Falsche Helden

 

Vor einigen Tagen sah ich in einer Vision einen großen Adler. Als er über mich langsam hinweg flog, bemerkte ich, wie sich aus seinem Gefieder eine große Feder löste und langsam auf mich herab flog und sich schließlich in eine »Schreib-feder« verwandelte. Da wusste ich, dass Gott mir eine neue Botschaft geben wollte. Natürlich wusste ich bis dahin noch nichts von dem Inhalt der Offen-barung, die er mir geben würde. So verbrachte ich diese Tage viel in Anbetung und Gebet und bat ihn, mich vor falschen geistlichen Eindrücken zu bewahren.

 

Als ich mich gestern wieder zur Gemeinschaft mit Gott zurückzog, erhielt ich augenblicklich eine Vision. Ich befand mich im Geist in einer »Feuer- und Waffen-schmiede«, in der ein großer Schmelzofen brannte und Ascherückstände von flüs-sigem Metall getrennt wurden. Ich sah auch befleckte, schmutzige Schwerter und verschmutzte Waffenrüstungen. Aber wo waren die Besitzer jener Rüstungen? Da empfing ich den Begriff »falsche Helden«, und augenblicklich sah ich eine Art Liste, wo die negativen Merkmale bezeichnet wurden. Falsche Helden:

 

► posaunen ihre Berufung heraus

► sind ruhmsüchtig und nehmen Ehre voneinander

► suchen das Ihre

► sind berechnend, ehrgeizig, neidisch auf Erfolg

► stellen ihren Namen in den Vordergrund

► empfehlen sich selbst als besonders gesalbt und international anerkannt

 

► suchen persönliche »Waffenträger«, die sich ihnen völlig unterordnen, um sie mit ihren Finanzen und Fähigkeiten zu unterstützen

 

► suchen Sponsoren für ihren »weltweiten Dienst«, aber auch, um sich standesgemäß in eine Position eines sichtbar von Gott gesegneten, gehobenen Lebensstandards verhelfen zu lassen, der sich deutlich von jeder Norm sicht- und spürbar abhebt

 

Um ganz ehrlich zu sein: Ich war eigentlich nicht auf diese Thematik vorbereitet. Es war mir, als hätte mich Gott einfach in diesen Film mit hineingenommen. Plötzlich befand ich mich auf einer weiten Ebene. Vor mir erschienen zahl-reiche »Sklaventräger« in Reih und Glied geordnet, welche gemeinsam über sich eine große Plattform trugen, die im Sonnenlicht metallisch glänzte. In der Mitte der Plattform stand ein Regentenstuhl, auf der pharao-ähnlich ein königlicher »Held«  (in diesem Fall ein Glaubensheld) saß. Das alles glich einer Prozession. Die Plattform selbst war quadratisch und schien mehr als 10 x 10 m groß. Auch von den anderen drei Windrichtungen kamen andere Trägertruppen, die ebenso in gleicher Weise über sich eine Plattform mit ihrem »Helden« trugen und dem sie dienten. Offensichtlich gab es hier eine offizielle Konferenz von »Helden«, die sich alle im Quadrat gegenüberstanden. 

 

Während dieser Konferenz mussten die Träger stehen bleiben, das heißt: Die Platt-form wurde nicht auf dem Boden abgestellt. Als ich die Träger näher betrachtete, welche im Dunkeln unter der Last der schweren Plattform ausharrten, sah ich, dass die hinteren Träger bis auf ihre Unterwäsche entblößt waren, d. h. sie hatten keine Hosen an. Entscheidend war, dass ihr »Held« als Erfolgsgarant festlich und gut gekleidet war. Bei dieser Konferenz war es wichtig, dass das äußere Erschei-nungsbild der »Helden« wohlstandsmäßig ihrem Rang entsprach. Bei dieser Helden-Konferenz war es Standard, dass sie gemäß ihrer Würde und ihres Standes abgesondert und allein auf ihrer Plattform saßen mit einem gehörigen Abstand zum »gemeinen« Volk. Es ging offensichtlich nach dem Motto: 

 

»Setz dich nicht neben mich, denn ich bin heilig für dich!« 

 

Nun wurden von den Veranstaltern dieser Konferenz zwischen den verschiedenen Plattformen Kabel verlegt, um eine TV-Übertragung herzustellen, damit sicher-gestellt wurde, dass jeder »Held« seine Ruhmestaten öffentlich darstellen konnte, während ihre Träger weiterhin unter der Plattform im Dunkeln standen.

 

Vor mir wechselte das Bild, und es wurde ein anderer Filmabschnitt eingeblendet. Ich sah nun kleinere »Helden«. Aber auch diese saßen bereits auf ihren Platt-formen, je nach Größe ihrer Trägerschaft. Auch diese rühmten sich bereits ihrer Taten. Um Eindruck zu machen, riefen sie ihrer Zuhörerschaft zu: »Wie viel Kran-ke habt ihr denn geheilt, wie viel Tote habt ihr aufgeweckt und wie viel Wunder habt ihr gewirkt? Lebt ihr in Träumen und Visionen? Wo lebt ihr denn über-haupt?« 

 

Da senkten viele der Zuhörer entmutigt und beschämt ihren Kopf. Daraufhin fingen die kleinen »Helden« an und sagten gönnerhaft: »Wisst ihr, wenn ihr unseren Dienst unterstützt und ihn mittragt, so habt auch ihr Anteil an dem Ruhm.« Das leuchtete vielen ein, und so wuchs die Trägerschaft der kleinen Hel-den, so dass ihre Plattform und Dienst größer wurden, und auch der Bekannt-heitsgrad dieser Helden wuchs.

 

Nun wechselte die Szene wieder zurück zur ersten Einstellung, wo sich die großen »Helden« auf ihren großen Plattformen in der Konferenz gegenübersaßen. Wäh-rend sie nun gegenseitig in ihren Ruhmestaten schwelgten, hörte ich plötzlich unter den Plattformen ein dumpfes Ächzen und Stöhnen, welches immer lauter wurde. Es kam von den ermüdeten Trägern, denen die obige Last zu schwer wurde. Plötzlich verdunkelte sich der Himmel, und es kam ein starker Windstoß, welcher »REZESSION« hieß und viele Träger umwarf, so dass sie nicht mehr die Kraft hatten, ihre »Helden« finanziell mitzutragen. Daraufhin hörte ich ein schreckliches Knirschen und Krachen, und ich sah, wie die Plattformen Risse bekamen, sich verbogen und Teile davon nach unten wegbrachen. Überall ertönte Geschrei. Die Throne der Helden verloren ihren festen Halt und rutschten seitwärts weg. Alles schwankte, und es gab keine Sicherheit mehr.

 

Daraufhin kam von den Enden der Erde ein weiterer starker Windstoß, der alles erschütterte und niederwarf. Am Ende des Himmels erschien ein immer stärker werdendes Licht, welches alles durchdrang und vor dem nichts verborgen blieb. Dieses blendende Licht stellte alles bloß, was nicht aus Gott gewirkt war. Jede menschliche Manipulation wurde aufgedeckt. Ich sah, wie der scharfe Wind große Namensschilder wegriss, und die TV-Übertragungen mussten eingestellt werden. Ich hörte diese Worte: 

 

»Das Gericht fängt am Hause Gottes an!« 

 

Danach hörte ich einen Engel im Auftrag Yeshuas sagen: 

 

»Alles Hohe wird erniedrigt werden!

Ich zerschlage das falsche Joch und mache der Knechtschaft Ägyptens,

welche auf vielen meiner Kinder liegt, ein Ende!

Nicht durch Heer und nicht durch Kraft,

sondern durch meinen Geist soll es geschehen, spricht der Ewige!«

 

Gottes Geist ist weltweit dabei, den Missbrauch des Wortes Gottes durch Manipu-lation und egoistische Motive aufzudecken und bloßzustellen. Zurück zur Vision: Als ich wieder auf die Erde blickte, sah ich die Helden und ihre Träger einheitlich mit dem Gesicht zur Erde auf dem Boden liegen. Niemand traute sich, in dieser Situation sein Haupt zu erheben. Alles war still. Vom Ende des Himmels strahlte ein sehr helles Licht wie ein Scheinwerfer über die am Boden liegende Menschen-menge – aber ich sah keine Person am Himmel, nur das helle Licht, welches alles aufdeckte.

 

Danach geschah etwas sehr Ungewöhnliches: Als das Licht Gottes auf die vielen Darniederliegenden strahlte, kam es plötzlich zu einer Bewegung zwischen ihren Leibern. Ich traute meinen Augen nicht: Überall sprangen große Ratten hervor, die von den »Helden« und ihrem Gefolge in großen Mengen hinweg sprangen und dorthin rannten, wo es finster war. Es waren unreine Geister und Dämonen, die es im Licht der Wahrheit nicht mehr länger aushielten. Göttliches Licht treibt jede Finsternis fort! Das Seltsame war, dass die Anführer der Ratten in ihren Pfo-ten »Weihrauchgefäße« trugen, woraus ein Gestank hervorkam. Es waren »Gefäße der Selbstbeweihräucherung«, welche diesen furchtbaren Gestank verbreiteten. Als jedoch die Herrlichkeit Gottes wie eine Sonne dieses dunkle Chaos durchbrach, wurden alle Ratten samt ihrem Gestank vom Wind Gottes (Geist Gottes) hinweg getrieben.

 

Gottes Geist richtete meine Augen auf die vielen Träger, welche auf dem Bauch liegend am Boden lagen. Sie trugen alle ein Schild, worauf der Name ihres »Helden« und der Name seines »Ministries« (Dienstes) stand. In diesem Moment erhielt ich in meinem Geist eine Schriftstelle. Es war 1. Korinther 3:4, wo es heißt: 

 

»Denn wenn einer sagt:

Ich gehöre zu Paulus; der andere aber: Ich gehöre zu Apollos!

Seid ihr da nicht fleischlich?«

 

Gottes Geist deckt hier die fleischliche Gesinnung jener Trägerschaft und ihrer Helden auf. Paulus korrigiert dieses fleischliche Fehlverhalten in 1. Korinther 3:23. Dort heißt es deutlich: »Ihr aber gehört Christus an! Christus aber gehört Gott an!« Yeshua sagt in Johannes 16:13-14 deutlich: »Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten ....« Und in Vers 14 sagt Yeshua unmissverständlich: »Er wird MICH verherrlichen!«

 

Selbstsüchtige »Helden« wollen, dass ihr Name, ihr Dienst groß gemacht wird, ob-wohl der Geist der Wahrheit Yeshua allein verherrlicht! Als ich noch ein junger Christ war, erhielt ich ein mehrfarbiges Prospekt, welches zu einer christlichen Großveranstaltung einlud. Soweit so gut. Stutzig wurde ich jedoch, als mich Gottes Geist anwies zu zählen, wie oft der Name der bekannten Prediger darin aufgezählt war und wie oft der Name »Jesus« darin erwähnt wurde! Fakt war, dass der Name großer Prediger siebenmal in großer Druckschrift und fettgedruckt hervorgehoben war und der Name »Jesus« nur einmal kleingedruckt im allgemeinen Text er-schien. Damals war ich darüber erschüttert. Aber das ist bis heute kein Einzelfall!

 

Vor einigen Jahren predigte ich in Frankreich in einer großen evangelischen Frei-kirche. Der Copastor zeigte mir anschließend mein Gastzimmer mit der Bemer-kung, dass hier bereits ein international bekannter Gottesmann und Evangelist übernachtet habe und eventuell noch seine Salbung da wäre! Als ich abends im Bett lag, fand ich die englische Ausgabe der Missionszeitung des Evangelisten, worin er als Herausgeber seinen weltweiten Dienst anpries. Als ich diese Zeitung durchblätterte, hörte ich eine Stimme sagen: »Zähle die Erwähnung seines Na-mens, und zähle, wie oft der Name „Jesus“ darin vorkommt!« Nun, es war eine dicke Zeitung, und als ich fertig war, stellte ich fest, dass der Name des Evange-listen auf jeder Seite mehrmals in Fettdruck hervorgehoben zu lesen war, wogegen im Vergleich der Name »Jesus« nur ein paar Mal im Fließtext erschien! Das war sehr beschämend, aber wie schon gesagt, ist dies bis heute kein Einzelfall.

 

Heißt es nicht in einem altbekannten Lied: »Name über allen Namen: Jesus«? Wenn Yeshua als König nach Israel zurückkehrt, heißt es in Sacharja 14:9: »Und der Herr wird König sein über die ganze Erde. An jenem Tag wird der Herr der EINZIGE sein und sein Name der EINZIGE.« Das heißt im Klartext: Da ist kein anderer Name neben ihm, denn er allein ist würdig zu nehmen Ehre, Lob und Preis! 

 

Übertriebene Selbstdarstellung zeigt, dass das alte »ICH« nicht mitgekreuzigt ist, denn das Fleisch kann sich in seiner sündigen Natur nicht bekehren und strebt immer wieder nach Ehre und Anerkennung. Yeshua sagt in Johannes 5:41 über sich: »Ich nehme nicht Ehre von den Menschen«, und in Vers 44 spricht er: »Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre von dem alleinigen Gott nicht sucht?« Gott sei Dank für all die Gottesdiener, welche in ihrer geseg-neten Missionsarbeit jeder falschen Ehr- und Ruhmsucht und der übertriebenen Selbstdarstellung und Selbstbeweihräucherung tapfer widerstehen. Ihre »Platt-form« und ihr Dienst werden zur Zeit des Sturms nicht einstürzen. Gottes Geist richtet die Niedergeschlagenen auf!

 


 

Nun versetzte mich Gottes Geist in einen anderen Film. Es ähnelte einer Vision, die ich vor Jahren schon einmal empfing. Darin sah ich viele Kinder Gottes, die offenbar niedergeschlagen, kraftlos und entmutigt am Boden lagen. Viele Geier (Aasvögel) flogen über diese Niedergeschlagenen hin und her und verspotteten sie. Ich hörte sie rufen: »Versager, Versager!« Es war sehr deprimierend. Doch plötz-lich öffnete sich der graue Himmel, und aus dem Licht flogen mächtige Adler herbei, welche mit ihren kräftigen Schwingen die Geier vertrieben. Mit ihrer majestätischen Präsenz kam es zu einer erstaunlichen Veränderung der misslichen Lage, in der sich diese niedergeschlagene Menschenmenge befand. Als ich diese herrlichen Vögel sah, wurde mir sofort das Wort aus Jesaja 40:31 groß und lebendig, wo es heißt: »Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!«

 

 

Ich erlebte dies alles so echt, als wäre ich selbst mitten drin in diesem gewaltigen Geschehen. Da trat ein Engel zu mir und sprach: »Siehst du all diese Nieder-geschlagenen? Jetzt sollst du den Eifer des Herrn sehen, denn er hat Mitleid und erbarmt sich seiner Kinder, denn er ist gütig und will nicht dass einer dahinten bleibe.« Da kam plötzlich ein sanfter Wind daher. Sein Wehen erfasste alle, die am Boden lagen, und ich hörte eine majestätische Stimme laut rufen, und es war, als würde er damit jeden ansprechen, der am Boden lag: 

 

»Stehe auf aus deiner Schwachheit, und ziehe meine Stärke an,

denn siehe, ich erwecke mir Helden und Überwinder!

Um meines Namens willen will ich es tun, 

denn ich gebe meine Ehre niemand anderem!«

 

Sogleich erschienen viele Engel mit großen Krügen, und sie tränkten und stärkten Gottes Volk. Danach hörte ich diese sagen: »Danke, Herr, du hast mich ge-stärkt!« Das erinnerte mich an den Propheten Elia, als er ermattet unter dem Ginsterstrauch lag, nachdem er vor Isebel geflohen war und ein Engel kam, der ihm Brot und Wasser brachte, ihn aufweckte und sprach: »Steh auf und iss.«

 

Nun kamen andere Engel herzu, welche hellglänzende Kleider herbeibrachten. Die-se »Versager« waren in enge Lumpen gekleidet, die von Stricken gehalten wurden. Es sah so aus, als wären sie damit gefesselt. Die Engel halfen den Menschen, ihre alten schmutzigen Kleider und ihre Fesseln abzulegen. Das erinnerte mich wieder-um an den Hohenpriester Yeshua, welcher in schmutzigen Kleidern und Kopf-schmuck vor Gott stand, und ein Engel kam, um ihm die schmutzigen Kleider auszuziehen und ihm ein Feierkleid anzuziehen (Sacharja 3:3-4). Ebenso geschah es hier. Jeder von ihnen erhielt ein glänzendes Kleid. Es waren die Kleider der Ge-rechtigkeit, welche ihnen angelegt wurden. Danach hörte ich wiederum die majes-tätische Stimme rufen: 

 

»Stehe auf, und gürte dich wie ein Held!

Komm aus deiner Schwachheit heraus, und werde stark im Streit.

Überwinde das Böse, so wie ich überwunden habe.

Ja, überwinde durch meinen Geist, der in den Schwachen mächtig ist!«

 

Dazu erhielt ich die Bibelstelle aus Hebräer 11:34, wo es über die Glaubenshelden des AT heißt: »Sie sind aus Schwachheit zu Kraft gekommen, sind stark geworden im Kampf,  haben die Heere der Fremden in die Flucht gejagt!«

 

Plötzlich kam durch Gottes Geist eine gewaltige, sichtbare Veränderung über diese riesige Menge. Zuerst sah ich, wie von den Köpfen vieler Menschen schwarze Rabenvögel davonflogen. Es waren Geister des Zweifels, der Entmutigung, Resig-nation und Diebe, welche sie beraubt hatten. Diese wichen jetzt von ihnen. Darauf-hin kam ein lichter und sanfter Wirbelwind, der alle diese Personen einhüllte und erfüllte. Es war der Geist Gottes, der ihnen jetzt half, Überwinder zu werden. Ich wurde Zeuge dieses von Gott gewirkten Verwandlungsprozesses. Wie in einer Nahaufnahme erlebte ich diese sichtbare Umwandlung in ihren Gesichtern mit. Waren sie vorher grau, betrübt, ängstlich und zerknittert, so wurden diese Gesich-ter jetzt gestrafft, und ihre Augen wurden hell. Ein göttliches Bewusstsein durch-drang sie. Gottes Geist gab ihnen Zeugnis, dass sie »von oben geboren«  waren, Überwinder und damit auch Helden Gottes.

 

Nun lief der Film schneller ab, so wie im Zeitraffer. Vom Ende der Erde erhob sich eine schwarze Wolkenfront die sich aufmachte, den Planeten zu verfinstern. Inmitten der Wolken sah ich eine große Uhr, und ich hörte eine Stimme rufen: 

 

»Die Stunde der Finsternis kommt!

Habt keine Angst davor, und fürchtet euch nicht, denn ihr seid Licht!

Der Schwache sage: Ich bin stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke!«

 

Danach hörte ich noch diese Worte:

 

»Licht fürchtet kein Feuer. Nichts wird euch schaden.

Mein Geist in euch treibt jede Furcht aus!«

 

 

Inmitten der aufziehenden Finsternis erblickte ich die große, alte Schlange, den Drachen, Satan, den Widersacher Gottes. Er stand auf, um gegen die Heiligen, gegen das Überwinderheer Gottes zu kämpfen, um sie zu besiegen. Aus seinem weit geöffneten Rachen stieß er einen Gifthauch aus, der Verderben und Tod brachte. Aber Gott half seinem Volk! Danach hörte ich wieder den Engel im Auftrag Gottes sagen: 

 

»Schreibe:

Es kommt die Stunde der Veränderung,

wo sich der Allmächtige seiner Kinder erbarmt, sie reinigt und belebt.

Wer Ohren hat, der höre!

Siehe, ich überführe alle. Ich sitze, um zu schmelzen und zu läutern.

Selig sind, die sich von meinem Geist reinigen und zubereiten lassen.

Diese werden überwinden, so wie ich überwunden habe.

Diese sind es wert, mit mir zu gehen.

Amen«

 

Yeshua sagt in Offenbarung 3:19:

 

»Bei allen, die ich liebe, decke ich die Schuld auf und erziehe sie mit Strenge.

Nimm dir das zu Herzen, und kehre um zu Gott!«

 

 


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