Erschütterung der Gemeinden

 

Der Geist der Gemeinden sagt:

»Die freien Gemeinden, so wie man sie kennt, werden eine große Erschütterung erleben, und sie werden zurückgeworfen in die Struktur der „Einfachen Gemeinde“. Dieses Zurückwerfen wird ausgelöst durch die katastrophalen weltweiten Umstände, die kommen. Dieses Zurückwerfen ist aber für die Gemeinde ein Vorwärtskommen. Viele Heilige in diesen Gemeinden werden einige Zeit mit dieser Situation überfordert sein. Ihr Gemeindebild wird sich rapide verändern. Die Hirten werden selbst ohne Plan sein, denn die Veränderung ging sehr schnell. Dennoch soll der Arbeiter Gottes auch weiterhin seines Lohnes wert sein, und die Versorgung innerhalb des Leibes wird durch die Erschütterung gerechter werden.«

Soweit der Geist der Gemeinden.

 

Liebes Volk Gottes,

viele Christen sind in Gemeinden eingebunden, die dort auch in der Regel ihren Zehnten geben und Saat säen. Es ist vollkommen richtig, die Gemeinde oder den Dienst zu unterstützen, wo man zu Hause ist und geistlich versorgt wird. Leider ist aber die freikirchliche Struktur trotz ihres Zehnten und Einnahmen in eine falsche materielle Verteilung gekommen. Geld, was in den Gemeinden eingenommen wird, fließt zu einem sehr hohen Anteil in die Bezahlung, Betriebskosten und Instandhaltung des Gebäudes. Ein weiterer großer Anteil vom Geld geht in den Lohn des Pastors. Dann gibt es noch Sonderopfer für verschiedene Projekte oder die Arbeitsgruppen. So oder ähnlich sieht ein Gemeindehaushalt aus.

Mich erschüttert immer wieder, wenn es Hochrechnungen zum Zehnten der Gemeindeglieder gibt und kein Unterschied gemacht wird, wie die sozialen Ausgewogenheiten der Geber sind. Jesus wollte, dass seine Leute nicht in Gebäude, sondern in Menschen und somit in das Königreich Gottes investieren.

 

Alles oder nichts

 

Ich will darauf hinaus, dass es ein Unterschied ist, ob eine Familie von staatlicher Unterstützung lebt und davon Geld geben soll, oder ein Ehepaar, das zum Beispiel ein relativ gutes Einkommen hat. Genau genommen geht es nicht mehr um den Zehnten, sondern darum, dass Christen ihren Besitz verwalten, da er ihnen von Gott gegeben ist. Alles, was ein Christ an Eigentum oder Vermögen hat, gehört Gott. Einen fröhlichen Geber hat Gott deshalb lieb.

 

Keinen Mangel haben

 

Wer nun in den Gemeinden und Kirchen nichts hat, der kann nichts geben und ist auf die Hilfe von Geschwistern angewiesen. Leider sind aber diese oft blind, denn die eigene Blutsfamilie oder Hand ist einem näher als der Bruder nebenan. Es würde in den Gemeinden viel weniger arme Christen geben, wenn das Geld im Leib Jesu anders verwaltet und verteilt werden würde. Doch dafür müsste man weniger in tote Steine (Häuser) investieren und mehr in die Menschen der Gemeinde. Das ist der Grund, weshalb die ersten Christen keinen Mangel hatten. Die Kirchen als Gebäude gab es nicht, und die frühen Christen trafen sich in ihren Wohnungen und Häusern, und dennoch hat der Arbeiter Gottes seinen Lohn erhalten. Wenn heute Gemeinden gegründet werden, dann wiederholt sich der gleiche Fehler immer wieder.

 

Mission Web 2.0

 

Wir erleben einen Umbruch der modernen Gemeinde. Viele Christen verlassen ihre traditionellen Freikirchen, und andere leben die Form der „Einfachen Gemeinde“ oder haben ihre „Dienste“. Das Missionsfeld Web 2.0 wird gerade von diesen Geschwistern gestaltet, und es sind vollwertige Diener Gottes, wo gerne geistliche Nahrung virtuell gezogen wird, aber ohne vollwertige finanzielle Anerkennung. Ich kenne einige dieser Christen, die einen sehr guten Dienst im Reich Gottes verrichten und teilweise kein Geld haben, um sich Kleidung oder Lebensmittel zu kaufen oder Schulbedarf für ihre Kids. Andere müssen Privatinsolvenz anmelden, weil ihnen Einnahmen fehlen, und damit verschwinden auch wichtige Dienste. Vielen Missionaren geht es ähnlich.

Ich habe schon angesprochen, dass die finanzielle Struktur in den „Gemeinden, wie wir sie kennen“, nicht das wiedergibt, wie die ersten Christen lebten. Es floss kein Geld in Gemeindegebäude und verschlang große Summen, da es keine Kirchen als Häuser gab. Heute sind diese Gebäude moderne, fette Clubzentralen geworden, die einen großen sozialen Mangel haben. Es wird nicht an die Glieder gedacht, die Hilfe von denen benötigen, die mehr haben. Oft bedarf es schlichten Geldes.

 

Die Erschütterung

 

Zum Beginn der Botschaft stand das Wort der Erschütterung. Die Welt erlebt gerade diese Erschütterung, und Gemeinden und Missionswerke bekommen das auch zu spüren. Doch diese Warnung und der kommende Umbruch wurden bei den Heiligen noch nicht verstanden. Alles wird anders, und es wird nichts mehr so bleiben wie wir es kennen. So, wie sich das Wirtschaftssystem in der Welt ändert, wird sich das System in den Gemeinden ändern!

Der Herr schaut auf Deine Freizügigkeit und wie Du Deinen Besitz einsetzt. Sei ein guter und treuer Verwalter, und investiere in Menschen und das, was sie brauchen, und nicht in tote Gebäude, um sonntags einen Gottesdienst zu feiern.

 

In Jesu Namen

Christian Koch  –  Kochministry-Germany

 


Quelle: Kochministry


 


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