Siehe, ich führe dich heraus aus der Furcht vor den Menschen, vor den Systemen mit ihren Hierarchien und der Bindung an deren Leiter, die dir trügerische Sicherheit versprechen und dafür dein Leben fordern – so, wie ich einst Israel aus Ägypten geführt habe.

 

Wann wirst du mir folgen,

auf den Ruf des Geistes reagieren und deinem eigenen Herzen treu sein?

 

Der Engel des Herrn wird hindurchziehen, und er wird nicht achten auf die Meinung der Menge noch der Institutionen noch der von ihnen bestimmten Führer. Er wird achten auf das Blut des Lammes an den Pfosten eurer eigenen Türen. Er wird achten auf eure Bereitschaft, aufzubrechen und euch auf den Weg zu machen, den weder die Menge noch eine Institution noch deren Obere kennen.

 

Es ist der Weg, der euch an den Berg bringen wird, wo ihr mich erkennen werdet und mich anbeten werdet in Wahrheit, weil ihr mich wirklich erkennen werdet – ein jeder für sich selbst – und dadurch in andere Menschen verwandelt werdet, denn ich verwandle euch in eine neue Schöpfung.

 

Höre, deutsche Gemeinde! Meint nicht, ihr wüsstet schon Bescheid, wie dieser Weg aussieht und was am Berg geschieht und in was ihr verwandelt werdet. Hört auf mit dem Vielwissen und Besserwissen und dem Rechthaben! Der Engel wird nicht danach fragen, was ihr alles wisst und zu welcher Organisation ihr gehört; er wird danach schauen, ob ihr euch mit eurem Leben auf mich einlasst, wie ich mich mit meinem Leben auf euch eingelassen habe, wovon das Blut zeugt.

 

Es bleibt für euch ein Ausweg: Kommt näher zu mir! Kommt so nah zu mir, dass ich euch an der Hand nehmen und wie Kinder den Weg führen kann, den ihr nicht wisst!

 

Höre!

 

Deutschland, höre des Herrn Wort! Höre, und glaube nicht, du habest schon alles gehört! Höre, wie Jünger hören! Sei bereit, mit dem Wort niederzureißen und aufzurichten, den Mächtigen zurechtzuweisen und den Demütigen zu stärken.

 

Deutschland, höre, wie du lange nicht gehört hast, weil du meintest, du wüsstest schon alles. Aber dem ist nicht so! Dein Wissen hat dich geblendet und der Nähe zu Jesus entfremdet und beraubt, die der Schlüssel zu Herrlichkeit und Ehre ist.

 

Vertraue!

 

Deutschland, höre und werde ein Schlüssel in der Hand des Herrn! Stehe im Licht und geh mit dem Wind, sei mutig und hingegeben. Deine beste Zeit kann kommen, wenn du mit der übertriebenen Kontrolle aufhörst und zum Vertrauen findest. Vertrauen wird in der Zukunft ein SCHLÜSSEL-Wort sein, ein gesalbtes Vertrauen.

 

 

Bevor du der Schlüssel des Herrn werden kannst, musst du deine eigene, fleischliche Schlüsselgewalt abgeben. Darum verlieren so viele Menschen im Lande scheinbar alle ihre Macht. Millionen sind am Boden und zunichte. Sie leben auf einfache Weise und von Tag zu Tag. Sie richten ihr Augenmerk wieder auf die familiären Beziehungen, weg von übertriebenem Konsum und der Mentalität und Eitelkeit des „Ich brauche niemanden und habe alles selbst“. Sie achten wieder auf das Leben und die Gemeinsamkeit. Alles andere scheint ihnen genommen zu sein und auch seinen Reiz zu verlieren. Diese Gesinnungsänderung ist eine Revolution, die sich im Stillen vollzieht.

 

Meinst du nicht, dass der Herr die Situation des Landes nutzt, um seinen Schlüssel zu formen und Gestalt gewinnen zu lassen? Ist nicht die Beschneidung der äußeren Verhältnisse ein Mittel, um dem inneren Reichtum zur Offenbarung zu verhelfen und die Herzensdimension zu entfalten? Millionen im Lande geht es so. Im Verborgenen der Herzen geschieht etwas, formiert sich etwas, regt sich der schlafende [Riese] „Erweckung“.

 

Ein anderer Geist

 

Deutschland, du bist den Weg fort von den Herzen gegangen. Du wolltest sein wie die Völker rings um dich her und bist den Weg Sauls gegangen. Dies wird ein böses Ende nehmen, wie du aus der Geschichte lernen kannst. Höre doch und akzeptiere, dass du nicht wie die anderen Völker bist, sondern eine eigene Identität und Berufung hast, die du nicht bei den anderen finden kannst. Dort wirst du nur auf Unverständnis treffen und zu anderen Zwecken missbraucht werden, die nicht deine Zwecke und dein Sinn sind.

 

Der Anfang der Weisheit ist: Frage nach dem Weg deines Herzens; kehre aus der Entfremdung um und stehe zu deinen Berufungen und Herzens-Überzeugungen. Nur scheinbar ist dir dies zum Nachteil. Verlasse den Weg Sauls, höre auf, David zu ignorieren, zu instrumentalisieren und zu verfolgen, und nimm seine Demut und Gottesfurcht in Anspruch, um das Land zu erfüllen mit einem anderen Geist.«

 


Quelle: Feuerprobe von Frank Krause Fotos: anweber | emma75 | PHOTOCASE


 


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