Herrschaft und Untergang

des Antichristen in Jerusalem

 

Dann wird im Land des Sonnenuntergangs (Anm.: USA)

ein Mächtiger aufstehen, den man den Friedensfürsten nennt.

Er wird über das Wasser kommen (Anm.: Atlantik)

wie ein wütendes Tier.

 

Er wird über die Wasser des Meeres und der Ströme gehen, als seien sie trockenes Land. Er gibt den Gelähmten die Kraft ihrer Glieder zurück und den Stummen die Stimme und nimmt den Aussatz von den Siechen. Er gibt den Leidenden Gesundheit und vertreibt die Dämonen aus den Besessenen. Er wirkt Wunder und viele Zeichen vor aller Augen.

 

Er vollbringt, was der vollbrachte, der der Gesalbte ist.

Aber die Dahingeschiedenen kann er nicht ins Leben zurückrufen.

Daran, dass er den Seelen nicht befehlen kann,

wird offenbar, dass er der Sohn des Verderbens ist.

 

Vor denen, die ihn sahen, wechselte er die Gestalt, war ein Greis und dann wieder ein Jüngling. Seine Wundertaten sind immer anders, aber das Zeichen auf seiner Stirn ist unwandelbar. Und ihr werdet wissen, dass er der Sohn des Verderbens ist.

 

 

Sechzig Fromme werden in diesen letzten Tagen antreten, gepanzert mit der Kraft des Allmächtigen. Sie werden nach Jerusalem gehen und gegen den Schamlosen kämpfen und ihm sagen: 

 

»Du kannst zwar Wunder tun wie einst die Propheten,

aber du kannst die Verblichenen nicht wieder ins Leben zurückholen,

denn du hast keine Gewalt über ihre Seelen.

Darum wissen wir, dass du der Sohn des Verderbens bist.«

 

Der Schamlose wird bei diesen Worten von Zorn ergriffen und den Auftrag geben, die Opfertische in Scheiterhaufen zu verwandeln, die Frommen in Fesseln zu schlagen und darin zu verbrennen. Dann werden sich viele von ihm abwenden, sie werden die Flucht ergreifen und bekennen: »Er ist nicht der, der gesalbt ist, denn der, der gesalbt ist, trachtet nicht den Frommen nach dem Leben, und er wird nicht die Gerechten verfolgen.« ...

Der Sohn des Verderbens wird versuchen, seine Macht in den Tempeln festzuhalten. Er wird der Sonne befehlen: »Stürze nieder!« Und sie wird niederstürzen. Dann befiehlt er: »Strahle!«, und sie wird strahlen. Er befiehlt: »Verdunkele dich!« Und sie wird sich verdunkeln. Er wird dem Mond befehlen: »Tauche dich in Blut.« Und der Mond wird gehorchen ...

 

Ende und Untergang

 

Vom Himmel fallen tote Vögel, die Erde verdorrt, die Meere werden trocken. Die Gottlosen werfen sich auf dem Boden und jammern: »Wie hast du uns verführt, du Sohn des Verderbens. Du hast uns gesagt, du seist der Gesalbte, aber du bist der Sohn des Verderbens. Jetzt kannst du dir nicht einmal selbst helfen, wie dann wohl uns? Wundertaten hast du uns gezeigt, damit wir uns vom Herrn abwandten, unserem Schöpfer. Hätten wir dir nur nicht geglaubt.« ... An diesem Tag brach der Schamlose in Tränen aus und klagte: »Oh Jammer, meine Herrschaft geht zu Ende. Ich glaubte, meine Herrschaft würde ewig dauern. Aber nun schrumpfen die Jahre zu Monden, die Tage zu Sekunden. Mit euch bin ich dem Untergang geweiht.«

Dann erscheint der, der gesalbt ist, der Herr des Himmels, mit all den Gerechten, und er verbrennt alles Geschaffene der Erde und bleibt auf ihr, tausend Jahre lang. Dort, wo er die einstige Heimat der Gottlosen vernichtete, baut er einen neuen Himmel und eine neue Erde, auf der es nichts Böses mehr gibt. 

 


Quelle:  Apokalypsen - Das Buch der geheimen Offenbarungen  | Apokalypse des Elias

Pattloch Verlag


 


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