Entstehen der neuen Erde

 

»Dem Untergang der alten Erde folgt der Aufbau einer neuen Erde. Dies ist vorgesehen seit Ewigkeit, und Gottes Wille und Kraft wird tätig zu einem Werke sinn- und zweckvollster Art. Neue Schöpfungen werden die Menschen erfreuen, die gewürdigt werden, die neue Erde zu beleben. Und diese Schöpfungen werden entstehen im Augenblick ... doch nicht vor den Augen der Menschen, die noch an dem Ort des Friedens weilen, wohin sie entrückt werden vor dem Untergang der alten Erde. Sie sehen wohl die alte Erde untergehen, sie sehen das Zerstörungswerk, dem sie selbst durch Gottes große Liebe entgangen sind, sie sehen aber nicht das Entstehen der neuen Erde, sondern werden dieser zugeführt nach Beendigung eines Werkes, das Gottes große Macht und Herrlichkeit offenbart.

 

Und Gott vollbringt das Wunderwerk im Augenblick. Sein Wille lässt seine Gedanken und Ideen zur Form werden, denn der langsame Entwicklungsgang, der bei der Schaffung der alten Erde beachtet wurde, ist nun unnötig geworden, weil das Geistige, das die neue Schöpfung beleben soll, schon diesen langsamen Entwicklungsweg zurückgelegt hat, weil dieser Gang unterbrochen wurde und nun also nur Schöpfungswerke nötig sind, die das ihrer Fortentwicklung harrende Geistige aufnehmen, was im Moment der Schöpfung geschieht.

 

Das Geistige, das als Mensch die letzte Erdenlebensprobe nicht bestanden hat, wird aufs neue gebannt in der festen Materie, die jedoch auch anders als auf der alten Erde zusammengefügt ist insofern, als dass sie neue, den Menschen völlig unbekannte Stoffe aufweiset, die an sich schwer auflösbar sind, jedoch den Menschen zur Nutznießung dienen werden in einer ihnen bald verständlich werdenden Weise, und dadurch also das Geistige darin zum Dienen zugelassen wird, sowie die Materie ihren dienenden Zweck erfüllet, was jedoch wieder vom Willen des Geistigen abhängig ist. Auch die anderen Schöpfungen sind unvorstellbar für die Menschen der alten Erde, und daher werden sie unsagbaren Jubel auslösen, weil sie das Auge und das Herz entzücken ob ihrer Schönheit und Bestimmung.

 

 

Alles frei gewordene Geistige wird in diesen Neuschöpfungen Aufenthalt nehmen und nun die unterbrochene Entwicklung fortsetzen können, denn den Menschen der neuen Erde wird die Bestimmung jedes Schöpfungswerkes sofort klar werden, da sie in einem hohen Reifegrad stehen und gewissermaßen von Gott selbst durch die Stimme des Geistes belehrt werden auch in der Anwendung jener Schöpfungswerke in ihrem täglichen Leben. Es wird ein Leben der Freuden und des Friedens sein in Gott, denn die Neuschöpfungen tragen dazu bei, dass die Liebe der Menschen zu ihm erheblich zunimmt und sie völlig in seinem Willen aufgehen. Sie werden auch keine Not zu leiden brauchen, denn Gott sorget für sie väterlich und bedenket sie leiblich und geistig im Übermaß.

 

Der Zeitbegriff für die Länge ihres Fernseins von der alten Erde ist ihnen genommen worden, so dass sie nicht wissen und nicht ergründen können, in welchem Zeitraum die Neugestaltung der Erde vor sich gegangen ist. Sie setzen ihr Leben fort, wie sie es auf dem Ort des Friedens nach der Entrückung geführt haben, sie befinden sich in ständiger Tätigkeit und in ständigem Wirken in Liebe, sie sind innigst mit Gott verbunden und kennen keinen anderen Willen als den seinen. Sie leben in einem paradiesischen Zustand in Seligkeit und Frieden, und so beginnt wieder eine neue Erlösungsepoche mit geistig reifen Menschen, die nicht mehr bedrängt werden vom Feind ihrer Seelen und darum ungehindert den Weg zur Höhe zurücklegen können, die auf Erden noch zu reinsten Lichtwesen sich gestalten und völligen Zusammenschluss mit Gott finden ... die also wahre Kinder Gottes sind und alle Seligkeiten der Nähe Gottes genießen können schon auf Erden.«

 


Quelle: innodoj.ch


 


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