Der gelbe Tod 

 

Von amerikanischen Flugzeugen wird ein absolut tödlicher gelb-grüner Kampfstoff abgesprüht, der einen viele Kilometer breiten Korridor dauerhaft vergiftet, welcher über ein Jahr lang nicht betreten werden darf. Dieser Korridor stellt für die zweite strategische Staffel der angreifenden Roten Armee, die für die Offensive unverzichtbar ist, eine unüberwindliche Barriere dar.

(Leo H. DeGard in Armageddon)

 

»Die nach Europa eingedrungenen östlichen Verbände werden durch eine westliche Blitzaktion von ihren Nachschubbasen abgeschnitten. Im Rücken der vorgedrungenen Armeen des Ostens wird ein gelber Vorhang heruntergelassen. In Europa kommt es zum Abwurf einer radioaktiv strahlenden, gelben Wand. Prag wird atomar zerstört. Ungefähr um dieselbe Zeit werden die sowjetischen Panzereinheiten des Nordkeils in Westfalen eingekesselt und fast völlig aufgerieben. Die Sowjets sind in Westeuropa in die Verteidigung gedrängt. Als Rache erfolgt der atomare Gegenschlag gegen alle Städte der USA. Gleichzeitig schlagen die USA atomar zurück. Weite Teile der Sowjetunion und die letzten sowjetischen Raketensilos werden zerstört. Als Folge dieses Ereignisses kommt es in der Sowjetunion zu einer Gegenrevolution, die das bisherige System stürzt. Im September gibt es den letzten verzweifelten Versuch sowjetischer Unterseebooteinheiten, Europa atomar zu verwüsten. Bei diesem Angriff werden viele französische und deutsche Städte in ein Flammenmeer verwandelt.«

(Ordensschwester Erna Stieglitz – 1975)

 

 

»Wie ein gelber Strich geht es hinauf bis zu der Stadt in der Bucht (Stettin). Eine klare Nacht wird es sein, wenn sie zu werfen anfangen. Die Panzer fahren noch, aber die darin sitzen, sind schon tot. Dort, wo es hinfällt, lebt nichts mehr, kein Baum, kein Strauch, kein Vieh, kein Gras, das wird welk und schwarz. Die Häuser stehen noch. Was das ist, weiß ich nicht und kann es nicht sagen. Es ist ein langer Strich. Wer darüber geht, stirbt. Die herüben sind, können nicht hinüber, und die drenteren können nicht herüber. Dann bricht bei den Heersäulen herüben alles zusammen. Sie müssen alle nach Norden. Was sie bei sich haben, schmeißen sie alles weg. Zurück kommt keiner mehr.«

(Alois Irlmaier – 1959)

 

»Drei große Heerzüge sehe ich in weiten Zangen bis zum Ruhrgebiet vorstoßen. Über dem großen Wasser da drüben kommt der Ruß noch hin. Von der Tschechei hinauf nach Norden wird's menschenleer werden, da wird's grün und gelb niedergehen. Sogar das Gras seh ich dort absterben. Kein Wurm, kein Strauch, kein Baum wird bleiben, alles werden sie vernichten, die großen weißen Tauben. Von den drei Heerzügen wird keiner mehr die Heimat seh'n.«

(Alois Irlmaier)

 

»Das ganze Gebiet östlich von Linz wird eine einzige Wüste werden. Auch hier werfen die Flieger ihre kleinen schwarzen Kästchen ab. Sie explodieren, bevor sie den Boden berühren und verbreiten einen gelben oder grünen Rauch oder Staub. Was darunter kommt, ist hin - Mensch, Tier oder Pflanze. Ein Jahr lang darf kein Lebewesen dieses Gebiet mehr betreten, ohne sich größter Lebensgefahr auszusetzen.«

(Alois Irlmaier)

 

Der russische Nachschub ist unterbrochen, und die Einheiten der ersten strategischen Staffel, die in Deutschland bereits den Rhein erreicht hatten und im Süden über Italien nach Frankreich vorgedrungen waren, werden bei Lyon, bei Ulm, bei Köln und schließlich in Westfalen, wo es zur legendären »Endzeitschlacht am Birkenbaum« kommt, in die Defensive gedrängt, eingekesselt und schließlich aufgerieben. 

(Leo H. DeGard in Armageddon)

 


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