Schafft Ruhe den Erschöpften!

 

 

Und der Herr sprach:

»Schreibe auf, damit es alle lesen! Diese Vision, die du gesehen hast, ist keine Lüge und keine Einbildung, sondern Realität! Ich bin traurig über das falsche, törichte und schreckliche Verhalten unter denen, die sich Leiter nennen und es auch sind.

Ihr Leiter:

Ihr seid voller Pläne und Programme und Aktivitäten, die ich euch so nicht ge-heißen habe, zu tun. Wie oft wollte ich euch in meine Ruhe führen, und ihr habt es nicht verstanden.

 

Bei euch ist zu viel Geltungsdrang, Selbstsucht und zu viel Unruhe.

Ich sehe bei euch zu viel Menschenkontrolle

und Machtmissbrauch von falsch verstandener Autorität.

Ihr legt den Menschen ein Joch auf,

indem ihr Leiter über Leiter über sie setzt,

denen sie gehorchen müssen.

 

Ich höre das Stöhnen der Väter und Mütter, weil sie unter Zeitdruck geraten, da sie in ihrer Familienplanung und Hausarbeit nicht zurechtkommen, obwohl mein Wort doch sagt: „Schafft Ruhe den Erschöpften!“ und: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“

 

Kein Schnellprogramm

führt schnell zur Reife

 

Merkt auf, ihr Leiter:

Ich will keine gestressten Gemeindemitglieder, die aus falschem Gehorsam euch gegenüber das tun, was ihr wollt. Ich verabscheue „Schnellprogramme, die nicht in die Tiefe führen und deshalb auch nichts zur echten Reife bringen.

 

Ihr predigt Gehorsam und Unterordnung euch gegenüber.

Wo aber seid ihr mir gegenüber gehorsam

und unterordnet euch meinem Geist,

wenn er euch in meine Stille und Ruhe führen möchte,

damit ich zu euch reden kann?

 

Ich sage euch nochmals: Kein Schnellprogramm führt schnell zur Reife! Was ich jedoch von euch allen erwarte: Habt mehr intime Zeit mit mir! Die meisten von euch können meine Stimme nicht deutlich hören und verstehen, weil es euch so schwerfällt, in meine Ruhe einzugehen und Abstand von euren Aktivitäten zu nehmen. Ich bin ein Gott der Tiefe und der Weite, nicht der Oberflächlichkeit! Baut euer Glaubenshaus nicht auf Sand, sondern auf den unvergänglichen Fels meines Wortes.

Merkt euch dies:

Nur aus der echten Gemeinschaft mit mir und meinem Geist bleibt ihr mit mir verbunden und in meiner Abhängigkeit. Ihr braucht das innere Zeugnis, dass ihr ohne mich nichts tun könnt, was wirklich Frucht bringt. Bringt eure menschlichen Überlegungen ans Kreuz und lasst sie dort.«

 

Mein Wort

soll nicht umgedeutet und verändert werden!

 

Dann hörte ich ihn sagen, und es klang wie der Ton einer Posaune:

»Mein Wort soll nicht umgedeutet und durch den menschlichen Verstand und den Menschengeist verändert werden, denn es ist siebenfach geläutert. Fügt nichts hinzu! Viele von euch haben mein Wort entschärft und durch die eigene Auslegung einer falsch interpretierten Liebe des Humanismus stumpf gemacht, so dass es nicht nach Hebräer 4:12 scheiden und trennen kann, wo getrennt werden sollte.

Ihr, die ihr mein Wort entschärft:

Ich komme gegen euch mit dem Schwert meines Mundes, um euch zu richten. So gibt es unter euch Lehrer, welche lehren, dass mein prophetischer Geist der Weissagung nur noch ermuntert und erbaut, aber nicht mehr ermahnt! Ich sage euch: Lest die Offenbarung des Johannes so lange, bis ihr erkennt, dass ich vor eurer Tür stehe, um euch zur Umkehr von dieser Irrlehre zu bewegen, denn diese Lehre entspricht nicht meinem Wort und Geist. Allen aber sage ich: Wacht, fastet und betet, denn es ist böse Zeit. 

 

Die Lieblosigkeit unter meinem Volk toleriere ich nicht mehr,

ebenso wenig eure Gleichgültigkeit und Lauheit.

 

Was ich euch allen sage: Kommt und kehrt um, zurück in meine Gegenwart! Flieht euren weltlichen Programmen, und seid solche, die auf mich warten, denn ich komme schnell. Seid ihr dann bereit? Dann zählt nur noch, wer wirklich zu mir gehört, der ist es wert, mit weißen Kleidern überkleidet zu werden. Ich sage jedem von euch: Deine Gemeinschaft mit mir ist mir kostbar, und das Opfer deiner Selbst-hingabe zu mir ist es wert, dass ich dich hole, wenn ich wiederkomme!

 

Hört auf, zu kontrollieren!

 

Und ihr Leiter von Gemeinden, ich sage euch in Wahrheit:

Hört auf, diejenigen zu kontrollieren, falsch zu beurteilen und abzulehnen, die ich in Wahrheit gerufen habe, die ich mir auserwählt habe, vor mir zu stehen. Ihr müsst nicht alles verstehen, was ich mit ihnen tue. Als ich Petrus rief, mir nachzufolgen, drehte er sich um und sah auf Johannes und sprach: „Herr, was ist mit dem da?“ Ich sagte ihm: „Was kümmert es dich? Folge du mir nach!“ So sage ich auch einem jeden von euch: Was geht es euch an, was ich mit den Meinen tue? Lass das Werk meiner Hände mir anbefohlen sein. Du aber gehe hin, und folge mir treu nach und vollführe den Dienst, in den ich dich gestellt habe. Jeder von euch wird für sich selbst Rechenschaft ablegen müssen über das, was ich ihm anver-traut habe.

Hört auf, euch gegenseitig ein Joch aufzuladen, welches nicht von mir ist. Mein Joch ist sanft und leicht, und wer von meinem Geist getrieben ist, etwas nach meinem Willen zu tun: Friede über ihn! Jeder von euch braucht das Zeugnis meines Geistes in sich, die Werke zu tun, zu dem ich persönlich jeden berufe. Habt Frieden untereinander und hört auf, euch gegenseitig zu kontrollieren und über-einander übel zu reden.

 

Nicht alle von euch haben den gleichen geistigen Stand der Erkenntnis,

darum hört auf, euch gegenseitig mit dem Wort zu schlagen!

 

Gib dem, der hungrig ist! Das gilt auch im geistlichen Bereich. Mein Wort ist gute Speise für die, welche danach verlangen. Übersättige niemanden, der schon satt ist, damit er dir nicht ins Gesicht speit. So seid sensibel im Umgang miteinander, und so werdet ihr euch gegenseitig nicht verletzen. Vor allen Dingen: Bittet mich um Besonnenheit und um den Geist der Geistesunterscheidung, damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt und besonnen reagiert. Dazu braucht ihr Reife und geübte Sinne zur Unterscheidung von Gut und Böse.

 

Euer Geist und Christi Geist

 

Ihr müsst in rechter Weise unterscheiden zwischen eurem Geist und meinem Geist. Euer Geist ist von sich selbst aus nicht in der Lage, die Werke meines Geistes zu wirken. Euer Geist kann auch von sich selbst aus nicht das wirken, was die Frucht meines Geistes ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit. Dies geschieht nur in Verbindung mit meinem Geist, der dies in eurer Schwachheit mächtig bewirkt. Wer ist es, der euch bei großer Trauer und Schmerz meinen Frieden ins Herz legt, der all euren Verstand übersteigt? Wer ist es, der euch in der Stunde der Ablehnung durch andere trotzdem Liebe für diese gibt, die euch ablehnen, damit ihr für sie beten könnt! Kommt das von euch? Ohne mich könnt ihr doch nichts tun.

Zuletzt:

Seid euch stets eurer menschlichen Schwachheit bewusst und wisst, dass eure Erkenntnis und euer Wissen begrenzt sind; dafür bin ich und mein Geist euch zur Weisheit geworden. Wer sich in seiner Begrenztheit erkennt, läuft weniger Gefahr, in Hochmut zu fallen. Ihr müsst auch nicht auf alles eine Antwort wissen. Ich gebe jedem, was nötig ist, und meine Kraft kommt in eurer Schwachheit zur Vollen-dung. Konzentriert euch auf das Eine: Mich allein zu erkennen und dem Heiligen Geist in euch Raum zu geben, ist wahre Einsicht. Ihr alle seid Glieder in meinem Gesamtleib auf Erden. Kein Glied verletzt sich selbst gern. Aber das geschieht, wenn man das andere verletzt.

 

Ich schaue in die Tiefen der Herzen

 

Ich will mich in und durch einen jeden von euch verherrlichen. Dazu müsst ihr dem Heiligen Geist mehr Raum geben, damit er euch in alle Wahrheit führen kann: von Stufe zu Stufe, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es von meinem Geist geschieht. Lasst euch von meinem Geist zurechtbringen. Lasst euch durch das Schwert meines Mundes, mein Wort, zurechtbringen und ermahnen. Lasst mich euch reinigen von jeder Befleckung des Geistes und des Fleisches. Ich sehe tiefer, deutlicher und besser als ihr es könnt. So reinige ich euch wie durchs Feuer hindurch, was ihr selbst nicht vermögt und könnt. Tut das eurige, und ich voll-ende, was ihr nicht könnt.

 

Übergebt letztlich euer Richten auch mir. Denn ich schaue in die Tiefen der Herzen und bin ein Richter der Gesinnungen und Gedanken der Menschen. Ihr fallt so leicht in die Versuchung, zu richten, da der Widersacher weiß, dass ihr nicht alles wisst. Er führt euch Fehlinformationen zu – auch eine halbe Wahrheit kann dazu führen –, durch die ihr zu falschen Beurteilungen veranlasst werdet, die euch letztlich selbst zum Schaden werden. Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe, und er ist wütend, weil er weiß, dass seine Zeit abläuft, und er sucht, wen er verschlingen kann. Er ist ein Meister der Taktik, der Verleumdung und der Verkläger der Brüder, dem widersteht täglich umso mehr.

 

Mein Heil steht nahe, offenbar zu werden. Hütet euch vor der Befleckung eures Geistes, eurer Seele und des Leibes. So seid wachsam und weise, und habt geübte Sinne, die ihr im täglichen Gebrauch schärft wie ein Schwert. Wandelt in echter Gottesfurcht vor mir, denn dann hasst ihr alles Böse, welches auch ich hasse, und mein Licht in euch vertreibt alle Finsternis.«

 

Sie sind es wert!

 

Wer überwindet und seine Kleider wäscht im Blut des Lammes,

der ist es wert, mit mir zu gehen!

 

Da hörte ich ganz deutlich die sanfte Stimme Jesu, welche zu mir sprach:

 

»Alle die um meinetwillen und um meines Wortes wegen in Bedrängnis und An-fechtung sind und an mir festhalten  sage ihnen: Sie sind es wert! Wer um meinetwillen leidet und Schmerz trägt  sage ihnen: Sie sind es wert! Wer um seiner Liebe zu mir missverstanden und von Mitchristen abgelehnt wird  sage ihnen: Sie sind es wert! Wer an meinem Wort und meinen Verheißungen wie ein Kind einfältig festhält und mir vertraut  sage ihnen: Sie sind es wert!

 

So wie Johannes um meinetwillen durch Leiden geprüft wurde und mir vertraute, obwohl er mich in der Zeit seiner Verbannung nicht sah bis auf den Tag, wo ich mich ihm in meiner Herrlichkeit offenbarte: Ebenso prüfe ich alle, die mich wahrhaft lieben, um zu erkennen, ob sie an mir treu festhalten, obwohl sie mich nicht sehen. Sage ihnen: Es kommt die Stunde, wo ich mich einem jeden meiner Kinder, die mich in Wahrheit lieben und die bereit sind, eine Zeit des Leidens, der Glaubensprüfung, zu erdulden, offenbaren werde, und ich werde sie wahrlich nicht verwaist zurücklassen, denn: Sie sind es wert! 

 

Euer Glaube

muss wie Gold geläutert sein

 

Euer Glaube muss wie Gold geläutert sein, und alle, die an mir nicht zweifeln und im Glauben festhalten, werde ich schnell belohnen und mich ihnen selbst offen-baren. Jeder von euch, der mir wahrhaft nachfolgen will, wird vom Heiligen Geist eine Zeit lang, die ich festlege, „abseits in die Stille geführt. Es gehört zu meiner Schule.

 

 

Nicht wer sich selbst isoliert und absondert um irgendeines Vorteils willen ist es, den ich segne, sondern die ich selbst dazu verordne, so wie mein Vater mich durch den Geist in die Wüste führte. Darum leiden auch diejenigen darunter, denen es verordnet ist, weil sie von ihren Mitbrüdern und Mitschwestern darin missver-standen und sogar abgelehnt werden können. Mein Zweck ist, diese in den hohe-priesterlichen Dienst der wahren Fürbitte hineinzuführen, damit ich meine Liebe in ihr Herz und in ihren Geist legen kann und in den Stunden der Ablehnung mein Geist in ihnen überwindet und zum Durchbruch gelangt und ich in ihnen Böses mit Gutem vergelte, denn zum Segnen seid ihr berufen.

 

Sage allen, die sich in so einer Situation befinden: Es ist von mir geschehen, und sie sind es wert, mit mir zu gehen! Sage allen, die sich missverstanden und isoliert fühlen: Fürchtet euch nicht und seid nicht besorgt, auch wenn ihr euch einsam dünkt. Seid völlig gewiss: So wie ich Johannes auf Patmos in seiner Bedrängnis und im Ausharren auf mich nicht allein ließ, lasse ich ebenso wenig keines meiner Kinder allein. Seid nicht besorgt!

 

Es sind Tage meiner persönlichen Schule, in der ihr seid.

 

Habe ich euch nicht geboten: Seid treu und unverzagt, bis ich mich einem jeden von euch offenbare und ich zu euch komme und mein Lohn mit mir? Ihr seid es wert! Wie könnt ihr sonst die anderen stärken, wenn ihr nicht durch diese Schule der Glaubensprüfung und des Ausharrens auf mich geht? Wer überwindet, dem werde ich die Krone des Lebens geben.«

 

Abschließend zeigte mir der Herr am strahlend blauen Himmel über der Bucht eine riesige goldene Krone, die im Sonnenlicht hell strahlte. Danach gab er mir das Wort aus Johannes 15:16: 

 

Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe.

 

Lasst euch von mir

und meinem Geist reinigen

 

Ich nahm meine Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi, und so empfing ich vom Anfang diese „Krüge-Visionen“, obwohl ich mich nicht danach ausstreckte. Das erste Bild, welches der Herr mir in der Chochlaka-Bucht zeigte, war er selbst, wie er liebevoll einen großen Tonkrug formte. Wir müssen diese Botschaft geistlich verstehen. Menschen, die sich nicht von Gottes Geist nach seinem Willen umfor-men lassen, werden letztendlich durch ihre eigenwillige Haltung zu „zerbrochenen Gefäßen“. Damit er uns in sein Bild umgestalten kann, müssen wir immer wieder neu auf die „Töpferscheibe“ Gottes in seine Gegenwart. Wir werden nur so viel von Gottes Kraft zum Dienen haben, wie wir Zeit mit ihm verbringen. Viele wollen seine Kraft und machtvoll in den Gaben des Geistes dienen. Doch Letzteres kommt von selbst, wenn der Herr in unserem Leben an erster Stelle bleibt.

 

»Mein Volk, in dem mein Geist ist! Ich rufe euch zu: Lasst euch von mir und mei-nem Geist reinigen. Siehe, ich komme mit Feuer, um euch von euren Schlacken zu befreien! Wer Ohren hat zu hören, der höre. Es ist die letzte Stunde meiner Gnade. Wer glaubt, flieht nicht und wird nicht ängstlich eilen. Lasst ab von euren Aktivi-täten, und steht vor mir in meiner Gegenwart, werdet still und kommt zur Ruhe, damit ich euch zubereiten kann für die Stunde meines Kommens, damit niemand dahinten bleibe. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.

 

Ich komme bald!«

Amen

 


Quelle: Jesus-Christus-Evangelium [gekürzt] | Fotos: © ricardoreitmeyer - Fotolia.com | ad rian - PHOTOCASE


 


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