Die Krise 

 

 

 Ein Zusammenbruch kommt 

 

Eine weltweite wirtschaftliche Verwirrung liegt unmittelbar vor uns. Dies habe ich wohl in meiner Vision am allerdeutlichsten gesehen. Vielen betenden Menschen wird dies ebenfalls immer deutlicher. Nicht nur der amerikanische Dollar wird in sehr große Schwierigkeiten geraten, sondern auch alle anderen Währungen der Welt.

 

Ich sehe, wie Europa von einer totalen ökonomischen Verwirrung gepackt wird, die dann auch Japan, die USA, Kanada und kurz darauf alle anderen Nationen der Erde ergreift. Es ist nicht eigentlich eine Wirtschaftskrise, die ich kommen sehe, aber eine Rezession von solchem Ausmaß, dass dadurch die Lebenshaltung fast aller Gehalts- und Lohnempfänger auf der Welt beeinflusst wird. Länder, die jetzt große Mengen westlicher Devisen kontrollieren, werden ebenfalls in sehr große Schwierigkeiten geraten. Besonders wird es die arabischen Länder treffen.

 

Ohne Zweifel liegen magere Jahre vor uns voller finanzieller Nöte und Verzweiflung. Wie bald sie beginnen, ist nicht klar, aber sie sind nicht sehr weit entfernt. Die größten Wirtschaftsfachleute der Welt werden nicht in der Lage sein, das ökonomische Durcheinander zu erklären, und eine internationale Angstkrise wird sich entwickeln. Kurz vor der eigentlichen Rezession wird noch einmal ein trügerischer wirtschaftlicher Boom ausbrechen. Doch er wird nur von kurzer Dauer sein.

 

 Ein paar gute Jahre zur Vorbereitung 

 

Trotz der Gefahrenzeichen des bevorstehenden wirtschaftlichen Unheils werden die nächsten wenigen Jahre (von 1973 an) einige der blühendsten der Menschheitsgeschichte sein. Es werden fette und gedeihliche Jahre. Trotz knapper Geldpolitik der Regierungen werden die Menschen reichlich Geld ausgeben. Es wird immer neue Verkaufsrekorde geben, und die Menschen werden mehr Geld verschwenden als je zuvor in unserer modernen Geschichte. Die Kreditverschuldungen werden nahezu unkontrollierbar werden.

 

Ich sehe sehr deutlich noch einige Jahre höchsten Wohlstands und weiteren wirtschaftlichen Wachstums. Die Einnahmen der Kirchen und Gemeinden werden steigen, Löhne und Gehälter weiterhin wachsen und auch die Opfer für missionarische Tätigkeit noch zunehmen. Die schleichende Inflation wird die Kosten und Löhne immer höher treiben. Es wird hier und da auch einige Versuche geben, die Preise in Griff zu bekommen, aber die Weltwirtschaft wird sich zur Weißglut erhitzen.

 

Als mir im April 1973 diese Vision zuteil wurde, gab mir der Heilige Geist auch klare Anweisungen, dafür zu glauben, dass Gott uns genügend finanzielle Mittel geben werde, dass wir alle Schulden unserer Organisation, außer den allernötigsten Hypotheken, begleichen können. Die Anweisung, die ich von Gott empfing, war in dieser Angelegenheit sehr klar. Sie lautete schlicht folgendermaßen:

 

Es wird eine große ökonomische Krise geben, und magere Jahre werden bald kommen. Zuerst werden noch einige reiche und blühende Jahre sein, die helfen sollen, Vorbereitungen für die mageren Jahre zu treffen.

 

Arbeite und bete, damit alle noch vorhandenen Schulden beglichen werden, und bereite dich darauf vor, dass eine Zeit kommt, in der du nicht mehr über so viele Geldmittel verfügst wie jetzt. Das Geld wird dann nicht mehr so reichlich fließen wie in den vergangenen Jahren; und wenn du dann frei von Schulden sein wirst, wirst du trotz der schwierigen Jahre weiter in der Lage sein, alle deine Aufgaben gut durchzuführen.

 

Erschrick nicht, sei nicht ängstlich, aber bereite dich vor und erwarte diese Dinge.

 

 

 Zusammenbruch 

 großer Industriegesellschaften 

 

Ich glaube, wir werden den Zusammenbruch einiger der größten und bekanntesten Industriegesellschaften miterleben. Ich sehe enorme Schwierigkeiten für eine ganze Reihe Kreditinstitute kommen. Viele Leute werden nicht mehr in der Lage sein, ihre großen Kredite, die sie aufgenommen haben, zurückzuzahlen; und dadurch wird es nahezu zu einem Finanzchaos kommen. Tausende von kleinen Geschäftsleuten werden ebenfalls Bankrott machen.

 

Drei, vielleicht auch vier der größeren Freikirchen oder Kirchen werden gezwungen sein, ihre Organisation auf das geringstmögliche Maß abzubauen, weil ihnen nur noch knappe Geldmittel zur Verfügung stehen werden. Eine ganze Anzahl anderer Freikirchen und Gemeinschaftsverbände werden finanziell zusammenbrechen, und andere, sowie viele Missionsgesellschaften, werden sich sehr einschränken müssen. Die meisten christlichen Radio- und Fernsehprogramme wird man einstellen müssen.

 

Das knappe Geld wird eine Welle von Unsicherheit und Furcht erzeugen, und jene, die im Besitz von Geldmitteln sind, werden sie zurückhalten. Die Regierung der USA wird sich wegen der verwirrenden wirtschaftlichen Entwicklung zu übertrieben harten gesetzlichen Reaktionen verleiten lassen. Verschiedene Regierungsstellen werden eine ganze Anzahl fast panischer Verordnungen erlassen. Doch diese übereilten Anstrengungen, die wirtschaftliche Entwicklung wieder in Griff zu bekommen, werden sich ins Gegenteil kehren. Der Präsident der USA wird einmal, vielleicht auch zweimal, in Radio- und Fernsehansprachen erklären, dass alles gut steht und dass die besten wirtschaftlichen Zeiten gerade erst vor uns liegen. Doch das wird nichts helfen. Die Menschen werden diesen Erklärungen misstrauen, und ihre Furcht wird bei kommenden Wahlen fast revolutionäre Veränderungen mit sich bringen.

 

Die Autoindustrie wird besonders schwer in Mitleidenschaft gezogen. Sehr hart wird es vor allem die Produzenten von Fahrzeugen für den Freizeitgebrauch treffen. Die Lagerbestände der einzelnen Werke werden immer höher und die Verkaufszahlen sinken immer mehr. Fast alle Anzeichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung werden düster sein. Zuerst scheint es so, als würden nur bestimmte Branchen betroffen, aber nach und nach wird die ganze Industrie erfasst.

 

 Ein Zug auf das Land 

 

Fast über Nacht werden viele versuchen, Bauernhöfe, Grundstücke oder Häuser weit draußen auf dem Lande zu kaufen. Viele Tausende werden versuchen, aus den Städten zu fliehen in der Hoffnung, dass die Rückkehr auf das Land und zur Natur ihnen mehr Sicherheit geben wird. Viele Menschen werden das große Verlangen haben, sich aus all den Schwierigkeiten heraushalten zu können, und viele werden viel Geld ausgeben, um ihre eigenen Nahrungsmittel anzubauen, ihr eigenes Vieh zu züchten und somit Selbstversorger zu werden. Der Preis für Ackerland wird weiter steigen, und Ackerland in der Nähe großer Städte wird derart im Preis hochgehen, dass nur noch große Gesellschaften solche erwerben können.

 

 

 Schwierigkeiten für die Gewerkschaften 

 

Die Gewerkschaften werden stark unter Druck gesetzt werden, nicht zu streiken. Die Arbeiter und Angestellten können es sich dann nicht länger leisten, auch nur eine Woche von der Arbeit fernzubleiben. Die Regierung wird harte Maßnahmen gegen Streikende ergreifen, und streikende Gewerkschaftsmitglieder werden von keiner Seite her noch irgendwelche Sympathie oder Unterstützung erhalten.

 

Durch Inflation werden neue Spannungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern ausbrechen. Es wird dann zu Streiks kommen, und in manchen Gegenden wird man dieserhalb etliche Fabriken gänzlich schließen, und die Arbeitsplätze werden total verlorengehen. Auch die Führer der Gewerkschaften werden in diesem wirtschaftlichen Durcheinander Schwierigkeiten bekommen. Viele von ihnen werden unsicher darüber sein, was sie unternehmen sollen. Sie werden Situationen gegenüberstehen, die nahezu unlösbar sind, denn der wirtschaftlichen Lage wegen wird es eigentlich nicht zu verantworten sein, zu streiken, aber auf der anderen Seite erscheinen Streiks so gut wie unvermeidbar. Lange Streiks können die Industrie lähmen und das wachsende wirtschaftliche Durcheinander noch vergrößern.

 

Die Einzelheiten sind mir nicht klar, aber ich sehe enorme Schwierigkeiten für die Gewerkschaften kommen. Die Hoffnung auf Arbeitsfrieden bleibt nur ein Traum, stattdessen wird es immer neue Unruhen geben. Es ist möglich, dass wir schon bald die verheerendsten Streiks aller Zeiten erleben.

 

 

 Die, welche sich nicht vorbereiten, 

 werden Schaden erleiden 

 

Leute, die leichtsinnig Geld ausgeben und unnötige materielle Dinge kaufen, werden am meisten zu leiden haben. Spekulanten gehen schwierigen Zeiten entgegen, und eine ganze Anzahl Firmen, die sich mit der Entwicklung von Bauland beschäftigen, werden zugrunde gehen. Der größte Bauboom aller Zeiten liegt zwar noch in der Zukunft – und die Bibel sagt voraus, dass er kommen wird. Doch vorher, und zwar bald, wird die Bauindustrie unter einem Rückgang an Aufträgen zu leiden haben. Wohnungsbaupläne werden verschoben oder aufgegeben, und die gesamte Bauindustrie muss durch einen großen wirtschaftlichen Engpass.

 

Pastoren und Priester, die aufwendige Bauwerke im Namen Gottes errichten, ohne dazu einen deutlichen Auftrag von Gott zu haben, werden dabei oft ziemlich schwer Schaden erleiden. Die unter ihnen, die sich auf gewaltige Projekte einlassen und damit nur ihrem Egoismus ein Denkmal setzen wollen, aber nicht auf den vollkommenen Willen Gottes eingehen, werden finanzielle Katastrophen erleben.

 

Wenn ein Mann einen klaren Auftrag von Gott hat, etwas zu bauen oder etwas zu unternehmen – der sollte auch damit vorwärts gehen. Doch sollte er absolut sicher sein, dass er mit dem klaren und positiven Auftrag Gottes voranschreitet, da das, was er unternimmt, sonst keinen Bestand haben wird und er selbst dabei bankrott geht. Wir leben nicht in einer Zeit, in der man große Verbindlichkeiten eingehen sollte. Vielmehr sollte jeder versuchen, seine Verbindlichkeiten abzulösen und sich von schweren finanziellen Lasten zu befreien.

 

Als ich diese Vision empfing, war meine Reaktion zunächst die, dass ich zu mir selbst sagte: Du darfst doch die Leute nicht hindern, die von Gott einen Auftrag erhielten und die nun die Initiative ergreifen, um große Dinge für Gott zu tun und im Zusammenhang damit oft große Summen Geldes investieren müssen. Ich weiß selbst, welche Befriedigung es mit sich bringt, wenn man zur Ehre Gottes Heime, Kapellen und andere Dinge bauen darf. Ich habe immer Glauben und positives Handeln im Glauben gepredigt und würde nie wagen, einem Mann oder einer Frau zu raten, einen Rückzieher zu machen oder zu zögern, wenn Gott ihnen den eindeutigen Auftrag gegeben hat, etwas zu unternehmen. Doch die Vision wurde für mich so klar und eindringlich, dass ich dies hier so sagen muss. Ich verspüre eine Art göttliche Verpflichtung, alle Reichsgottesarbeiter und alle Kirchen und Gemeinden, die sich mit großen Expansionsplänen und anderen Vorhaben beschäftigen, die große Summen von Geld erforderlich machen, ernstlich zu warnen, noch einmal genau darüber nachzudenken. Es gibt eine Anzahl Bauvorhaben, die aufgeschoben oder gar aufgegeben werden sollten.

 

Es ist für alle christlichen Organisationen jetzt höchste Zeit,

sich mehr um Menschen als um Bauvorhaben zu kümmern.

In den mageren Jahren vor uns sollte die Zunahme unserer Aktivität

in erster Linie auf dem Gebiet der Arbeit von Mensch zu Mensch liegen.

 

Ohne Zweifel werden viele religiöse Organisationen in den vor uns liegenden mageren Jahren nicht mehr in der Lage sein, die großen Geldsummen, die sie geliehen haben, zurückzuzahlen und werden mit größter Mühe nur gerade die Zinsen aufbringen. Das Ergebnis davon wird sein, dass viele dieser Organisationen sich fortwährend sehr bemühen müssen, so viel Geld zu sammeln, um damit gerade noch die laufenden Ausgaben decken zu können; und dadurch werden dann wieder die missionarischen Aufgaben darunter zu leiden haben.

 

 

 Auch Goldbesitz 

 wird keine Sicherheit mehr bringen 

 

Die Goldpreise steigen ständig. Doch alle, die deshalb ihr Geld im Gold anlegen und so hoffen, eine gewisse Sicherheit zu finden, werden eine tragische Überraschung erleben. Der Goldpreis wird astronomische Höhen erreichen, wird aber nicht allzu lange so hoch bleiben können. Auch Silber wird sich zu einem sehr, sehr kostbaren Metall entwickeln und einen wilden Preisauftrieb erleben. Doch weder Silber noch Gold werden echte Sicherheiten vermitteln. Der schwankende Wert dieser Edelmetalle wird ein Teil des Gesamtbildes der wirtschaftlichen Verwirrung werden, von der die Welt ergriffen wird.

 

 

Ob Sie es glauben oder nicht,

aber auch das Gold wird seinen Wert nicht behalten.

Leute, die Gold horten, werden sehr große Verluste erleiden.

Dies ist eine der eindeutigsten Voraussagen dieses Buches.

 

 

 Ein neues Weltwährungssystem 

 

Der Ruf wird immer lauter werden, alle Finanzsysteme der Welt dadurch zu stärken, dass man sie in ein einheitliches System einordnet. Obwohl es kurz vor der großen Rezession so aussehen wird, als würde der US-Dollar sich wieder erholen und stark werden, wird sich eine neue Krise entwickeln, durch die die gesamten Weltfinanzen erschüttert werden. Es wird dann Jahre dauern, ehe das Vertrauen in den US-Dollar wiederhergestellt ist.

 

Ich glaube, dass ein mächtiger Weltführer in dem wiedererstehenden römischen Reich den Machtfaktor finden wird, durch den er die wirtschaftliche Ordnung wiederherstellt. Er wird ohne Zweifel ein weltweites »lebendes Kreditkartensystem« einführen. Allen Menschen werden unsichtbare Nummern in die Stirn oder in den Unterarm eingeprägt, und nur auf photographischer Basis arbeitende Spezialantennen werden in der Lage sein, sie zu entdecken und zu lesen. Diese Nummern könnten aus drei Reihen zu je sechs Stellen bestehen, und es würde verlangt, dass jeder Mensch sie trägt. Niemand könnte dann ohne dieses eintätowierte unsichtbare »Malzeichen« noch etwas kaufen oder verkaufen.

 

Irgendeine Art Weltkreditsystem wird sich entwickeln, und die Staaten werden in der Lage sein, Kredithefte einzuführen und zu verwenden. Obwohl ein weltweites Währungssystem noch weit in der Zukunft liegen mag, wird sich zwischen den Nationen bald ein Weltkreditsystem entwickeln, wodurch dann schon das Rahmenwerk für das zukünftige Welthandels- und Finanzsystem entsteht.

 

Sei nicht überrascht, wenn wir bald von einem Welthandelsabkommen hören, das von einem internationalen Komitee überwacht wird. Strikte Richtlinien für den internationalen Handel werden sich entwickeln, und der Weltmarkt wird sehr genau durch die Interessen der Großmächte überwacht werden. Um es deutlich zu sagen: Wir werden bald die Entwicklung einer Welthandelspolitik erleben, die von einem »Übersekretär« kontrolliert wird, dem alle am Welthandel beteiligten Nationen Vollmachten in vorher noch nie da gewesenem Ausmaß übertragen werden.

 

 

 Die »Positiv-Denker« 

 geraten in Verlegenheit 

 

Die, welche predigen, dass aller Fortschritt das Resultat von positivem Denken ist, werden erfahren müssen, dass es auch noch eine andere Seite zu dieser Medaille gibt. Große Verluste, Rückschläge und Verwirrung werden das Denkgebäude vieler wohlmeinender Leute zertrümmern, die fälschlich glauben, dass ihre Fortschritte und ihr ökonomisches Wohlergehen das Ergebnis ihres eigenen positiven Denkens seien.

 

Jesus Christus selbst war ein Verteidiger des richtigen Denkens. Gott stellt fest, dass er uns nicht den Geist der Furcht gegeben hat, sondern den der Kraft und der Liebe und der verständigen Sinne. Doch viele gute Männer sind Verehrer der Kraft des Verstandes geworden. Alle, die die Gedanken der Bibel lehren und in Verbindung damit positives Denken predigen, werden in der Lage sein, den Menschen Wahrheiten anzubieten, die ihnen helfen, die kommende Krise zu überstehen. Diejenigen, welche die Souveränität Gottes verkleinert und die Wahrheit von der Erneuerung der Herzen durch geistige Erkenntnisse ersetzt haben, werden als falsche Lehrer offenbar werden. Positives Denken ohne geheiligtes Leben bietet keine Hoffnung in einer Zeit persönlicher und weltweiter Krisen.

 

Jeder kann sich zum Anwalt der Kraft des positiven Denkens machen, wenn die wirtschaftlichen Bedingungen günstig sind und alle Dinge gut gehen. Doch wenn alles auseinanderzufallen beginnt und jeder Rückschläge einstecken muss und wenn eigentlich nur noch übernatürliches Eingreifen helfen kann – dann erst kommt die echte Wahrheit an die Oberfläche. Die Wahrheit ist, dass alles positive Denken der Welt nichts an der Tatsache ändern kann, dass wir einer großen Rezession entgegengehen. Kein Prediger, kein Philosoph, kein Schriftsteller, niemand ist in der Lage, die Richtung zu ändern, die Gott bestimmt hat.

 

 Achtung! 

 Geld horten wird nichts nützen 

 

In unserer Zeit nützt Geld horten nichts, denn es bietet keine wirkliche Sicherheit. Es ist durchaus möglich, dass wir erleben, dass sogar staatlich gesicherte Geldanlage verlorengeht. Die einzige echte Sicherheit bietet Landbesitz. Gehortetes Geld wird verschwinden wie Sand aus einem löchrigen Sack.

 

 

Jeder Christ sollte besonders ernstlich über die Opfer nachdenken und beten, die er für seine Gemeinde und für missionarische Zwecke gibt. Jeder Pfennig, der für Gottes Werk geopfert wird, sollte wirklich für die richtige Sache gegeben werden. Wahlloses Geben, nur um das Gewissen zu erleichtern oder auch etwas für die Kirche zu tun, wird nicht länger vor Gott angenehm sein. Doch die, die Gottes Wort gehorsam sind und während der fetten Jahre reichlich geben, werden in den mageren Jahren nicht um Brot betteln müssen. Die, welche die harten Zeiten kommen sehen und sich vorbereiten, sind wirklich weise.

Ich habe für die, die der Botschaft dieses Kapitels glauben, einige Ratschläge. Und ich glaube, dass diese Ratschläge vom Herrn sind:

 

Kaufen Sie nichts, was Sie nicht wirklich benötigen. 

 

Vermeiden Sie es, wenn irgend möglich, Schulden zu machen. 

 

Verkaufen Sie alle auch nur annähernd fraglichen Wertpapiere oder tauschen Sie diese in bessere um. Versuchen Sie, Ihre Schulden so weit wie möglich zu bezahlen, ganz gleich, welche Opfer es kosten mag, und halten Sie Ihre laufenden Ausgaben so niedrig wie möglich.

 

Vermeiden Sie es, auf Kredit zu kaufen und Kreditkarten zu benutzen.

 

Sehen Sie zu, dass Sie im Besitz eines guten, zuverlässigen Autos sind, und verkaufen Sie es nicht so schnell wieder für ein anderes. Behalten Sie es längere Zeit.

 

Versuchen Sie unter keinerlei Umständen, Gott zu betrügen.

 

Halten Sie vielmehr Ihre Bücher mit dem Himmel gut ausgeglichen. Ihre zukünftige Sicherheit hängt davon ab. Geben Sie so viel wie möglich für die Missionsarbeit und zur Unterstützung biblischer Gemeinden. Geben Sie – und es wird Ihnen wiedergegeben werden.

 

Die Botschaft, die ich für alle wahren Gläubigen empfangen habe, lautet:

 

 Der Kluge sieht die Gefahr und birgt sich; die Einfältigen aber gehen weiter und erleiden Schaden.

 

Sprüche 27:12

 

David Wilkerson  –  1973 

 


Quelle: David Wilkerson in Die Vision [gekürzt]

Fotos: © INFINITY - © Atelier W. - © Photoinjection - Fotolia.com


 


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