Wort des Herrn aus Patmos

 

Die erste Offenbarung Jesu erlebte ich am 6. Mai 2004 abends um 18.55 Uhr, als ich mich zum Gebet in mein einfaches Hotelzimmer zurückzog. In meinem Geist empfing ich die Schriftstelle aus Epheser 5:18-20, worin eine Anleitung steht, wie man voll des Geistes wird: 

 

Sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt! Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!

 

Sooft ich in diesen Tagen hier in Patmos dieses Wort aus Epheser 5:18-20 für eine längere Zeit praktizierte, kam die Salbung Gottes auf mich, und der Herr redete zu mir durch Bilder und Visionen, vor allem durch Schriftstellen, die ich in meinem Geist empfing und durch die der Herr sein Reden zu mir mit dem geschriebenen Wort befestigte und belegte.

 

Ich hatte die Vorhänge zum Balkon zugezogen, einmal weil ich nicht abgelenkt werden wollte und zweitens, weil draußen die Sonne hell schien und sie mich blendete. Plötzlich war die Gegenwart Gottes spürbar und erfüllte den abge-dunkelten Raum. Ich schaute und sah vor mir einen weiß gekleideten und weißhaarigen Mann mit langem Bart und Haupthaar stehen. Sein Gesicht leuch-tete und hatte eine bronzene Hautfarbe. Seine Augen strahlten. Er sah nicht aus wie einer der alten Propheten, sondern schien um die 40 Jahre alt. Er trug ein silbernes Stirnband. Sein weites Kleid reichte bis an die Fußknöchel, und er trug glänzende Sandalen. In seiner rechten Hand hielt er ein langes, gewundenes Schofarhorn. Dann blies er ins Schofar, und ich sah, während er blies, wie sich das Horn in alle Himmelsrichtungen drehte: nach Osten, Westen, Süden und Nor-den. Sogleich erhielt ich im Geist die Bibelstelle aus Offenbarung 1:18, wo steht:

 

Ich war tot und siehe ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.“

 

Da wusste ich, dass dieser Mann vor mir Jesus selbst war. Als ich in seine Augen blickte, sah ich ein klares Feuer, vor dem nichts verborgen bleiben konnte. Ich war vor ihm völlig bloß, und trotzdem zog es mich zu ihm hin. Seine Augen kamen immer näher, und letztlich war es mir, als fiele ich in einen Feuersee der Liebe Gottes, wo alles rein und geläutert war. Ihr Lieben: Gott ist Liebe! Während ich dies hier in seinem Auftrag niederschreibe, ist es mir, als wiederholte sich alles neu, was ich mit Jesus in Patmos erlebte. Ich könnte nur vor Dankbarkeit weinen, dass er mich in seinem kostbaren Blut von aller Schuld reinigte. Sein Ausdruck war so voller Güte als er mich ansah. Mein Fleisch wollte vor ihm davonlaufen, aber meinen Geist zog es zu ihm!

 

Danach erhielt ich im Geist: 1. Korinther 6:19: Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Dann gab er mir das Wort aus Jesaja 9:14: Der Prophet, der Lüge lehrt, der ist der Schwanz. Dann sollte ich noch 1. Korinther 12:18 lesen: Nun aber hat Gott die Glieder bestimmt, jedes einzelne von ihnen am Leib, wie er wollte.“ Dann hörte ich ihn sagen, und es klang wie der Ton einer Posaune:

 

»Mein Wort soll nicht umgedeutet und durch den menschlichen Verstand

und den Menschengeist verändert werden,

denn es ist siebenfach geläutert. Fügt nichts hinzu!«

 

Vision

von den zerbrochenen Tonkrügen

 

Auf meiner Suche nach einem einsam gelegenen Platz kam ich auch an die Chochlakas-Bucht, welche am hinteren Ortsrand von Skala liegt, also im Westen der Insel gelegen, wo man die schönen Sonnenuntergänge am Meer betrachten kann. Hierher kam ich am Morgen des 10. Mai 2004 und ließ mich auf einer vom Wind geschützten Bank an einer Steinmauer nieder. Hier betete ich den Herrn an. Um 11.00 Uhr kam die Salbung Gottes, und ich sah am Himmel über der Bucht eine große Schreibfeder und den Satz: »Schreibe nieder was du siehst!«

 

Danach verwandelte sich der steinige Strand, und ich sah auf und erblickte nun überall auf der Fläche des Strandes zerbrochene, irdene Tongefäße in verschie-denen Größen und Farben umherliegen. Es waren sehr viele zerschlagene Gefäße, manche waren dickbauchig, andere schlank, und bei einigen von ihnen konnte man sogar noch vergilbte Preisschilder erkennen. Als ich dieses sehr reale Bild vor mir sah, musste ich sofort an Jeremia 18:4 denken, welches vom Töpfer und den missratenen Tongefäßen spricht. Als ich darüber nachdachte, sagte mir der Herr:

 

 

»Diese zerschlagenen Gefäße waren Christen und Diener Gottes, welche mir einst dienten, deren Dienst aber wertlos wurde, weil sie aufgebläht, stolz, überheblich und innerlich unzerbrochen waren. Die Gefäße der Selbstsucht und Selbstdarstellung werden zerstört! Darunter siehst du auch solche, woran die Preisschilder sind. Diese haben mein Evangelium wie eine übliche Handelsware verkauft. Siehe, ich komme mit dem Schwert meines Mundes, um Krieg mit denen zu führen, die mein Wort zur Handelsware machen!«

 

Danach veränderte sich wieder die Vision, und ich sah am Himmel über dieser Bucht, wie eine christliche Showbühne aufgebaut wurde. Arbeiter mühten sich ab, die Anlage zu installieren, doch während sie im Aufbau begriffen waren, brach die Bühne zusammen. Der Herr sprach:

 

»Wo ist hier die echte Frucht, die ich suche? Viele kommen hin, um danach innerlich enttäuscht wieder wegzugehen. So gibt es am Ende der Veranstaltung mehr Frustrierte und Enttäuschte, die letztlich an meiner Liebe zu ihnen zu zweifeln beginnen, weil oft nur wenige geheilt werden, da ich ein Show-Evangelium nicht so segnen kann, wie es vom Veran-stalter erwartet wird. Ja, ich habe zugesagt, dass ich mein Wort, welches ich ausgesandt habe, nicht leer zurückkommen lasse. Aus diesem Grund erbarme ich mich, aber den vollen Segen kann ich nicht geben. Ihr Dienst geht nicht durch die Feuerprobe! Ist denn mein Wort nicht lebendig und wirksam und ein Hammer, der Felsen zerschlägt? Was habt ihr mit meiner frohen Botschaft gemacht? Ein seichtes Unterhaltungs-programm, welches nicht die Kraft hat, Menschen von Sünde zu überführen, zu retten und zu heilen wie ich es tat, wie ich es euch verheißen habe. Die Botschaft muss das Herz treffen, damit die Menschen durch mein Wort und meinen Geist verändert werden.«

 

Nun sah ich wiederum eine andere Bühne. Ich befand mich in einer Konferenz mit vielen Gastrednern, die sich selbst beweihräucherten und einander die Ehre gaben. Wenn sie zum Mikrofon gingen, um zu sprechen, warteten alle gespannt auf ihre Darstellung und ihre Botschaft. Ich sah eine Person, welche sehr bekannt schien, und alle Augen schauten auf diesen Mann. Ich kannte ihn jedoch nicht. Er war noch nicht alt, war aber aufgrund seines schnellen Erfolgs überall eingeladen. Als er zu sprechen begann, kam durch das Mikrofon statt der Worte nur ein lautes und tiefes Rülpsen aus seinem Magen heraus, welches über die ganze Volksmenge hinwegschallte, und alle erschraken. Der Herr sagte mir, dass dies ein Zeichen der Aufgeblasenheit und der Aufgeblähtheit seines Stolzes ist und vor dem, der Augen wie Feuerflammen und das scharfe Schwert in seinem Mund hat, nicht bestehen kann.

 

Nun veränderte sich das Bild abermals, und ich hatte wieder die erste Vision von den zerbrochenen Tonkrügen am Strand dieser Bucht. Nun sah ich, wie über diesen Tonscherben in ca. zwei Metern Höhe große, farbige Tücher mit christ-lichen Symbolen der Einheit und des Friedens wie Zeltdecken auf jeweils vier Pfosten aufgespannt wurden. Jedes Tuch trug die Farbe und das Logo seiner kirchlichen Institution. Es war jedoch wie eine neue Tünche, die alles zudecken sollte, was darunter zerbrochen lag. Der Herr sagte:

 

»Dies ist der Versuch einer Scheinerweckung,

wozu sie sich nach außen hin zusammenschließen,

innerlich jedoch unverändert bleiben.«

 

Hier verbanden sich Kirche und Politik zu einer Demonstration falscher Einheit, die eine heile Welt versprachen. Während ich so am Strand des ägäischen Meeres stand, wurde mir bewusst, dass dieses Bild auch die falsche Einheit der geist-lichen Führer der Ökumene in Europa darstellte, denn auf den Tüchern waren die Farben der jeweiligen europäischen Länder dargestellt, welche von oben her gesehen recht attraktiv aussahen. Vom Meer kam ein frischer Wind, der alle diese aufgespannten Tücher und Fahnen aufblies und bewegte, so dass man meinte, es sei Leben darin. Danach erschien am Horizont des Meeres eine Feuerwand, die schnell näher kam und in einem Moment alles verbrannte, was nicht aus Gott gewirkt war.

 

Vision

von der Seelen-Rettungs-Gesellschaft

 

In der zweiten Woche auf Patmos bei Shabbat-Beginn sprach der Herr zu mir: »Faste drei Tage, und trinke nur Wasser bis ich mich dir offenbart habe. Diese Botschaften sollen unter meinem Volk verbreitet und gelesen werden, denn sie sind wichtig.«

 

Am Sonntag, dem 16. Mai 2004, als ich gegen 14.00 Uhr wieder in meinem ver-dunkelten Hotelzimmer den Herrn anbetete, kam die Salbung des Heiligen Geistes so stark auf mich, dass ich mich halten musste, um nicht zu fallen. Dann spürte ich die Gegenwart Jesu, und sofort erhielt ich eine lange Vision. Zuerst sah ich den Titel der Botschaft die er mir gab: Ich las

 

»SOUL  SAVING  COMPANY«

 

Danach sah ich ein Hafengelände mit verschiedenen Lagerhäusern, die jeweils verschiedenen Firmen gehörten. Es war dort sehr betriebsam. Vor den Lager-häusern standen überall reihenweise große, weiße Tonkrüge, die alle mit großen Zahlen und verschieden nummeriert waren. Je nach Größe der Company war auch die Anzahl der Krüge, die auf ihrem Gelände standen. 

 

 

Die Firmen waren durch Zäune voneinander getrennt, aber es gab hier keine andere Handelsware zu sehen als die vielen großen Krüge. Jede Company handelte damit. Ab und zu wurden neue Krüge herbeigeschafft und dort aufgestellt. Sie wurden erst kontrolliert und danach mit dem jeweiligen Firmenlogo gekenn-zeichnet, so dass es keine Verwechslung gab und jedermann erkennen konnte, zu welcher Firma diese Krüge gehörten. Die Nummern, welche auf die Krüge gemalt wurden, waren verschieden: So las ich z. B. 280, 420, 89, 256, 78 usw.

 

Hinter den Lagerhäusern befand sich das Hafengelände, wo firmeneigene Fisch-kutter und Boote ein und aus fuhren und für frische Ware sorgten. Die ein-laufende Ware (Fische) wurde kistenweise herangebracht, begutachtet, sortiert und gereinigt. Anschließend wurden die Fische in bereitstehende weiße Krüge gefüllt. Jeder Neuzugang wurde nummeriert. Wenn ein neuer Krug gefüllt war, wurde auf dem Wellblechdach dieser Firma sofort die erhöhte Anzahl der Krüge in großen Zahlen hingeschrieben. Jedes Lagerhaus hatte auf seinem Dach weithin sichtbar die Anzahl seiner gefüllten Krüge geschrieben. Es schien ihnen wichtig, dass die Zahl von oben gut zu sehen war. Obwohl jede Firma mit derselben Ware handelte, gab es unter ihnen keinen öffentlich ausgetragenen Konkurrenzkampf, dies geschah nur innerhalb der Büros, wo man sich bemühte, erfolgreicher als die andere Firma zu arbeiten. Schließlich ging es um Gewinn. Nachdem ich diese film-artige Vision ganz real vor meinen geistigen Augen sah und darüber nachdachte, gab mir der Herr folgende Erklärung:

 

»Das, was du hier alles siehst, das geschäftige Treiben am Hafen und in den verschiedenen Lagerhäusern, ist die SOUL SAVING COMPANY (Seelen-Rettungs-Gesellschaft). Die verschiedenen Firmen stellen wie-derum christliche Denominationen und kirchliche Gemeinschaften dar. Unter ihrem Dach siehst du die jeweilige Anzahl gefüllter weißer Krüge. Jeder Krug stellt eine christliche Gemeinde dar, und die Zahl auf den Krügen gibt die Größe der jeweiligen Gemeinde wieder. Jedes Mal, wenn sich die Zahl der Gemeinden innerhalb ihrer Denomination erhöht, wird das Wachstum der Gesamtdenomination auf dem Dach der jeweiligen Company dargestellt. Jeder gefangene Fisch wird ebenso registriert, ge-wogen und gezählt, es bleibt nichts ohne Kontrolle.«

 

Danach erweiterte sich mein Blick über das gesamte Gelände, und ich sah außerhalb der firmeneigenen Lagerplätze, welche durch einen starken Zaun abgesperrt waren, kleinere Häuser von Familienbetrieben und Einzelfischern stehen und arbeiten. Auch sie waren im selben Fischereigeschäft tätig. Doch hier gab es einen Unterschied: Sie hatten keine weißen, großen Krüge, da sie keine Gemeinde darstellten. Es gab hier auch nicht die strenge Kontrolle, und für die wenigen Fische stand ein kleines Becken zur Verfügung, wo sie herumschwam-men und gefüttert wurden. Bei manchen dieser Kleinbetriebe verzichtete man darauf, die Fische zu nummerieren, weil es doch wenige waren und weil alles überschaubar war.

 

Nun war ich wieder bei den großen Companys. Ich sah Arbeiter, die sich in besonderer Art um ihre Fische kümmerten. Es glich einem Test. Ab und zu wurde aus einem gefüllten Krug ein Exemplar an den Kiemen herausgenommen und überprüft, ob sich der Fisch in seinem Topf akklimatisiert hatte. Um dies zu testen, drückte der Mann seitlich auf die Kiemen und auf das Maul des Fisches, so dass der Fisch einen bestimmten Knurrlaut von sich gab. Dieser Mann hatte in seiner anderen Hand eine Stimmgabel, die den Ton der Gemeinde wiedergab, in der sich der Fisch ja befand. Und jedes Mal, wenn der Ton des Fisches mit dem Ton der Gemeinde übereinstimmte, legte ihn der Arbeiter wieder zufrieden in den Gemeindekrug zurück. Der Test war erfolgreich bestanden, der Fisch war gemein-detauglich.

 

Es gab jedoch auch Fische, die sich in so einem Krug, weil er ihnen zu eng war und sie nicht so schwimmen konnten, nicht wohlfühlten. Diese fielen beim Ton-Test durch, und man entfernte sie aus dem Krug und kümmerte sich nicht mehr darum.

 

Es gab noch eine andere Besonderheit, die stark auffiel. Die verschiedenen Com-panys akzeptierten sich gegenseitig und anerkannten sich. Zudem trugen die Fischkrüge alle die jeweiligen Firmenlogos. Nicht so war es jedoch mit denen, die außerhalb der Companys abgetrennt lebten und arbeiteten. Es gab eine gemein-same Erklärung und Übereinstimmung aller Companys, diese zu meiden, da sie sich nicht den Regeln der jeweiligen Companys unterstellten und unterordneten. Sie wurden nicht anerkannt. Ihre Arbeit und ihr Dienst galt als »illegal« und wurde nicht akzeptiert. Sie gehörten nicht dazu und galten als widerspenstige Außen-seiter ohne Rechte.

 

Eines Tages kam der Herr der Ernte, dem alles im Himmel und auf Erden untertan war, auch zu der SOUL SAVING COMPANY mit ihren verschiedenen Firmen. Als er zu ihnen kam, um abzuholen, was ihm gehört, da wurden ihm stolz alle weißen und gefüllten Krüge überreicht, die jede Company für sich erwirtschaftet hatte. Stolz zeigten sie dem Herrn der Ernte die Zahl ihrer Fangquote auf ihren Dächern und erwarteten von ihm Anerkennung, Lohn und Ehre. Da stellte der Herr eine Waage auf und wog die Krüge und die Fische ab. Zur Überraschung der Company-Leute ging er auch zu den Fischern die außerhalb des Zaunes waren, denn für ihn gab es nicht diese Abgrenzung. Er sah sie wohl, aber er beachtete sie nicht. Er nahm auch von ihnen alle Fische und prüfte sie auf der Waage, und seine Augen waren wie Feuerflammen, unbestechlich und ohne Ansehen der Person.

 

Nachdem er alles gewogen und geprüft hatte, nahm er alle Krüge und Gefäße zusammen, auch von denen, die draußen waren, öffnete sie und warf die gesamte Fischernte in ein wunderschönes Meer, welches lebendig war. Das Wunderbare daran war, dass an keinem der Fische, die ja aus verschiedenen Gemeinden und Denominationen kamen, ein Firmenlogo oder eine Nummer zu sehen war. Alle erhielten ein neues silber- und goldglänzendes Schuppenkleid, welches herrlich glänzte. Der Herr sagte mir:

 

»Das hier, was du siehst, ist das MEER  MEINER  GNADE,

worin sich alle die befinden, die mich lieben und die mir gehören.

Ich habe sie mir erkauft, als ich mein Leben für jeden von ihnen gab.

Und auf jedem von ihnen steht mein Name,

denn ich gebe meine Ehre keinem Menschen.«

 

Dann sprach Er: »Ruft die Verwalter herbei, damit ich ihnen den gerechten Lohn gebe, wie einem jeden von ihnen zusteht.« Da waren jedoch etliche Verwalter von Companys, die sich vor ihm verstecken wollten, es aber nicht konnten, denn seine Augen sahen jeden, und nichts war vor ihm verborgen. Da erkannten einige von ihnen, dass sie sich durch ihr böses Verhalten gegenüber denen, die außerhalb ihres Lagers waren, schuldig gemacht hatten, indem sie ablehnten, was der Herr der Ernte annahm und nicht verwarf, wie sie verworfen hatten. Sie erblickten sich im Spiegel der Wahrheit, den der Herr in seiner linken Hand ihnen entgegenhielt, und sie wussten, sie waren aus der Gnade gefallen, und ihr Lohn war dahin. Der Herr sagte:

 

»Mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird euch gemessen werden!

Vor mir gelten keine menschlichen und weltlichen Richtlinien.

Ich bin das Wort Gottes.

Ich richte ohne jegliches Ansehen der Person

einen jeden von euch nach seinen Werken.

Ich suche bei euch Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.

Ich suche Gnade und meine Liebe und nicht euer Richten.«

 

Und der Herr sprach:

 

»Schreibe auf, damit es alle lesen! Diese Vision die du gesehen hast, ist keine Lüge und keine Einbildung, sondern Realität! Ich bin traurig über das falsche, törichte und schreckliche Verhalten unter denen, die sich Leiter nennen und es auch sind. Ihr Leiter: Ihr seid voller Pläne und Programme und Aktivitäten, die ich euch so nicht geheißen habe, zu tun. Wie oft wollte ich euch in meine Ruhe führen, und ihr habt es nicht verstanden.

 

Bei euch ist zu viel Geltungsdrang, Selbstsucht und zu viel Unruhe.

Ich sehe bei euch zu viel Menschenkontrolle und Machtmissbrauch

von falsch verstandener Autorität.

 

Ihr legt den Menschen ein Joch auf, indem ihr Leiter über Leiter über sie setzt, denen sie gehorchen müssen. Ich höre das Stöhnen der Väter und Mütter, weil sie unter Zeitdruck geraten, da sie in ihrer Familienplanung und Hausarbeit nicht zurechtkommen, obwohl mein Wort doch sagt: Schafft Ruhe den Erschöpften!und: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch er-quicken, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

 

Merkt auf ihr Leiter: Ich will keine gestressten Gemeindemitglieder, die aus falschem Gehorsam euch gegenüber das tun, was ihr wollt. Ich verabscheue »Schnellprogramme«, die nicht in die Tiefe führen und deshalb auch nichts zur echten Reife gebracht wird.

 

Ihr predigt Gehorsam und Unterordnung euch gegenüber.

Wo aber seid ihr mir gegenüber gehorsam

und unterordnet euch meinem Geist,

wenn er euch in meine Stille und Ruhe führen möchte,

damit ich zu euch reden kann?

 

Ich sage euch nochmals: Kein Schnellprogramm führt schnell zur Reife! Was ich jedoch von euch allen erwarte: Habt mehr intime Zeit mit mir! Die meisten von euch können meine Stimme nicht deutlich hören und verstehen, weil es euch so schwerfällt in meine Ruhe einzugehen und Abstand von euren Aktivitäten zu nehmen. Ich bin ein Gott der Tiefe und der Weite, nicht der Oberflächlichkeit! Baut euer Glaubenshaus nicht auf Sand, sondern auf den unvergänglichen Fels meines Wortes. Merkt euch dies: Nur aus der echten Gemeinschaft mit mir und meinem Geist bleibt ihr mit mir verbunden und in meiner Abhängigkeit. Ihr braucht das innere Zeugnis, dass ihr ohne mich nichts tun könnt, was wirklich Frucht bringt. Bringt eure menschlichen Überlegungen ans Kreuz und lasst sie dort.

 

Viele von euch haben mein Wort entschärft und durch die eigene Auslegung einer falsch interpretierten Liebe des Humanismus stumpf gemacht, so dass es nicht nach Hebräer 4:12 scheiden und trennen kann, wo getrennt werden sollte. Ihr, die ihr mein Wort entschärft: Ich komme gegen euch mit dem Schwert meines Mundes um euch zu richten. So gibt es unter euch Lehrer, welche lehren, dass mein pro-phetischer Geist der Weissagung nur noch ermuntert und erbaut, aber nicht mehr ermahnt! Ich sage euch: Lest die Offenbarung des Johannes solange, bis ihr erkennt, dass ich vor eurer Tür stehe, um euch zur Umkehr von dieser Irrlehre zu bewegen, denn diese Lehre entspricht nicht meinem Wort und Geist. Allen aber sage ich: Wachet, fastet und betet, denn es ist böse Zeit. 

 

Die Lieblosigkeit unter meinem Volk toleriere ich nicht mehr,

ebenso wenig eure Gleichgültigkeit und Lauheit.

 

Was ich euch allen sage: Kommt und kehrt um, zurück in meine Gegenwart! Flieht euren weltlichen Programmen, und seid solche, die auf mich warten, denn ich komme schnell. Seid ihr dann bereit? Dann zählt nur noch: Wer wirklich zu mir gehört, der ist es wert, mit weißen Kleidern überkleidet zu werden. Ich sage jedem von euch: Deine Gemeinschaft mit mir ist mir kostbar, und das Opfer deiner Selbsthingabe zu mir ist es wert, dass ich dich hole, wenn ich wiederkomme! Und ihr Leiter von Gemeinden, ich sage euch in Wahrheit:

 

Hört auf, diejenigen zu kontrollieren,

falsch zu beurteilen und abzulehnen,

die ich in Wahrheit gerufen habe,

die ich mir auserwählt habe, vor mir zu stehen.

 

Ihr müsst nicht alles verstehen, was ich mit ihnen tue. Als Ich Petrus rief, mir nachzufolgen, drehte er sich um und sah auf Johannes und sprach: Herr, was ist mit dem da? Ich sagte ihm: Was kümmert es dich? Folge du mir nach! So sage ich auch einem jeden von euch: Was geht es euch an, was ich mit den Meinen tue? Lass das Werk meiner Hände mir anbefohlen sein. Du aber gehe hin und folge mir treu nach, und vollführe den Dienst, in den ich dich gestellt habe. Jeder von euch wird für sich selbst Rechenschaft ablegen müssen über das, was ich ihm anver-traut habe.

 

Hört auf, euch gegenseitig ein Joch aufzuladen, welches nicht von mir ist. Mein Joch ist sanft und leicht, und wer von meinem Geist getrieben ist, etwas nach meinem Willen zu tun: Friede über ihm! Jeder von euch braucht das Zeugnis meines Geistes in sich, die Werke zu tun, zu denen ich persönlich jeden berufe. Habt Frieden untereinander und hört auf, euch gegenseitig zu kontrollieren und übereinander übel zu reden. Nicht alle von euch haben den gleichen geistigen Stand der Erkenntnis, darum hört auf, euch gegenseitig mit dem Wort zu schlagen! Gib dem, der hungrig ist! Das gilt auch im geistlichen Bereich.

 

Mein Wort ist gute Speise für die, welche danach verlangen.

Übersättige niemanden, der schon satt ist,

damit er dir nicht ins Gesicht speit.

So seid sensibel im Umgang miteinander,

und so werdet ihr euch gegenseitig nicht verletzen.

 

Vor allen Dingen: Bittet mich um Besonnenheit und um den Geist der Geistes-unterscheidung, damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt und besonnen rea-giert. Dazu braucht ihr Reife und geübte Sinne zur Unterscheidung von Gut und Böse.

 

Menschengeist und Gottes Geist: Ihr müsst in rechter Weise unterscheiden zwi-schen eurem Geist und meinem Geist. Euer Geist ist von sich selbst aus nicht in der Lage, die Werke meines Geistes zu wirken. Euer Geist kann auch von sich selbst aus nicht das wirken, was die Frucht meines Geistes ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit. Dies geschieht nur in Verbindung mit meinem Geist, der dies in eurer Schwachheit mächtig bewirkt. Wer ist es, der euch bei großer Trauer und Schmerz meinen Frieden ins Herz legt, der all euren Verstand übersteigt? Wer ist es, der euch in der Stunde der Ablehnung durch andere trotzdem Liebe für diese gibt, die euch ablehnen, damit ihr für sie beten könnt! Kommt das von euch? Ohne mich könnt ihr doch nichts tun.

 

Zuletzt: Seid euch stets eurer menschlichen Schwachheit bewusst und wisst, dass eure Erkenntnis und euer Wissen begrenzt sind, dafür bin ich und mein Geist euch zur Weisheit geworden. Wer sich in seiner Begrenztheit erkennt, läuft weniger Gefahr, in Hochmut zu fallen. Ihr müsst auch nicht auf alles eine Antwort wissen. Ich gebe jedem, was nötig ist, und meine Kraft kommt in eurer Schwachheit zur Vollendung. Konzentriert euch auf das Eine: Mich allein zu erkennen und dem Heiligen Geist in euch Raum zu geben, ist wahre Einsicht. Ihr alle seid Glieder in meinem Gesamtleib auf Erden. Kein Glied verletzt sich selbst gern. Aber das ge-schieht, wenn man das andere verletzt.

 

Ich will mich in und durch einen jeden von euch verherrlichen. Dazu müsst ihr dem Heiligen Geist mehr Raum geben, damit er euch in alle Wahrheit führen kann: von Stufe zu Stufe, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es von meinem Geist geschieht. Lasst euch von meinem Geist zurechtbringen. Lasst euch durch das Schwert meines Mundes, mein Wort, zurechtbringen und ermahnen. Lasst mich euch reinigen von jeder Befleckung des Geistes und des Fleisches. Ich sehe tiefer, deutlicher und besser als ihr es könnt. So reinige ich euch wie durchs Feuer hin-durch, was ihr selbst nicht vermögt und könnt.

 

Tut das eure, und ich vollende, was ihr nicht könnt.

 

Übergebt letztlich euer Richten auch mir, denn ich schaue in die Tiefen der Herzen und bin ein Richter der Gesinnungen und Gedanken der Menschen. Ihr fallt so leicht in die Versuchung, zu richten, da der Widersacher weiß, dass ihr nicht alles wisst. Er führt euch Fehlinformationen zu – auch eine halbe Wahrheit kann dazu führen –, durch die ihr zu falschen Beurteilungen veranlasst werdet, die euch letztlich selbst zum Schaden werden. Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe, und er ist wütend, weil er weiß, dass seine Zeit abläuft, und er sucht, wen er verschlingen kann. Er ist ein Meister der Taktik, der Verleumdung und der Ver-kläger der Brüder. Dem widersteht täglich umso mehr.

 

Mein Heil steht nahe, offenbar zu werden. Hütet euch vor der Befleckung eures Geistes, eurer Seele und des Leibes. So seid wachsam und weise, und habt geübte Sinne, die ihr im täglichen Gebrauch schärft wie ein Schwert. Wandelt in echter Gottesfurcht vor mir, denn dann hasst ihr alles Böse, welches auch ich hasse, und mein Licht in euch vertreibt alle Finsternis. Wer überwindet und seine Kleider wäscht im Blut des Lammes, der ist es wert, mit mir zu gehen!«

 

Nachdem ich diese Vision empfangen und niedergeschrieben hatte, hielt ich die Blätter zum Prüfen vor dem Herrn hin. Da fiel die Salbung Gottes auf mich und diese Botschaft, die ich in meinen Händen hielt, und mir erschien Jesus zusammen mit drei anderen lichtüberkleideten Heiligen: Es waren Johannes, Paulus und Timotheus. Plötzlich sah ich mich vor ihnen stehen, und sie legten alle ihre Hände auf meinen Kopf. Ich hatte so etwas vorher noch nie erlebt. Dann sprach der Herr zu mir: »Ziehe aus für die Sache der Wahrheit, und fürchte dich nicht, denn der Herr, dein Gott, ist mit dir, wohin du gehst!« Danach wurde ich innerlich gestärkt.

 

Sie sind es wert!

 

Als ich in diesen Tagen allein am Weststrand der Chochlakas-Bucht vor dem Herrn betete, wurde ich innerlich so erschüttert, dass ich weinte, denn ich spürte in meinem Geist die kommenden Gerichte, welche die Erde treffen und im Hause Gottes anfangen. Ich sagte: »Herr, hast du denn keine Botschaft der Ermunterung und Stärkung für uns?« Kaum hatte ich meine große Not vor ihm hingelegt, da hörte ich ganz deutlich die sanfte Stimme Jesu, welche zu mir sprach:

 

»Alle, die um meinetwillen und um meines Wortes wegen in Bedrängnis und An-fechtung sind und an mir festhalten, sage ihnen: Sie sind es wert! Wer um mei-netwillen leidet und Schmerz trägt, sage ihnen: Sie sind es wert! Wer um seiner Liebe zu mir missverstanden und von Mitchristen abgelehnt wird, sage ihnen: Sie sind es wert! Wer an meinem Wort und meinen Verheißungen wie ein Kind ein-fältig festhält und mir vertraut, sage ihnen: Sie sind es wert!

 

So, wie Johannes um meinetwillen durch Leiden geprüft wurde, und er vertraute mir, obwohl er mich in der Zeit seiner Verbannung nicht sah bis auf den Tag, wo ich mich ihm in meiner Herrlichkeit offenbarte, ebenso prüfe ich alle, die mich wahrhaft lieben, um zu erkennen, ob sie an mir treu festhalten, obwohl sie mich nicht sehen. Sage ihnen: Es kommt die Stunde, wo ich mich einem jeden meiner Kinder, die mich in Wahrheit lieben und die bereit sind, eine Zeit des Leidens und der Glaubensprüfung zu erdulden, offenbaren werde, und ich werde sie wahrlich nicht verwaist zurücklassen, denn: Sie sind es wert!

 

Euer Glaube muss wie Gold geläutert sein, und alle, die an mir nicht zweifeln und im Glauben festhalten, werde ich schnell belohnen und mich ihnen selbst offen-baren. Jeder von euch, der mir wahrhaft nachfolgen will, wird vom Heiligen Geist eine Zeit lang, die ich festlege »abseits« in die Stille geführt. Es gehört zu meiner Schule.

 

 

Nicht, wer sich selbst isoliert und absondert um irgendeines Vorteils willen ist es, den ich segne, sondern die ich selbst dazu verordne, so wie mein Vater mich durch den Geist in die Wüste führte. Darum leiden auch diejenigen darunter, denen es verordnet ist, weil sie von ihren Mitbrüdern und Mitschwestern darin missver-standen und sogar abgelehnt werden können. Mein Zweck ist es, diese in den hohepriesterlichen Dienst der wahren Fürbitte hineinzuführen, damit ich meine Liebe in ihr Herz und in ihren Geist legen kann und in den Stunden der Ableh-nung mein Geist in ihnen überwindet und zum Durchbruch gelangt und ich in ihnen Böses mit Gutem vergelte, denn zum Segnen seid ihr berufen.

 

Sage allen, die sich in so einer Situation befinden: Es ist von mir geschehen, und sie sind es wert, mit mir zu gehen! Sage allen, die sich missverstanden und isoliert fühlen: Fürchtet euch nicht, und seid nicht besorgt, auch wenn ihr euch einsam dünkt. Seid völlig gewiss: So, wie ich Johannes auf Patmos in seiner Bedrängnis und im Ausharren auf mich nicht allein ließ, lasse ich ebenso wenig keines meiner Kinder allein. Seid nicht besorgt!

 

Es sind Tage meiner persönlichen Schule, in der ihr seid. Habe ich euch nicht geboten: Seid treu und unverzagt, bis ich mich einem jeden von euch offenbare und ich zu euch komme und mein Lohn mit mir? Ihr seid es wert! Wie könnt ihr sonst die anderen stärken, wenn ihr nicht durch diese Schule der Glaubens-prüfung und des Ausharrens auf mich geht? Wer überwindet, dem werde ich die Krone des Lebens geben.«

 

Abschließend zeigte mir der Herr am strahlendblauen Himmel über der Bucht eine riesige goldene Krone, die im Sonnenlicht hell strahlte. Danach gab er mir das Wort aus Johannes 15:16:

 

»Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe.«

 

Nachwort

 

Bevor ich nach Patmos ging, übergab ich meine Vorstellungen dem Herrn, in welcher Weise und welche Botschaft er mir mitgeben wollte. Die größte Gefahr kommt oft von uns selbst, wenn wir versuchen, Gottes Geist zu manipulieren und ihn bestürmen, uns Dinge zu zeigen, welche uns momentan interessieren. Ich nahm meine Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi, und so empfing ich von Anfang an diese »Krüge-Visionen«, obwohl ich mich nicht danach ausstreckte.

 

Das erste Bild, welches der Herr mir in der Chochlaka-Bucht zeigte, war er selbst, wie er liebevoll einen großen Tonkrug formte. Wir müssen diese Botschaft geistlich verstehen. Menschen, die sich nicht von Gottes Geist nach seinem Willen umfor-men lassen, werden letztendlich durch ihre eigenwillige Haltung zu zerbrochenen Gefäßen. Damit er uns in sein Bild umgestalten kann, müssen wir immer wieder neu auf die »Töpferscheibe« Gottes in seine Gegenwart. Wir werden nur so viel von Gottes Kraft zum Dienen haben, wie wir Zeit mit ihm verbringen. Viele wollen seine Kraft und machtvoll in den Gaben des Geistes dienen. Doch Letzteres kommt von selbst, wenn der Herr in unserem Leben an erster Stelle bleibt.

 

Gerichtswolke über Patmos

 

Am Tag meiner Abreise, dem 17. Mai 2004, kurz vor 10.00 Uhr morgens bevor das Taxi kam, um mich zum Hafen zu bringen, ging ich auf den Balkon hinaus und erlebte, wie sich der Himmel über Patmos innerhalb kürzester Zeit zu einer ein-zigen dunklen und bedrohlichen Wolke zusammenzog. Während der zwei Wochen war das Wetter durchweg gut, und dieser Anblick war einfach ungewöhnlich, vor allem deshalb, weil diese Wolke schwer und bedrohlich über der Insel und dem Hafenort Skala lag und sonst nirgendwo am Meer derartige Wolken zu sehen waren. Es wurde windstill, und die Vögel verstummten. Ich wurde in meinem Inneren bedrückt und sagte: »Herr, was willst du mir sagen?« Da sprach er:

 

»Diese Wolke habe ich für dich als ein Zeichen des kommenden Gerichts gesetzt, und alle, die sie sehen, sollen wissen, dass meine Botschaft, die ich dem Johannes gab, wahrhaft eintreffen wird. Abertausende Menschen aus vielen Nationen haben durch die Jahrhunderte hinweg den Ort dieser Offenbarungen besucht, doch die meisten von ihnen ließen sich von meinem Geist nicht zur Umkehr bewegen. Ich bin darüber sehr betrübt. Nun werden meine Gerichte die Erde treffen, und die Engel stehen bereit, sie auszuführen.

 

Mein Volk, in dem mein Geist ist! Ich rufe euch zu: Lasst euch von mir und mei-nem Geist reinigen. Siehe, ich komme mit Feuer, um euch von euren Schlacken zu befreien! Wer Ohren hat, zu hören, der höre. Es ist die letzte Stunde meiner Gnade. Wer glaubt, flieht nicht und wird nicht ängstlich eilen. Lasst ab von euren Aktivitäten, und steht vor mir in meiner Gegenwart, werdet still und kommt zur Ruhe, damit ich euch zubereiten kann für die Stunde meines Kommens, damit niemand dahinten bleibe. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. Ich komme bald!«

 

Amen

 


Quelle: Jesus-Christus-Evangelium

Fotos: © fotomaton  © Björn Wylezich  Fotolia.com | ad rian  Photocase


 


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