Diese Seite ist eine Zusammenstellung prophetischer Worte und richtet sich in erster Linie an Gottes Volk. Sie soll den Ernst der Lage verdeutlichen und der Vorbereitung dessen dienen, was sich am Horizont abzeichnet und womit die Gemeinde in Kürze konfrontiert sein wird. 

Was diese Seite nicht will, ist Furcht und Verunsicherung auslösen. Der Fokus darf nicht auf Angst, sondern muss auf Vorbereitung liegen. Angst lähmt und verhindert Vorbereitung. Grund zur Furcht gibt es erst dann, wenn die Zeit vertan wurde und die Gemeinde unvorbereitet vor vollendeten Tatsachen steht. Das sollte so nicht sein  deshalb redet Gott.

Wann immer es eine Offenbarung des Kommenden gibt – sei es ein Reden Gottes, das zur Umkehr ruft und vor einem heraufziehenden Gericht warnt, oder seien es Pläne antichristlicher Schattenmächte –, wird es als Bedrohung aufgefasst, der mit Angst begegnet wird. Angst bedeutet Rückzug, Rückzug wiederum führt zu Passivität. 

Warum redet Gott in einer kritisierenden, vor den Konsequenzen unserer Passivität warnenden und für uns wenig erbaulichen Weise? Ich denke nicht, dass er es tut, um sein Volk zu bedrohen und zu erschrecken, sondern um uns zu einer Entscheidung zu bewegen. Die Entscheidung fällt gewöhnlich so aus, dass es erstens einen Aufschrei der Entrüstung gibt, die Gemeinde zweitens ihre Ohren auf Durchzug schaltet und sich drittens unter ihre Käseglocke in eine heiter-heile Lobpreiswelt zurückzieht. 

Es gibt für alles eine Zeit. Die Zeit unbeschwerter Heiterkeit ist vorbei, doch die Gemeinde hat es noch nicht gemerkt. Viele glaubensdistanzierte Menschen beurteilen die Zeichen der Zeit weitsichtiger, als Gottes Volk es tut. Sie spüren instinktiv, dass etwas in der »Luft« liegt und treffen umsichtige Vorkehrungen. Statt es ihnen gleich zu tun, zerlegt sich die Gemeinde in theologische Fraktionen und verliert sich in rechthaberischen Diskussionen über das Reich Gottes, das sie nur vom Hörensagen kennt

Eines sollte bedacht werden: Wenn es keine vorzeitige Hinwegnahme (Entrückung) gibt, worauf Etliche spekulieren, werden wir uns in einem III. Weltkrieg und inmitten der Apokalypse wiederfinden. Die Frage angesichts dessen sollte sein, wie wir als Gemeinde vor Gott stehen. Haben wir uns soweit geheiligt und heiligen lassen, dass wir für Gott brauchbar und ein Licht in der Finsternis sind oder werden wir Teil des Gerichtes sein?

Wenn die Gemeinde nicht JETZT auf den Ruf Gottes reagiert und danach handelt, wird man über sie hinweg handeln, und es werden Unzählige mit der kommenden Not und dem Sturm der Verfolgung entwurzelt werden. Noch können wir das Schlimmste verhindern und das Schwert, das über uns hängt, abwenden. Gott REDET, er DRÄNGT und RUFT zur Umkehr, aber seine Wächter werden hinausgeworfen, verspottet und vor den Toren der Gemeinde gesteinigt wie einst die alten Propheten.

Das wird hier nicht so sein.

Auf dieser Seite wird es keine Wellness-Botschaften geben. Diese finden sich zur Genüge im Netz. Hier werden Anliegen Gottes abgebildet, die auf anderen Seiten zerrissen, gelöscht und für immer verlorengegangen wären, sofern sie nicht gesichert und aufbewahrt worden wären bis zum heutigen Tag. Die Weissagungen werden größtenteils unkommentiert gelassen, da sie zum einen für sich selbst wirken und der Leser mündig genug sein sollte, um zu untersuchen und zu entscheiden, was für ihn gemäß 1. Thessalonicher 5:19-21 von Nutzen ist.

Ich bin der Meinung, dass es nichts Wichtigeres noch Wertvolleres gibt als das Reden des Geistes. Wenn Gott redet, ist es keine optionale Sache, sondern eine Angelegenheit von oberster Priorität! Im Moment können wir es uns noch leisten, seinem Reden Gehör zu schenken oder nicht. Es wird aber der Tag kommen, da unsere Existenz davon abhängt, wie gehorsam wir seinem Reden und dem Geist Gottes sind.

Wer Ohren hat, der höre, was der Geist der Gemeinde HEUTE sagt. Warten Sie nicht, bis er durch Erschütterungen und Gerichte spricht. Noch können wir selbst entscheiden, auf welche Weise wir angesprochen werden wollen, aber das wird bald nicht mehr so sein.

 

»Wenn ihr heute die Stimme Gottes hört, verschließt euch seinem Reden nicht, wie damals bei der Rebellion.«

[Hebräer 3:15]

 

Die Zeit ist gekommen, die Tore der Gemeinden zu schließen (denn das werden sie in der kommenden Verfolgung ohnehin), gemeinsam auf die Knie zu gehen, zu unserem Gott zurückzukehren und nicht eher wieder aufzustehen, bis er geredet, uns gesegnet und neu aufgestellt hat. Wir werden es brauchen. 

Gott helfe uns.

 

»... wenn mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und zu mir betet, wenn es meine Gegenwart sucht und von seinen ungerechten Wegen umkehrt, dann werde ich es vom Himmel her hören, seine Schuld vergeben und das Land heilen.«

[2. Chronik 7:14]