»Über Berlin braut sich in diesen Tagen eine immer größere Dunkelheit zusammen. Die Verantwortlichen in dieser Stadt fragen kaum noch nach meinem Willen, und viele haben sich in ihrem Herzen an die Prioritäten des Feindes gebunden. In dieser Stadt werde ich einmal das Licht meiner Gnade aufleuchten lassen, aber dies wird nur durch eine Zeit der Erschütterung und der Prüfung geschehen.«  

 

 

»Auch in Deutschland wird es Angriffe auf die Rechtsstaatlichkeit und den öffentlichen Frieden geben, aber dies soll nur dem Ziel dienen, dass sich viele Menschen wieder mehr auf mein Wort und die Kraft meines Heiligen Geistes besinnen. Dem Ernst, der über Berlin kommen wird, steht die Verheißung meines göttlichen Friedens gegenüber.«

 

Ich betete für Berlin, da sah ich einen Bären mit einer Krone auf dem Kopf, ein riesiges, mächtiges Tier, und es tanzte und freute sich. Plötzlich wurde der Bär schwer verwundet in seiner Herznähe, er torkelte und ging zu Boden. Es klaffte ein grässliches Loch in seiner Seite. Dann kam ein schwarzes Netz und nahm den Bären gefangen. Doch noch während dieses alles geschah, kam ein gewaltiges Licht dort hoch, wo der Bär lag. Es strahlte ungeheuer hell und war nicht zu löschen. Dann sagte der Herr:

 

»Es wird alles gleichzeitig geschehen, noch während im Sichtbaren die schlimmen Dinge passieren, wird mein Licht anbrechen und aufgehen. Noch während der sichtbare Bär fällt, wird mein Reich aufgerichtet. Man kann es mit einem Schachbrett vergleichen, in dem Hell und Dunkel nebeneinander existieren.«

 

Ich betete für Berlin. Sofort sah ich schwarze Wolken schnell wie einen Adler anfliegen. Davor lag alles im Sonnenschein, dann sah ich ein Gebäude und wusste: das ist der Bundestag. Von dort ging ein schwarzer Strahl hoch in den Himmel, er schien die Wolken anzuziehen. Ich dachte mir, dass es wohl so ist, dass jemand dort Hilfe bei finstern Mächten sucht. Ich bat Gott, mir den Eindruck zu bestätigen, schlug die Bibel auf und hatte vor mir Jeremia 48:40-47 und las dort über die Gerichte Gottes.

 

»Denn so spricht der Herr: „Siehe es fliegt daher wie ein Adler und breitet seine Flügel aus über Moab. Die Städte sind erobert, und die Festungen sind eingenommen, und das Herz der Helden in Moab wird an jenem Tage sein wie das Herz einer Frau in Kindsnöten. Denn Moab muss vertilgt werden, dass es kein Volk mehr sei, weil es sich gegen den Herrn erhoben hat. Schrecken, Grube und Schlinge über dich, du Volk von Moab!“ spricht der Herr. „Wer dem Schrecken entflieht, der wird in die Grube fallen, und wer aus der Grube herauskommt, der wird in der Schlinge gefangen werden; denn ich will über Moab kommen lassen das Jahr seiner Heimsuchung“, spricht der Herr. „Erschöpft suchen die Entronnenen Zuflucht im Schatten von Heschbon; aber es wird ein Feuer aus Heschbon und eine Flamme aus dem Haus Sihon ausgehen, welche die Schläfe Moabs verzehren wird und den Scheitel der kriegerischen Leute. Wehe dir, Moab! Verloren ist das Volk des Kemosch; denn man hat deine Söhne und Töchter genommen und gefangen weggeführt. Aber in der letzten Zeit will ich das Geschick Moabs wenden“, spricht der Herr. Das sei gesagt von der Strafe über Moab.“« 

 

Nach dem Lesen dieser Verse wollte ich noch mehr wissen und las das ganze Kapitel, und sehr genau steht dort der Grund für Gericht: Anrufen von fremden Göttern, Prahlerei, Verlassen auf Reichtum, Eingebildetsein, Hochmut, Überheb-lichkeit und Selbstherrlichkeit. Und Gott sagte: 

 

»Ich sehe eure Prahlerei, es sind nichts als Worte.«

 

In dem Kapitel wird genau der Einfall von Feinden beschrieben, die Flucht und Angst der Soldaten, die Wehklagen der Menschen auch im Umland.

 

 

Wenn ihr den Stern über Berlin fallen seht

 


Verfasser bekannt | Foto: © Friedberg - © XtravaganT - Fotolia.com


 


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