Die Disziplin eines Soldaten 

 

»Wer mir dient, dient nicht mehr sich selber. Und ein jeder, den ich zum Kämpfen berufe, der lernt erst einmal Disziplin, bevor er überhaupt wagt daran zu denken, sich in den Kampf zu begeben. Du sollst es sehr genau wissen, dass ich mir Menschen berufe, die auf mich hören«, spricht der Herr. 

 

»Ich kann Menschen, die chaotisch den eigenen Vorstellungen folgen, nicht brauchen«, spricht der Herr. »Darum verstehe endlich, ich rede schon seit Jahren mit dir darüber, dass du tun sollst, was ich von dir will, nicht was dir einfällt, was du gerade meinst, tun zu sollen. Siehe, ist dir nicht aufgefallen, dass du je nach dem, was dich beschäftigt, etwas angefangen hast, von dem du immer zu hundert Prozent überzeugt warst, dass es mein Wille ist? Ich aber bin nicht sprunghaft«, spricht der Herr, »und in meinen Entscheidungen nicht abhängig von den Umständen und den Menschen. Meinst du nicht, dass ich auch in der Lage bin, für das zu sorgen, was ich tun will? Oder meinst du, ich komme nur mit einer Idee an und überlasse die Ausführung dann euch Menschen? Warum dann fängst du an, dich zu sorgen über Dinge, die sowieso nicht in deiner Hand liegen? Kümmere dich um die Dinge, welche ich, der Herr, von dir konkret verlange! Siehe, ich kenne dich doch, warum sollte ich dich überfordern? Darum lerne erst, was es heißt, zu gehorchen!

 

Denn ich liebe dich«, spricht der Herr, dein Gott! »Lerne Vertrauen, damit du unterscheiden lernst! Damit du meine Befehle verstehen kannst, wenn ich sie dir gebe«, spricht der Herr! »Wenn ich befehle, dann erwarte ich die Ausführung zu hundert Prozent zuverlässig  nicht, dass du mir eine Antwort darüber gibst, wie du etwas siehst oder nicht. Höre auf, dich in deiner Kraft und in deiner Bemühung anzustrengen, damit du Freiheit erleben kannst. Lass mich wirken, und gewöhne dich, dass du nicht immer alles an einem Nachmittag bekommen wirst.

 

Denn ICH will Reife und Wachstum. Welche Pflanze siehst du, dass sie in einem Augenblick vom Samen bis hin zu den Früchten gelangt? Ich koche keinen Instant-Kaffee, damit du verstehen kannst, was ich dir zu sagen habe. Übe dich in Geduld. Auch wenn du durch nicht einfache Situationen hindurch gehst, so sind sie nicht ein Freibrief für dich, auf Geduld verzichten zu können. Darum beruhige dich! Ich bin es noch immer«, spricht der Herr, »der ich den Überblick habe. Lass dich doch nicht so einfach hin und her scheuchen! Denn du kannst es dir erlauben, so viel Zeit zu haben, wie ich für alles habe. Worauf du achten sollst, ist, in meine Ruhe zu kommen und darin auch unter allen Umständen bleiben zu lernen! Das wirst du brauchen, um bestehen zu können. Wisse auch, dass ich die nötige Kraft habe, das zu tun, was ich tun will. Darum sorge dich nicht darum, dass nicht zustande kommt, was ich will.

 

Was ICH einzig und allein brauche und haben will,« spricht der Herr, »ist, dass du dich total darauf einlässt, nicht etwas anderes zu versuchen, als das, was ich von dir will. Warum denkst du immer, dass ich mich verspäten könnte? Siehe, in deinem Herzen plagt dich der Gedanke des Augenblicks der Not, und er hat dich öfter dazu verleitet, mir gegenüber die Initiative zu ergreifen, statt mich die Sachen zu einem Ende bringen zu lassen. 

 

Aber komm, und ICH will für dich sorgen. Doch musst du dafür wirklich alle alten Sachen lassen und zulassen, dass ich die Initiative in allem habe. Dass es für dich nicht einfach ist, die Kontrolle wirklich total abzugeben, weiß ich, denn ich kenne dein Herz. Aber ich weiß, wie weit ich was von dir erwarten kann, und ich wirke auch selber in dir das, was ich haben will, wenn ich nur heran darf. 

 

Darum komme zur Ruhe, ich verlange nicht Leistung von dir. Auch nicht, dass du den Überblick hast über alles. Denn Soldaten zeichnet aus, dass sie sich an das halten, was ihnen gesagt ist, und das ist genug. Für den ganzen Rest trägt ihr Befehlshaber die Verantwortung. ER gibt auch die Befehle. Für Soldaten in meiner Armee des Königreiches der Himmel reicht es, die Befehle zu empfangen und auszuführen, wie eben auch ein Schaf auf die Stimme seines Hirten reagiert. 

 

Darum beruhige dich, und du wirst sehen, dass ich Gehorsam und Treue belohne«, spricht der Herr, »wie du es in meinem Wort, der ganzen Schrift, lesen kannst. Darum sei getrost: Ich fange nicht an, um aufzuhören, ohne fertig zu sein. Aber das ist nicht ein Freibrief für dich, andere Sachen zu tun, als du sie tun sollst  Schritt für Schritt an einem jeden Tag das Seine, so wie es in deinem Vermögen steht, zu tun. Denn ich wirke Wollen und Vollbringen. Und ich gehe nicht hinaus über die Kraft, die einer hat  meine Kraft, die ich wirken lasse durch die Wahrheit in ihm durch meinen Geist. 

 

Darum sei getrost und komme zur Ruhe. Dann wirst du auch sehen, was Soldaten auszeichnet: Ihr Herz und ihr ganzes Wesen in allem, nicht die Kleidung oder ihre Ausrüstung. In deinem Herzen musst du bereit sein, und dein ganzes Wesen muss durchdrungen sein davon, dass der Heilige Geist absolute Autorität hat, dich zu leiten, um was immer es auch geht  ohne Abstriche. Da will ich dich hinbringen. Denn ich will brauchbare Leute,« spricht der Herr, »weil ich mit ihnen wirken will und nicht Theater spielen.

 

Dahin will ich dich hinbringen, wenn du willst. Ob du das willst, die Frage musst du selber entscheiden, wie weit du dich einlassen willst, mir in der Wahrheit zu gehorchen. Denn siehe, ich, der Herr, werde dich nicht zwingen. Aber ich gebe reichen Lohn denen, die wirklich in allem sich mir unterordnen«, spricht der Herr. »Darum überschlage die Kosten, und danach gib mir die Antwort.«

 

 

 

Quelle: Hands for Charity | Foto: froodmat | PHOTOCASE

 


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